Islamwissenschaftler: Islamische Religion kennt keinen Kopftuchzwang

Die Behauptung, dass Musliminnen aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen müssen, ist nach Überzeugung des Freiburger Islam-Reformers Abdel-Hakim Ourghi eine der „größten Lügen unter Muslimen“.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/149649/19-04-2018/islamwissenschaftler-islamische-religion-kennt-keinen-kopftuchzwang

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  1. #1 von Noncredist am 19. April 2018 - 16:58

    Stimmt. Eine klare Aufforderung, die HAARE zu bedecken, steht da nicht. Nur eine verschwommene Aufforderung, ihren „Schmuck“ zu bedecken, was manchmal gar als „Busen“ übersetzt wird 🙂

    In der Sure 24 Vers 30 steht:

    Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und daß sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder (..) und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, daß bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. (..)
    (Quelle: http://islam.de/1391.php)

    Ob mit „Schmuck“ die schmucken Haare, die primären oder sekundären Geschlechtsteile, der Handrücken oder die Nase gemeint ist, bleibt für mich offen. Dies können Gemeinden ganz nach Lust und Laune selbst zurecht definieren. Wenn’s der Imam sagt, muss es ja dann wohl stimmen. Relativierungen ausgeschlossen.

    Addiert man noch Sure 33 Vers 59 hinzu, dann liest man folgendes:

    O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. (..)
    (Quelle: http://islam.de/1382.php)

    Je mehr Stoff um eine begehrenswerte Frau gewickelt wird, desto eher ist man sich sicher, dass sie nicht von lechzenden (Nicht-)Muslimem „belästigt“ wird und ihre Keuschheit behalten. Und natürlich war es die Aufgabe des Stammesoberhaupt, des Geldverdieners, des Mannes, die Fülle der Stoffes um den Körper der Frau vorzuschreiben. Ganz so, wie es die Gläubigenoberhäupter, die Koranerzähler, es ihnen erklärten. Ist ja alles nachlesbar und Allah kritisiert ja nichts daran, oder?

    Natürlich kleidet man Frauen in Kopf- oder ganzen Körpertüchern, weil die Religion ganz klare Vorgaben über die „Reinheit“ macht. Ob eine Frau, der Keuschheit wegen, dazu gezwungen wird, oder sich selbst dafür entscheidet, spielt keine Rolle. Es ist kein Button am Kleidungsstück, kein stilisierter Koran als Halskette, sondern Stoff zur Bedeckung des (Kopf/Gesicht/Körper-)Schmuckes. Ganz so, wie die Religion und ihr religiöses Buch es ihnen vorschreibt. QED

  2. #2 von Gerry am 19. April 2018 - 17:05

    So wie es im Christentum auch keinen Zwang gibt, Freitags kein Fleisch zu essen oder Sonntags in die Kirche gehen zu müssen.

    Kommt halt darauf an, welchen Teil des Christentums man fragt…

  3. #3 von Marco Krieger am 19. April 2018 - 22:57

    Die größte Lüge unter Muslimen ist die Behauptung, es gäbe einen Gott und in dessen Personalausweis stünde Allah als Künstlername.

  4. #4 von Unechter Pole am 21. April 2018 - 00:51

    Deutsche Gerichte sehen das offenbar anders.