Der Bischof war der wahre Held der royalen Hochzeit

Trotz Kutsche, Kitsch, Kuss und elegantem Kleid – Prinz Harry und Meghan Markle hatten aufmerksamkeitstechnisch einen Konkurrenten: Bischof Michael Curry bewegte mit seiner feurigen Traupredigt die Zuschauer auf der ganzen Welt – und kann damit zum Vorbild jedes Gläubigen werden.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2018/05/22/der-bischof-war-der-wahre-held-der-royalen-hochzeit/

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  1. #1 von Gerry am 23. Mai 2018 - 10:27

    Dass die Pfaffen sich auch immer so in den Vordergrund drängen müssen.

    Mir ist das auch schon auf ein paar katholischen Hochzeiten aufgefallen, dass die Pfaffen sowas labern wie „Heute ist nicht das Brautpaar wichtig, sondern Gott“.
    Und dann sitzt man da als Atheist (weil man ja zur Hochzeit eingeladen wurde) und fragt sich: Warum zum Lucifer tun sich Leute sowas an?

  2. #2 von Charlie am 23. Mai 2018 - 11:12

    So sahen Kirchlinge die Zeremonie, beim Rest ist die Wirkung schon längst verpufft.

    @Gerry

    Viel schlimmer finde ich es auf Beerdigungen, dort ist Gott auch immer im Mittelpunkt und der Verstorbene nur irgendwie Beiwerk um Gott zu huldigen.

  3. #3 von Noncredist am 23. Mai 2018 - 12:29

    Er war der Held, weil er im Gegensatz zu stockkonservativen Katholiken und den hasserfüllten Augen Evangelikaler Wahnsinnige, am besten auf der Gefühlsvioline spielen konnte. Das, was schon längst allgemein akzeptiert wurde, z.Bsp. Homosexualität, war für ihn etwas, was auch in einer Kirche gehören sollte. Dieses Rebellieren gegen die tranditionelle Kirchenmeinung war besonders fesselnd. Aber mit nüchternem Blich betrachtet war es auch nur ein zarter liberaler Hauch im großem Wirbelsturm der von oben verordneten Traditionskirche. Die Anzahl der Menschen die aufgrund dieser flammenden Predigt ihrer homophobischen Kirche den Rücken gekehrt haben und sich mit einer liberalen Einstellung der Gottheit gewidmet haben, dürfte so gegen Null tendieren. Das Brautpaar war nunmal interessanter als die Predigt 😉

  4. #4 von Thomas R. am 23. Mai 2018 - 13:48

    Unerträglich hirnverbranntes Gewäsch in nervtötend bedeutungsschwangerem Tonfall und dann auch noch der amerikanische Matsch-Dialekt – nach 2 Min. hab ich auf stumm geschaltet…

  5. #5 von Thomas R. am 23. Mai 2018 - 13:58

    „Viel schlimmer finde ich es auf Beerdigungen, dort ist Gott auch immer im Mittelpunkt und der Verstorbene nur irgendwie Beiwerk um Gott zu huldigen.“

    …was angesichts der (natürlich fiktiven) Tatsache, daß er für dessen Tod und vielfach auch schwerste prämortale Leiden verantwortlich ist, besonders pervers „erscheint“. Schon seit Jahrzehnten gehe ich auf keine Beerdigungen mehr, weil ich befürchte, meine gleißende Wut gegen das Pfaffengezücht nicht im Zaum halten zu können.

  6. #6 von Marco Krieger am 23. Mai 2018 - 14:28

    @Thomas R.
    War jetzt neulich auf der Beerdigung meines Lieblingsonkels.
    Nach der Beisetzung, in deren Verlauf der Name meines Onkels ungefähr 3-4 mal zu hören war, der seines angeblichen Herrn und Erlösers dagegen gefühlt 100 mal, war die Predigerin anschließend zum Kaffee eingeladen.
    Ich weiß nicht wieso ausgerechnet ich es sein musste, aber irgendwann fragte mich die Dame, wie mir die Trauerfeier gefallen hätte.
    Die Frage an sich ist schon eher grenzwertig nach meinem Empfinden.
    Aber ich hatte schon ein zwei Schnäpse quitt und bevor ich richtig nachgedacht hatte, war mir ein“Toll, Sie haben heute zweite Leute gleichzeitig beerdigt, meinen Onkel und diesen Jesus…Hut ab!“
    Dummes Gesicht trifft den Ausdruck nicht mal annähernd.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 23. Mai 2018 - 14:35

    Sehr seltsame Verwendung des Begriffs „Held“. Ich hätte da andere Definitionen für, aber bitte………

  8. #8 von Thomas R. am 23. Mai 2018 - 16:50

    „Dummes Gesicht trifft den Ausdruck nicht mal annähernd.“

    Schon der „respektlose“ Unterton dürfte Madame Hochwürden irritiert haben. Egal. Schließlich leiden Christen ja so gerne.

  9. #9 von dezer.de am 23. Mai 2018 - 17:30

    Ist Meghan Markle nicht Poc? Wie sagte ein bekannter schwarzer Comedian einst so treffend: „Schwarze die Christen sind haben wohl ein verdammt kurzes Gedächtnis.“ Um so ironischer, wenn der Bischof selbst sogar schwarz ist. Weiss jemand welcher Comedian das war?

  10. #10 von Willie am 24. Mai 2018 - 01:47

    Naja dann wird die Anglikanische Kirche jetzt zum Auffangbecken der Kirchenflüchtinge die immer noch nicht abtrúnnig werden können.