Gloria von Thurn und Taxis: Ehe für alle ist Werk des Teufels

Im neurechten Magazin „Cato“ beklagt die katholische Aktivistin auch eine „Frühsexualisierung“, die „Frischfleich züchten“ solle.

(…)

…brachte von Thurn und Taxis erneut den Teufel ins Spiel: „Geht alles auf das Konto des Durcheinanderbringers: Auf der einen Seite wird durch Frühsexualisierung ‚Frischfleisch‘ gezüchtet. Aber wenn sich jemand daran vergreift, schreit die Gesellschaft auf, und die Täter werden auf ewig verdammt. Verwirrend.“

weiterlesen:

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=31019

Advertisements
  1. #1 von Charlie am 18. April 2018 - 09:33

    dass Russland und weitere Ex-Ostblock-Länder wie Polen und Ungarn „viel eher Widerstand gegen unheilvolle Entwicklungen“ leisteten.

    Diese Ewiggestrigen würden ohne mit der Wimper zu zucken die Demokratie durch eine religiöse Autokratie ersetzen, Hauptsache keine Schwulen.

    beklagte von Thurn und Taxis zugleich, man sei hierzulande „auf dem Weg in eine stramme, puritanische, selbstreferentielle, totalitäre Gesellschaft mit Denk- und Sprechverboten“.

    Und gleichzeitig beschimpft man die Freiheit in eine Demokratie als totalitär und beschwert sich paradoxerweise öffentlich über eingebildete Denk- und Sprechverbote.

  2. #2 von klauswerner am 18. April 2018 - 10:29

    War das nicht mal so ne hippe Partry-Tussi?

    Tja, Anbiederung an Rom, nachdem es mit den Männern wohl nicht mehr so klappt, eine Alterserscheinung?

  3. #3 von klauswerner am 18. April 2018 - 10:32

    Einerseits verwendet sie das Wort „puritanisch“, andererseits beklagt sie Frühsexualisierung 🙂
    Also Frühsexualisierung ist zwar das Gegenteil von puritanisch, aber schlecht. Dafür wird puritanisch im Sinne von Wortverboten „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“) verwendet. Auf Schwule zu schimpfen ist also nicht puritanisch und gut.
    Süß

  4. #4 von Hypathia am 18. April 2018 - 10:37

    Die Frau hat in jungen Jahren wohl das falsche Zeug geschluckt und ist seither auf einem religiösen Dauertrip. 😵

  5. #5 von Elvenpath am 18. April 2018 - 12:09

    Die Pascalsche Wette geht ja davon aus, dass man nichts verliert, wenn man an „Gott“ glaubt.
    Wie falsch das ist, sieht man an Frau Thurntaxis: Sie ist durch ihren Glauben nicht mehr in der Lage, mit der Realität klarzukommen. Sie versteht die Welt nicht. Wortwörtlich.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 18. April 2018 - 12:24

    Ach, die Schnacksel-Expertin mal wieder…..

    “ Aber wenn sich jemand daran vergreift, schreit die Gesellschaft auf, und die Täter werden auf ewig verdammt.“

    –> Wer redet denn bitte schön von „ewig“ und „Verdammnis“, wer will der große Wächter altertümlicher “ göttlicher“ Moral sein, der sich dazu immer wieder ins Sexleben von Erwachsenen untereinander einmischt und dann aber im großen Maßstab Kinderfickerei betreibt und deckt? Das ist ein und dieselbe Fraktion. Und zwar genau die, für die Frau TuT (hehe, Tuuuuut!) sich so einsetzt.

    Klasuwerner: „Einerseits verwendet sie das Wort „puritanisch“, andererseits beklagt sie Frühsexualisierung “

    –> Exakt mein Gedanke. Die weiß wirklich nicht, wogegen oder wofür sie argumentiert. Kein Wunder, dass sie verwirrt ist. Alles die Folge von einem ausufernden Partyleben, für das sie heute überkompensiert.
    Keine Ahnung, was die eigentlich will. Aber Hauptsache in der Presse sein?

  7. #7 von Skydaddy am 18. April 2018 - 12:29

    Also, wenn ich an Institutionen denke, in denen Frischfleisch für Sex gezüchtet wird, kommen mir nicht gleichgeschlechtliche Ehen in den Sinn …

  8. #8 von klauswerner am 18. April 2018 - 12:40

    Das mit „sexuelle Früherziehung“ und „aber wehe es vergreift sich mal einer“, ähhh – soll das eine Relativierung von Kindesmißbrauch sein?

    So nach dem Motto wenn die doch schon so früh aufgeklärt sind, soll man sich nicht drüber aufregen wenn sich einer über die Kinder hermacht?
    – Aber hallo! –
    Hat die Damen da selber geheime Wünsche?!?

    So wie der Pfarrer in dem anderen Beitrag (Vatican-Escord) um Verständnis von pädophilen Priestern warb (die Argumentation ist auch nicht neu): Das sind arme durch unsere schlechte Zivilation verunsicherte Kinder, die dringend Zuneigung suchen, beispielsweise bei einem Pfarrer, weil sie die zuhause nicht mehr bekommen. Und so mancher Pfarrer gibt dem halt nach (aus Mitleid? Arme Pfarrer).

    Der Pfarrer kann da also gar nix dafür, ist so ne Art Berufsrisiko.

  9. #9 von Marco Krieger am 18. April 2018 - 14:02

    Den Artikel kann man getrost auf einen Satz eindampfen: „Gloria ist verwirrt!“

  10. #10 von Noncredist am 18. April 2018 - 14:27

    Es gibt Perioden, da scheint der Teufel fröhliche Urstände zu feiern, dann gibt es Zeiten, da er zurückgedrängt wird und vorsichtiger agieren muss.

    Tja, es scheint so zu sein. Wäre mal interessant, dies mal zu erforschen, liebe Gloria. Los! Ich verspreche Dir auch tolle Nobelpreise, wenn Du den oder die Teufel mal nachweisen kannst 😀

    Die ‚Ehe für alle‘ erleben wir ausgerechnet in einer Zeit, da jede zweite Ehe geschieden wird. Die Abtreibungszahlen bleiben erschreckend hoch, aber zugleich soll ein ‚Recht auf Kinder‘ durchgesetzt werden.

    Es existieren keine Zusammenhänge dazwischen. Hier versucht man, die Wetterlage mit der Existenz von Piraten auf den Weltmeeren in Verbindung zu bringen. Dies funktioniert nicht. Das Wetter ist nicht schlechter, weil weniger Piraten mit Holzbeinen existieren 😉 Eine „Ehe für Alle“ gründet sich auf die DIskriminierung von „Lebenspartnerschaften“ im Vergleich zum vollgütigen „Ehevertrag“, welche zusätliche Privilegien beinhaltet. Die Begründung, der Staat solle eine „Ehe“ besser Schützen als eine „Partnerschaft“ wird mit dem kirchlich vorgeschriebenen und demnach einzig korrektem Geschlechtsteil zementiert. Das ist der Grund, und nicht die Scheidungsrate. Sie geht wiederum auf die Freiheit des Menschen und dessen individuelles Bestimmungsrecht zurück, wenn die Akzeptanz der Eher nicht mehr gegeben ist. Ähnlich ist es mit dem ominösem „Recht auf Kinder“. Wenn ein nichtzeugungsfähiges Paar eine Familie gründen möchte, und demnach ein Kind per künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft oder Adoption sucht, dann frage ich mich, weshalb dies pauschal verhindert werden sollte. Mit Abtreibungen von zeugungsfähigen Frauen haben diese Entscheidungen nicht das geringste zu tun.

    Und einen Staat, welche abtreibungswillige Frauen zur vollständigen Mutterschaft zwingt, dessen Kind dann entnimmt um damit den Familienwunsch anderer Menschen zu befriedigen, wäre wohl angenehmer. Nicht wahr?

    Geht alles auf das Konto des Durcheinanderbringers: Auf der einen Seite wird durch Frühsexualisierung ‚Frischfleisch‘ gezüchtet. Aber wenn sich jemand daran vergreift, schreit die Gesellschaft auf, und die Täter werden auf ewig verdammt. Verwirrend.

    Da ist rein gar nichts verwirrend. Solange keine „Gedankenpolizei“ existiert, darf man an alles denken, was einem lieb und genehm ist. Wenn man sich jedoch ohne Einverständnis an Menschen vergreift, um eigene Triebe/Ziele zu verfolgen, verstößt gegen Gesetze. Erst recht, wenn die altersbedingte Reife nicht erreicht ist.
    Passende Analogie: Kleine Jungs spielen mit Spielzeugautos. Sie werden zu „Frühautofahrer“ gezüchtet. Aber wenn jemand ein Kind in ein Auto setzt und es dann auf die Menscheit loslässt, dann werden diese Täter verdammt.

    Was soll hierbei schwer zu verstehen sein? Wäre es der Frau genehmer, man würde Gedankendiktaturen erreichten? 🙂

    Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass Russland und weitere Ex-Ostblock-Länder wie Polen und Ungarn „viel eher Widerstand gegen unheilvolle Entwicklungen“ leisteten.

    Unheilvolle Entwicklungen wie etwa der Demokratie? Oder doch die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen? Wie wäre es, wenn man Frauenrechte wieder zurückfahren würde, auf das Niveau von vor 200 Jahren? Wenn „weibliche Schreihälse“ wie Frau TuT (hehe, Deus Ex Machina. Bleibt mir jetzt hängen :)) wieder zum Schweigen gebracht werden dürfen? Mit Gewalt? Schöne Zeiten, nicht wahr? Als Argumente noch mit den Fäusten geregelt wurden. Ach wie schön war doch diese Zeit, als die meisten noch fromme Kirchenmenschen waren … und ihre Ehefrauen verprügeln durften. Ganz ohne Widerstand gegen „unheilvolle Entwicklungen“ wie etwa die Menschenrechte oder gar sowas wie eine Verfassung 😀

    (..) beklagte von Thurn und Taxis zugleich, man sei hierzulande „auf dem Weg in eine stramme, puritanische, selbstreferentielle, totalitäre Gesellschaft mit Denk- und Sprechverboten“.

    Hierzulande? Wo genau?! Amerika? Oder war es doch eines der Ex-Ostblock-Länder? Für eine „totalitäre Gesellschaft mit Verboten“ hat diese Frau jedoch ausreichend Freiheiten. Und soweit ich erkennen kann, wurden sie auch nicht weniger. Sie darf iihre Meinung über afrikanische Sexualpraktiken, Abtreibungen und auch gerne einen Bezug zwischen der Homosexualität und dem Satan vermuten. Diese Freiheit besitzt sie! Jedoch muss sie nunmal damit leben, dass auch andere Menschen um sie herum existieren, welche ebenfalls Freiheiten besitzen. Und sie können ebenfalls problemlos diese Themen mit anderer Meinung als die ihre aufgreifen. Wenn Gloria von TuTs umwerfende und überzeugungsreiche Argumentation darin bestehe, unsichtbare und unfassbare Teufelsgestalten, Personifizierungen ihres Unverständnisses vorzutragen, dann haben andere die Freiheit, diese Argumentation zu hinterfragen und ihre Gedanken dazu mitzuteilen. Bis hin zur klaren öffentlichen Lächerlichmachung ihrer unhaltbaren Argumentationswelt 😀 Ob es ihr passt oder nicht, das ist das exakte Gegenteil ihrer postulierten Denkverbotswelt 😀

  11. #11 von Lila Grütze am 18. April 2018 - 16:04

    Diese Dame kam mir immer schon etwas absonderlich vor. Für mich ist sie das weibliche Pendant zu M. Mattussek.

  12. #12 von Rene am 18. April 2018 - 19:07

    Die Frau bewegt sich immer am Rand. Sie erinnert an meine Ex. Und bei der lautete die Diagnose „Bipolar“.

  13. #13 von heiße Luft am 18. April 2018 - 21:18

    Wie könnt ihr nur alle so gemein zur Ihre Durchlauchtigen drei Einfältigkeit sein! pfui! dafür wird euch der große Ver wirrer in der Hölle schmoren lassen.

  14. #14 von Willie am 19. April 2018 - 02:20

    Die sollte lieber einen Psychologen aufsuchen und all ihre Traumata erst einmal aufarbeiten.

  15. #15 von Willie am 19. April 2018 - 02:31

    Noch eins zu

    Es gibt Perioden, da scheint der Teufel fröhliche Urstände zu feiern, dann gibt es Zeiten, da er zurückgedrängt wird und vorsichtiger agieren muss.

    Die Frau ist doch Katholikin, dann sollte sie auch wissen, dass der Urzustand des Teufels ein „Engel“ war und das doch wieder „gut“ sein soll.

  16. #16 von klauswerner am 19. April 2018 - 08:22

    @Willie: eins der Traumas, so müsste jahrelang mit nem alten Knacker ins Bett um an die Millionen von ihm ranzukommen 😉

  17. #17 von awmrkl am 19. April 2018 - 08:37

    Gloria von „Tut und Taugt nix“ (TuT)

  18. #18 von Yeti am 19. April 2018 - 12:25

    Gloria von Tut und Kann nix.

    Die Frau hat offensichtlich schwer einen an der Waffel.