Deutschlands reichstes Bistum besitzt jetzt sechs Milliarden Euro

  • Sechs Milliarden Euro Vermögen und 750 Millionen stille Reserven: Das Erzbistum München und Freising stellt seine Bilanzen für 2017 vor.
  • Die Kirche wehrt sich zugleich gegen Kritik, sie wolle sich mit ihrem Immobilienbesitz bereichern und kündigt an, eigene Wohnungen verstärkt günstig zu vermieten.

(…)

Beer mahnte deshalb mehr Transparenz an: Nur „vielleicht ein Viertel“ der Bistümer bilanzierten nach den strengen Regeln des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften, sagt er. So sei weder ein seriöser Vergleich möglich noch eine sinnvolle Debatte über etwaige Finanzhilfen für ärmere Diözesen.

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[http://www.sueddeutsche.de/muenchen/katholische-kirche-deutschlands-reichstes-bistum-besitzt-jetzt-sechs-milliarden-euro-1.4024278

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  1. #1 von deradmiral am 21. Juni 2018 - 08:48

    Der Papst propagiert ja die arme Kirche. Arm an Glaubwürdigkeit, nehme ich an.

  2. #2 von paul0f am 21. Juni 2018 - 09:18

    Na dann können die reichen Bistümer ja dem Bistum Genf finanziell aushelfen, bevor die Genfer dank des Besuches ihres Führers in den Bankrott getrieben werden.^^

  3. #3 von ptie am 21. Juni 2018 - 10:33

    Vermutlich muss man dann einen Taufschein vorweisen, bevor man den Mietvertrag unterschreiben darf…

  4. #4 von Noncredist am 21. Juni 2018 - 12:47

    Ich schätze, die katholischen Kirchentage der nächsten 50000 Jahren werden alleine von diesem Bistom bezahlt werden können 😉

  5. #5 von Charlie am 21. Juni 2018 - 15:19

    Ohhh die „arme“ Kirche muss all ihre verlassenen Klöster teuer renovieren. Es dürfte überhaupt keine Problem sein, die Gebäude an reiche Säcke oder Investoren mit seeeehr viel Gewinn zu verkaufen.

  6. #6 von Marco Krieger am 21. Juni 2018 - 18:12

    Sechs Milliarden Euro…6000 Millionen Euro…
    Damit könnte man… mir fehlt gerade die Fantasie, mir auszumalen, was man damit alles tun könnte.
    Krebs, Aids, Alsheimer, Parkinson, Warpantrieb…Weltfrieden..?!
    Und das ist nur das Vermögen eines Bistums…von 27.
    Ich wüsste allerdings, was ich mit dem Moos nicht machen würde…nämlich drauf hocken und tun, als ob ich arm und verfolgt wäre.

  7. #7 von Gerry am 21. Juni 2018 - 20:05

    @ Marco Krieger

    Bei 3% Dividende pro Jahr könnte man damit 2.500 Stellen (1) in der Alten- oder Krankenpflege finanzieren und damit das tun, was der Kirche von den Naiven unterstellt wird.

    Das in allen Bistümern gemacht, wäre der Pflegenotstand in Deutschland beseitigt.

    In der Realität wird’s halt dazu verwendet, die Pensionen der unproduktiven und unwichtigen Schwarzkittel zu finanzieren. (und nach allem was ich mitbekommen hab, wären meine 3% pro Jahr noch zu gering angesetzt)

    (1)
    Ich hab mal mit großzügig 70.000 € Kosten pro Stelle gerechnet (neben dem Gehalt kommen da ja noch andere Kosten dazu)

  8. #8 von Jörn Dyck am 21. Juni 2018 - 23:41

    Wenn ich 6 Milliarden hätte, würde ich die Hälfte für Nutten und Alkohol ausgeben.

    Aber den Rest würde ich verprassen.

  9. #9 von awmrkl am 23. Juni 2018 - 01:38

    Jörn Dyck
    Na das wäre doch mal sowas wie sinnvolle Verwendung!