„Religionslose kreuzigen wir am Golgotha-Hügel“

Der geplante Auftritt des muslimischen Rappers Medine im Pariser Musikklub Bataclan sorgt für Empörung. Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen und die Konservativen forderten ein Auftrittsverbot an dem ehemaligen Anschlagsort. Radikale Textpassagen aus dem Album „Jihad“ des französischen Musikers mit algerischen Wurzeln kämen einer Verhöhnung der Opfer gleich, so die Kritiker. Bei der Pariser Anschlagsserie im November 2015 hatten Islamisten im Bataclan 90 Menschen ermordet.

(…)

…Sänger mit algerischen Wurzeln in einem Songtext zudem dazu aufgerufen, „Laizisten“ zu „kreuzigen“ – „wie auf Golgotha!“. Außerdem heißt es, dass die Scharia den Dieben das Handwerk lege, weil sie klare Verhältnisse schaffe.

(…)

Der Rapper nannte den Text später einen satirischen Kommentar zur strengen Trennung von Kirche und Staat in Frankreich.

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[https://www.krone.at/1721970

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 12. Juni 2018 - 17:05

    Müsste es nicht schon im Eigeninteresse des Bataclan liegen, so jemanden nicht auftreten zu lassen?

    „Der Rapper nannte den Text später einen satirischen Kommentar zur strengen Trennung von Kirche und Staat in Frankreich.“

    –> Er kann gerne dahin auswnadern, wo diese Trennung nicht besteht. Und ich bezweifle, dass er weiß, was „Satire“ ist.

  2. #2 von Diamond Mcnamara am 12. Juni 2018 - 17:52

    Wieso protestieren nur „Rechte“???

  3. #3 von aranxo am 12. Juni 2018 - 21:27

    @DEM: Zum Zeitpunkt des Anschlags gehörte das Bataclan einer jüdischen Familie, die hätten das sicher nicht zugelassen. Was wohl auch mit ein Grund dafür war, den Anschlag dort zu machen. M.W. ist es aber inzwischen verkauft worden. Die neuen Besitzer interessieren sich wohl nicht für die Verantwortung, die sie da mitgekauft haben.

    @Diamond: Weil die Linken inzwischen leider totale Leisetreter sind, was Religionskritik und speziell den Islam angeht.

  4. #4 von Willie am 13. Juni 2018 - 01:19

    „Laizisten“ zu „kreuzigen“ – „wie auf Golgotha!“

    Was wollen uns die Dumpfbacken damit sagen?
    Christen sind alle Laisisten? Warum sieht es dann im Elsass anders aus?
    Laizisten sind grundsätzlich zu töten?
    Im arabischen oder muslimischen heißt diese römische Hirichtungsstätte „Golgotha“?
    …..
    Muslime, d.h. muslimische Rapper sind geistig etwas minderbemittelt?

  5. #5 von Friedensgrenze am 13. Juni 2018 - 07:29

    Die Kreuzigung von Laizisten wäre jedenfalls das Ergebnis eines gelungenen interreligiösen Dialoges. Glücklicherweise ist es nur der feuchte Traum von Religiösen. Der Islam kotzt in Frankreich natürlich ab weil die Christen viel tiefer drin im Laizistischen Staat stecken. Ganz sicher ist das eine falsche Entwicklung die dringend korrigiert werden sollte. Der Unterschied zwischen der Kritik von Medien und Unserer an Weltanschaulichen Fehlentwicklungen ist die Menschenverachtung im Mordaufruf und die verschwendete Fantasie in Gewalt.

    Gebt Söder kein Kreuz!

  6. #6 von Elvenpath am 13. Juni 2018 - 09:40

    @Diamond Mcnamara

    Die Linken und viele, die sich links nennen, kotzen mich nur noch an.
    Ein Linker, der Religionen nicht ablehnt, ist kein Linker.

  7. #7 von dezer.de am 13. Juni 2018 - 09:48

    @Elvenpath: WORD!

  8. #8 von Charlie am 13. Juni 2018 - 10:15

    @Elvenpath

    Bodo Ramelow und Olaf Scholz fallen mir dazu spontan ein.

  9. #9 von awmrkl am 13. Juni 2018 - 12:09

    @Elvenpath: FACK

  10. #10 von Noncredist am 13. Juni 2018 - 13:22

    JA! Lauter!
    Bitte sprüht soviel Hass und archaisches Händeabhacken um euch, wie es nur geht!
    Macht einen Schulterschluss mit den „Babymördern“-Lebensschützern, den Verteufelern des selbstbewussten Sterbens und den Profis der Frauenverbrennern.
    Flucht und schimpt euch die gottverliebte Seele aus eruren Leibern!

    Los! Runter mit euren Friedensreligon-Masken! Eine schönere Aufklärung kann man sich kaum wünschen 🙂

    Was die Satire angeht: nope. Die Show war nicht einmal in der unmittelbaren Nähe einer Satire. Genausowenig wie die selbsternannte Sharia-Polizei in ihren improvisierten Kostümen eine Satire darstellten. Die Kritik an dem zielgruppenorientierten Liedtext war berechtigt und keineswegs als Satire erkennbar. Sich damit rauszureden ist ein kindlicher Versuch, unangenehm aufgefallene und kritisierte Situationen plötzlich als „Satire“ zu sehen. Das produzierte Album, die angeplanten Käufer und das am Konzert anwesende Publikum lassen den Schluss wohl nicht zu.

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