Präses Diener: Christen können keine Nationalisten sein

Die aktuell stark vertretene nationalistische Bewegung in Deutschland sei fatal. Christen dürften ihre Anhänger aber nicht verteufeln oder ausgrenzen, sondern seien gefordert, das Gespräch zu suchen, „auch wenn das oft ein mühsamer Weg ist“. Diener mahnte in diesem Zusammenhang auch zu einem zurückhaltenden Umgang mit den Begriffen Heimat und Nation: „Christen können eigentlich keine Nationalisten sein, denn unsere Heimat ist der Himmel.“

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[https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/praeses-diener-christen-koennen-keine-nationalisten-sein-105596.html

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  1. #1 von Charlie am 13. Juni 2018 - 10:23

    „Christen können eigentlich keine Nationalisten sein, denn unsere Heimat ist der Himmel.“

    Und sind doch die eifrigsten Nationalisten und Patrioten. Warum ist es dann so wichtig, dass wir ein christliches Land sind und überall ein Kreuz hängen muss, wenn doch nur der Himmel zählt?

    Vorschlag: Wir haben das Sagen im Diesseits, ihr im Jenseits. Deal?

  2. #2 von manglaubtesnicht am 13. Juni 2018 - 10:37

    Das ist der dümmste Satz, den ich je gelesen habe.

  3. #3 von klafuenf am 13. Juni 2018 - 11:38

    Komisch. Früher hatten dies sich doch ganz doll lieb. Ganz besonders die Protestanten: http://lachsdressur.de/deutsche-christen/

  4. #4 von Noncredist am 13. Juni 2018 - 13:36

    Nanü? Wie bin ich bloß hierher gelandet? Dieser Dialekt… klingt so schottisch. Nein. Das Radio spricht noch germanisch. Muss wohl ein falscher Schotte sein, den ich da höre 🙂

  5. #5 von Deus Ex Machina am 13. Juni 2018 - 15:19

    Nur mal gen Osten blicken, du Diener!

  6. #6 von Skydaddy am 13. Juni 2018 - 20:45

    Deshalb gibt es ja auch keine Nationalkirchen wie die russisch-orthodoxe, griechisch-orthodoxe, syrisch-orthodoxe, Anglikaner usw. …

  7. #7 von Unechter Pole am 13. Juni 2018 - 20:55

    Bekanntlich tragen christliche Soldaten Gürtel mit der Aufschrift „Gott mit allen Nationen der Welt“.

  8. #8 von 00MU am 15. Juni 2018 - 09:57

    Je religiöser desto rassistischer
    Religion teilt per se Menschen in Gläubige (mit göttlich legitimierter Macht) und Ungläubige ein. Hinzu kommt das Gläubige vermutlich eher weniger in der Lage sind, die eigene Indoktination zu sehen bzw. anzuerkennen oder sich damit kritisch auseinanderzusetzen und lieber glauben wollen. Und zu dieser Indoktination gehören auch Vorurteile jeglicher Art.

    [https://www.welt.de/wissenschaft/article13715140/Je-religioeser-desto-anfaelliger-fuer-Vorurteile.html