EC-Bundespfarrer: Umweltschutz nicht zum Götzen machen

…um zum Beispiel Ideologien zu entlarven. Sie erkenne man daran, „dass an sich gute und richtige Erkenntnisse in ihrer Bedeutung überhöht sind und nicht mehr hinterfragt werden dürfen“. Als ein Beispiel nennt der Theologe den Umwelt- und Klimaschutz. Hier werde auf ein komplexes Thema eine einfache Antwort gegeben: „Kohlendioxid reduzieren, und die Welt ist gerettet.“ Wo das geschehe, sei der Umweltschutz zum Götzen geworden.

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[https://www.idea.de/glaube/detail/ec-bundespfarrer-umweltschutz-nicht-zum-goetzen-machen-104997.html

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  1. #1 von Gerry am 19. April 2018 - 17:05

    dass an sich gute und richtige Erkenntnisse in ihrer Bedeutung überhöht sind und nicht mehr hinterfragt werden dürfen

    Und wenn alte Märchengeschichten in ihrer Bedeutung überhöht werden und nicht mehr hinterfragt werden dürfen?
    Ist das dann Christenverfolgung?

  2. #2 von Skydaddy am 19. April 2018 - 17:18

    „Götzen“ sind immer die überhöhten, nicht zu hinterfragenden Dogmen der ANDEREN.

  3. #3 von Noncredist am 19. April 2018 - 17:45

    dass an sich gute und richtige Erkenntnisse

    Nach welchem Maßstab?

    in ihrer Bedeutung

    Welcher Interpretation nach?

    überhöht sind

    Gemessen an welchem Maßstab nochmal?

    und nicht mehr hinterfragt werden dürfen

    Nachweis dieses Verbotes bitte…

    Als ein Beispiel nennt der Theologe den Umwelt- und Klimaschutz. Hier werde auf ein komplexes Thema eine einfache Antwort gegeben: „Kohlendioxid reduzieren, und die Welt ist gerettet.“ Wo das geschehe, sei der Umweltschutz zum Götzen geworden.

    Simpler ausgedrückt: Wer eine Behauptung wie etwa die Rettung DER GESAMTEN WELT anhand einer einzelnen Variablen, dem CO2 darlegt, der hat dies schlicht und ergreifend auch mit Belegen zu untermauern.

    Was behauptet das Christentum nochmals?`Ein ehemals hebräischer Kriegsgott teilte sich in drei Teile, dessen einen unsterblichen Teil befruchtet er unerlaubt in einer Erdenfrau, nur um dreissig Jahre später sich selbst am Kreuz ermorden zu lassen. Weshalb nochmals? Ach ja … weil die Vergebung einer Frau, welche bei einer Diskussion mit einem sprechendem Reptil keine ausreichende Argumente besaß, andersartig vollkommen unmöglich erscheint. Selbst für einen absolut allmächtigen Gott. Den Weg des Menschenopfers voller Leid und Schmerz zu gehen, ist viel logischer und vernünftiger, als die simple verbale Verzeihung und das Vertrauen in den Menschen.

    Wie war das nochmal mit dem unhinterfragbaren Götzen-Ideal? 😀

  4. #4 von Elvenpath am 19. April 2018 - 20:50

    Und schon wieder beim Lügen erwischt.
    „„Kohlendioxid reduzieren, und die Welt ist gerettet.“ behauptet niemand. Kohlendioxid reduzieren, weil es notwendig zur Rettung der Welt ist. DAS wird gesagt.
    Notwendig. Aber nicht hinreichend. Wir haben nämlich noch einen Haufen anderer Umweltprobleme.

  5. #5 von Marco Krieger am 20. April 2018 - 06:02

    @elvenpath

    Wenn ich alleine an die Lärm-Verschmutzung denke, die täglich mehrfach zu dem unmöglichsten Zeiten durch diese Augenkrebs erregenden Bauten in exponierter Lage verursacht werden, oder die Geschmacksverschmutzung durch die Aufstellung diese römischen Folterinstrumentes an allen Ecken und Enden, da ist CO² eine Lachgas-Nummer dagegen.

  6. #6 von uwe hauptschueler am 20. April 2018 - 09:32

    Bundespfarrer, es kann nur einen geben. Bisher dachte ich Bundespfarrer und Bundespräsident seien in Personalunion das gleiche.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 20. April 2018 - 10:59

    „Als ein Beispiel nennt der Theologe den Umwelt- und Klimaschutz. Hier werde auf ein komplexes Thema eine einfache Antwort gegeben: „Kohlendioxid reduzieren, und die Welt ist gerettet.“ “

    –> Der Dummschwafler schiebt jetzt aber anderen Worte in den Mund. Muss wohl ein berufsbedingter Hirnschaden sein. Wüsste nicht, dass sich Wissenschaftler so simplistisch äußern. Dass man aber die Verhinderung eines Atmosphärenkollaps als essenziellen Teil des Umweltschutzes sieht, sollte doch wohl klar sein? Was nutzt einem schließlich das ganze Drumherum, wenn die Atmosphäre sich Richtung Venus-Verhätnisse bewegt? Was nutzt einem ein ansonsten wohlgenährter und trainierter Körper, wenn man aber eine klaffende Wunde hat, wo das Herz sitzen sollte?
    Große Probleme zu benennen hat auch nichts mit Götzendienst zu tun, aber auch das ist wohl Folge einer Berufskrankheit?

  8. #8 von Diamond Mcnamara am 20. April 2018 - 13:00

    Die Jahresdurchschnittstemperatur für einen Ort zu ermitteln, ist einfach.Das Ziel auszugeben, die Jahresdurchschnittstemperatur eines Planeten auf 2 Grad zu begrenzen,erscheint vermessen. An wieviel Orten muss man da messen?Sind die Messungen vergleichbar?(wirklich immer?).Also.Umweltschutz ja!. Reduzierung von Dreck in der Luft,ja. Klimaschutz?Die Erde schützen?Forget it.Die Erde überlebt in jedem Fall. Das Durcheinander der Begriffe und Definitionen nervt.Genauso wie bei der „Flüchtlingsfrage“.Da wird auch alles durcheinandergeworfen:Flüchtlinge, Wirtschaftsmigranten.Einwanderungspolitik….

  9. #9 von schiffmo am 20. April 2018 - 14:27

    Die Grundproblematik ist: Natürlich wird der Planet überleben. Von der Temperatur (als Art) hängen wir wahrscheinlich sogar noch weniger ab als die meisten anderen eukaryotischen Lebewesen. Bei den Bakterien (Prokaryoten) bin ich mir recht sicher, dass die noch flexibler sind als der Mensch.
    Wir hängen aber von recht vielen Lebewesen ab. Wenn ein Ereignis eintritt, das 3/4 aller Arten ausrottet, ist der Mensch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dabei.

    Bevor ein Ereignis wie der Klimawandel die Menschen als Art ausrottet, wird es aber zu Fluchtbewegungen führen, die nicht ein paar Millionen ein paarhundert oder paartausend Kilometer verschiebt, sondern Milliarden von Menschen über Kontinente.

    Beim Umweltschutz geht es also nicht darum, die Welt oder die Natur zu retten, sondern es geht darum, die Menschheit zu retten.

    Messung der Erd-Durchschnittstemperatur: Es gibt weltweit seit mehr als hundert Jahren sehr gute Wetter-Meßwerte. Es gibt Verfahren, eine Weltdurchschnittstemperatur zu ermitteln, die sehr gut getestet sind. Solche Messwerte anzuzweifeln, ist also sehr sportlich.

    Sobald es allerdings ins Detail geht, also längerfristige Prognosen, oder gar längerfristige Prognosen, die nach Weltregionen differenzieren, sind die Prognosen unterschiedlich zuverlässig. Es steht aber praktisch immer dabei, für wie zuverlässig die jeweilige Prognose von den Erstellern oder von anderen Klimaforschern gehalten wird.

    Klimamodelle haben also recht wenig gemein mit Glaubensmodellen und werden nicht dogmatisch betrieben.

    Das ändert aber recht wenig an der Tatsache, dass die Atmosphärenzusammensetzung mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur von über 2 Grad Celsius von um 1900 rum bis zum Jahr 2100 führen wird.

    Die größte Unsicherheit liegt am weiteren Verlauf der CO2-Emissionen, nicht in der Meteorologie oder der Klimaforschung.

  10. #10 von Olaf am 20. April 2018 - 16:40

    Wetter ist das was morgens die Kleiderwahl bestimmen sollte weil es da ist.
    Klima ist der arithmetische Mittelwert von Wetter.

    „ist der Mensch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dabei.“
    Steile These ohne Beleg 😎

  11. #11 von schiffmo am 23. April 2018 - 15:03

    @Olaf: Den Unterschied zwischen Wetter und Klima hatte ich bereits vorher verstanden.
    „Wenn ein Ereignis eintritt, das 3/4 aller Arten ausrottet, ist der Mensch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dabei.“
    Kannst Du mir bitte genau erklären, warum die Wahrscheinlichkeit nicht gering sein sollte, dass im Falle eines solchen Ereignisses der Mensch als Art nicht ausstirbt? Was zeichnet den Menschen aus, das dafür sorgt, dass er als Art ein Ereignis dauerhaft überlebt, das 3/4 aller Arten auslöscht?