Missbrauchsskandal: Bischof bietet Rücktritt an

Im chilenischen Missbrauchsskandal hat einer der Bischöfe, denen in der Sache Vertuschung vorgeworfen wird, seinen Rücktritt in Aussicht gestellt.

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[http://religion.orf.at/stories/2907832/

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  1. #1 von Noncredist am 19. April 2018 - 16:33

    Im Himmel klingeln die Glocken. Der Papst ist ganz ausser sich und die Wolken im Himmel formen ein lächelndes Gesicht.

    Wenn ein Bischof, dessen VORGEWORFENE Vertuschung einen Rücktritt in Aussicht stellt, dann gleicht dies entweder einem Märtyrertod – schließlich geht er für „die Wahrheit, dass nichts vertuscht wurde“ in den Berufstod – oder es steckt wahrlich mehr dahinter, als einem lieb ist.

    So oder so: Gäbe es eine transzendentale absolute Moralwahrheit in Form einer in dieser Welt eingreifende Gottheit, dann hätte es schlicht keine solche skandalöse Vertuschung gegeben. Die römisch-katholische Kirche wäre bis zum heutigem Tag eine vollkommen glanzvolle und makellose Institution und tadelloses Vorbild für die Menscheit. Da dies nachweislich nicht mal annähernd der Fall ist, muss ich entweder davon ausgehen, dass ein Gott sich schlicht einen Dreck um Angelegenheiten auf der Welt kümmern, bis zum zum Missbrauch seines eigenen(!) Bodenpersonales, oder dass es keine solche angenommene Gottheit gibt. Es ist ein totales moralisches Desaster, wenn eine „Aufarbeitung“ trotz zweitausendjähriger Jesusmoral-Predigten noch immer Diskussionen innerhalb der Kirche verursacht.