Papst: Teufel für falsches Bild von Gott verantwortlich

Die Zehn Gebote sind für Papst Franziskus keinesfalls „der Befehl eines Despoten, der verbietet und zwingt“, sondern Ausdruck der väterlichen Fürsorge Gottes. Der Teufel versuche jedoch, den Menschen ein falsches Gottesbild vorzugaukeln, sagte der Papst am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Die „tragischste der Lügen“, die die Schlange Eva erzählt habe, sei die Vorstellung eines „eifersüchtigen und besitzergreifenden Gottes“, so Franziskus in der Ansprache vor Zehntausenden Gläubigen mit der seine Katechese-Reihe zu den biblischen Zehn Geboten fortsetzte

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[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1647074/papst-teufel-fuer-falsches-bild-von-gott-verantwortlich

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  1. #1 von Charlie am 21. Juni 2018 - 08:27

    Ein erwachsener Mensch, der an Märchen glaubt.

  2. #2 von Gerry am 21. Juni 2018 - 08:36

    Vielleicht sollte der Papst mal Dan Barkers Buch „God: The most unpleasant character in all fiction“ lesen…

  3. #3 von deradmiral am 21. Juni 2018 - 08:47

    Wegen solcher dualistischer Weltbilder haben sie früher die Katharer (Ketzer) verfolgt…

  4. #4 von schiffmo am 21. Juni 2018 - 09:19

    Steht denn nicht bei den 10 Geboten irgendwas von wegen „… denn ich bin ein eifersüchtiger Gott“? Achja, hier der Wortlaut von Exodus 20, Vers 5, Einheitsübersetzung 2016, also die Version, die für den Papst gültig sein sollte: „Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott: Ich suche die Schuld der Väter an den Kindern heim, an der dritten und vierten Generation, bei denen, die mich hassen“
    Ich glaube, da hat sich der Papst grad selbst voll in den Finger geschnitten.

  5. #5 von AndreasR am 21. Juni 2018 - 09:23

    Luzifer hat das alte Testament geschrieben?

  6. #6 von dezer.de am 21. Juni 2018 - 09:54

    „Der Teufel…“

    Aufgehört weiterzulesen. Werdet erwachsen, es gibt keine Dämonen unterm Bett. Ihr Spinner.

  7. #7 von schiffmo am 21. Juni 2018 - 09:55

    @AndreasR: Ex falsibus quodlibet. Ich spinne mal Deine Folgerung weiter: Der Papst dient Luzifer.

  8. #8 von Skydaddy am 21. Juni 2018 - 09:57

    In der Sündenfall-Geschichte ist es Gott, der lügt, und die Schlange, die die Wahrheit sagt.

    Klingt komisch, ist aber so.

  9. #9 von schiffmo am 21. Juni 2018 - 09:57

    Jetzt mal ernsthaft: Solches Dünnblech sollte man genüßlich breitwalzen, bis auch die Leser der Passauer Neuen Presse nur noch kichern, wenn drin steht, dass ein Kirchenfunktionär den Mund aufgemacht hat.

  10. #10 von ptie am 21. Juni 2018 - 10:31

    und falls man mehr Bock auf goldene Kälber hat, dann geschieht dies:
    „Her zu mir, wer für den HERRN ist! Daraufhin versammelten sich bei ihm alle Söhne Levis. Und er sagte zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder lege sein Schwert an die Hüfte! Geht im Lager hin und zurück, von Tor zu Tor, und erschlagt jeder seinen Bruder und seinen Freund und seinen Verwandten! Die Söhne Levis nun handelten nach dem Wort des Mose; und es fielen vom Volk an jenem Tage etwa dreitausend Mann.“
    Klingt für mich nicht nach Fürsorge.

  11. #11 von Elvenpath am 21. Juni 2018 - 11:17

    Für einen Psychologen wären die Untersuchungen dieser Wahnvorstellungen vielleicht interessant.
    Für jeden klar denkenden Menschen ist das aber nur irres Gebrabbel.

  12. #12 von paul0f am 21. Juni 2018 - 11:38

    Paul: Religionen für falsches Bild der Realität verantwortlich.

  13. #13 von Noncredist am 21. Juni 2018 - 12:45

    Steile These! Hab gerade den Teufel dazu befragt und er bestreitet alles. Das Gottesbild war einzigst und allein das Werk des mächtigsten Wesens des Überuniversums. Selbst wenn er es wollte, hätte er rein gar nichts gegen diese überliefernde Macht ausrichten können. Geschweige falsche Wörter verbreiten, obwohl Gott ALLE Wörter schon kennt und es hätte verhindern oder sofort korrigieren können.

    Scheint so, als ob der Papst mal wieder einen Schub des katholischen Wahns verspürt 😉

  14. #14 von Charlie am 21. Juni 2018 - 15:27

    @skydaddy

    Könnten Christen sinnerfassend lesen, sie wären keine Christen. Allein diese Story MUSS doch schon reichen, um zu erkennen wie absurd das alles ist.

  15. #15 von Skydaddy am 21. Juni 2018 - 15:31

    @Charlie:

    Dein Wort in Gottes Ohr!

  16. #16 von Diamond Mcnamara am 21. Juni 2018 - 17:59

    Merken die von kathpress nicht, was sie da für einen unlogischen (selbst für Religioten) unlogischen Quatsch verbreiten, der dem eigenen Glauben widerspricht? Wer ist denn da der Schriftleiter?Sofort entlassen.

  17. #17 von Jörn Dyck am 21. Juni 2018 - 18:01

    Wir brauchen dringend einen erfahrenen Exorzisten!

  18. #18 von Marco Krieger am 21. Juni 2018 - 18:03

    Erstens wäre zu klären, welches Set der 10 Worte Herr Bergoglio für gültig hält und zweitens sind diese Worte alles, nur keine Aufforderung zu einem Dialog.
    Die 10 Gebote sind klar umrissene Gesetze und Regeln, die exakt darlegen, für wen sie gelten und was es bedeutet, wenn man sie übertritt.
    Das ist die Art von Herrscherdeklaration, die zu Zeiten der Verfasser der Bibel üblich war und an deren Formulierung und Absicht sich die meiste Zeit der christlichen Herrschaft niemand gestossen hat.
    Herr Bergoglio tut, was alle Gläubigen tun, wenn sie an den Rand ihres irrationnellen Glaubenskonstruktes geraten und sie wegen ihrer modernen Prägung und Umgebung den Text nicht einfach so übernehmen wollen oder können…sie beginnen den Text zu rationalisieren und zu interpretieren…bis der alte Schmarrn wieder ins eigene Weltbild passt.
    Keine besondere Leistung…aber wirbelt viel Staub auf.

  19. #19 von Deus Ex Machina am 21. Juni 2018 - 21:40

    „Der Teufel versuche jedoch, den Menschen ein falsches Gottesbild vorzugaukeln, sagte der Papst am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz“

    –> Achso, dann wurde Hiob also nicht wegen einer Wette zur Befriedigung von Gottes Ego gequält?

  20. #20 von Willie am 22. Juni 2018 - 05:53

    Die „tragischste der Lügen“, die die Schlange Eva erzählt habe, sei die Vorstellung eines „eifersüchtigen und besitzergreifenden Gottes“, so Franziskus in der Ansprache vor Zehntausenden Gläubigen mit der seine Katechese-Reihe zu den biblischen Zehn Geboten fortsetzte

    Also doch ein Kreationist, der mit der Evolution nichts anfangen will. Es gab aber keine sprechende Schlange und keine Eva in der Evolutionsgeschichte der Erde.

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