Bedford-Strohm: Unser Leben ist ein Geschenk Gottes

„Als Christen glauben wir, dass uns das Leben von Gott geschenkt ist. Deswegen hat der Schutz dieses Lebens einen so großen Stellenwert für uns.“ Das sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm…

(…)

Der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München), betonte in seiner Predigt, dass Gott bedingungslos Ja zum Menschen sage.

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[https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/bedford-strohm-unser-leben-ist-ein-geschenk-gottes-104950.html

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  1. #1 von Rene am 15. April 2018 - 18:15

    Gott sagt bedingungslos ja zum Menschen? Ich hätte da einen Vorschlag: Möge der Kardinal seinen im Sessel gereiften Ranzen in die Präparatesammlung der Münchener Pathologie bewegen und sich das in Formaldehyd eingelegte „Sirenenkind“ eingehend betrachten und sein Gewäsch dabei laut wiederholen. Es würde selbst ihm im Halse stecken bleiben. Und solche Schwätzer füttern wir auch noch durch.

  2. #2 von uwe hauptschueler am 15. April 2018 - 19:38

    Gott bedingungslos
    Ja zum Menschen sage.

    Knierutscher- und Arsch in die Luft Veranstaltungen wären darum einfach überflüssig, selbst wenn es diesen Typen gäbe.

  3. #3 von Patrick Christoph Dahl am 15. April 2018 - 19:43

    Ja, klar, ja zum Leben, so lange es nicht homosexuell ist und eine Ehe eingehen möchte oder es selbst über sein Leben entscheiden möchte, was das Recht eines jeden sein sollte, der unerträglich leidet.

  4. #4 von Willie am 15. April 2018 - 21:16

    „Als Christen glauben wir, dass uns das Leben von Gott geschenkt ist.

    Ebenso wie all die Tiere inkl. Parasiten. Ach nein, die wurden ja, je nach genehmer Geschichte, dem Menschen geschenkt um nicht alleine zu sein und seine geschenkte Sexualität auszuleben.

  5. #5 von parksuender am 15. April 2018 - 21:17

    @Rene #1
    Volle Zustimmung. Aber könntest Du mir netterweise verraten, um welche Art von Missbildung es sich beim „Sirenenkind“ handelt?
    Tante Google war leider wenig hilfreich.

  6. #6 von Lando Schmidt am 15. April 2018 - 21:27

    Wenn Christen sich offiziell mit „Leben“ benamsen („Christdemokraten für das Leben“, „pro life“) ist immer größte Vorsicht geboten. Unter dieser euphemistischen Überschrift ist meist radikales Gedankengut mit drastischen Verschlechterungen für viele Menschen zu verstehen.

    Auch wenn ich es schon dutzendfach betonte, sei an dieser Stelle noch einmal erklärt, daß jeder Christ sein Leben gern als persönliches Gottesgeschenk empfinden darf und sich dementsprechend verhalten kann.
    Aber bitte zwingt die (mit einem höheren IQ geborenen) Atheisten nicht ebenfalls dazu. Haltet Euch aus unserem Privatleben raus!

    Marx und HBS dürfen gern glauben was sie möchten.

    [….] Der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München), betonte in seiner Predigt, dass Gott bedingungslos Ja zum Menschen sage. Christen könnten darauf vertrauen, dass Gott das Leben schütze und liebe. [….]
    (IDEA, 14.04.2018)

    Ich glaube Marx, daß er das glaubt.
    Er hat allerdings offensichtlich Unrecht.
    Gott ist das Leben entweder scheißegal, oder er ist ein Sadist.

    Wie könnte man sonst das Schicksal des 2011 in München, dem Wirkungsort der beiden Top-Bischöfe, verstorbenen Heinrich S. deuten?
    14 elende Jahre lang litt der Mann unvorstellbare Qualen.

    [….] In Anbetracht des desaströsen Zustands des bereits jahrelang bettlägerigen Patienten – mit Dekubiti, zunehmendem Rigor, regelmäßigem Fieber, Schmerzen, Atembeschwerden, viermaligen Lungenentzündungen, Gallenblasenentzündung, vollkommener Immobilität, Kommunikationsunfähigkeit“. […]
    (RA W. Putz)
    …. scheint mir Gottes Liebe für jeden widerlegt zu sein.

    Aber man muss wohl Religiot sein, um nach Auschwitz ohne rot zu werden verkünden zu können, Gott liebe jeden bedingungslos.
    WEITER:

    http://tammoxalternativ.blogspot.de/2018/04/schon-ist-es-nicht-immer-auf-der-welt.html

  7. #7 von Rene am 15. April 2018 - 22:59

    @Parksünder. Stell Dir eine ca 15 cm hohe Birne vor, mit winzigen Beinchen und Ärmchen und einem kleinen Kopf. Mit Antlitz, also Augen, Nase, Mund und Haaren. Und ein Messingschild darunter mit der Aufschrift „Sirenenkind“. Ich werde das nie wieder aus dem Kopf kriegen. Albtraum!

  8. #8 von ptie am 16. April 2018 - 00:24

  9. #9 von awmrkl am 16. April 2018 - 04:42

    „Unser Leben ist ein Geschenk Gottes“

    Nein! Mein Leben ist jedenfalls ein Geschenk von meinen Eltern!
    Und von sonst gar niemandem!

  10. #10 von dezer.de am 16. April 2018 - 07:22

    Gott sagt eben auch bedingungslos ja zum Ebola und HI-Virus. Manchmal muss er halt abwägen zwischen seinen Schöpfungen.

  11. #11 von Noncredist am 16. April 2018 - 15:27

    Interessanterweise erkennt man in der uns bekannten Welt keine sogenannte „Liebe“, welche einer Gottheit zugesprochen werden kann. Weder kennen wir die Absichten von Götter, die man bis zum heutigem Tage nicht nachweisen konnte, noch kennen wir dessen Aktionen in dieser Welt, an denen man die Handlungen messen und bewerten können.

    Nur die Religioten haben anscheinend nicht nur die Erkenntnis, welche Gottheit was anrichtet, sondern auch im welchen Maße diese Gottheit aktiv ist. Sie können auf eine sehr exakte Art und Weise mitteilen, welche Handlungen einem Gott zugesprochen werden können, und welche nunmal nicht. Ausschwitz, Erbkrankheiten, Naturkatastrophen, Opfer von Terrorismus und weitere Schicksale werden gerne mit einem Zauberwesen in Verbindung gebracht, welche „für seine Opfer leidet“. Steht dumm da, ist aber nunmal ebenfalls „traurig“. Trotz der UNENDLICHEN Liebe und der UNENDLICHEN Macht zieht dieses Wesen die Trauer, das Leid und den Tod vor. Der Verhinderung all dieser Sachen, trotz Allmacht, kommt solchen Wesen niemals in den Sinn. ZU GROSS ist die „Liebe“ (gegenüber der Freiheit). Wie reagieren wohl unsere Gerichte, wenn wegen „unterlassener Hilfeleistung“ ein Mensch vor ihnen steht und behauptet, aus „Liebe zur Freiheit“ nicht eingeschritten zu sein?

    Es ist nachvollziehbar, wenn Menschen sich im Angesicht der menschenfeindlichen Natur solche göttliche Teddybären erschaffen, um den Kampf gegen das Sterben erträglicher zu machen. Wahrer werden diese spirituellen Teddybären aber dennoch nicht.

    Das wahrlich traurige ist aber, dass die Erzähler solcher spiritistischen Wohlfühlbären als „Autoritätspersonen“ im Bezug zu Moral, Ethik und Leid gesehen werden. Können nicht beweisen, was sie behaupten, sollen aber gerade deshalb zu besonders qualifizierten Menschen gezählt werden. Und alle Ärzte, Philosophen und Wissenschaftler, die sich wahrlich den Arsch aufreissen, um Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, werden übergangen. Religion poisons everything.

  12. #12 von parksuender am 16. April 2018 - 20:59

    @Rene, ptie – Vielen Dank

  13. #13 von Noch ein Fragender am 16. April 2018 - 22:36

    Unser Leben ist ein Geschenk Gottes

    Und warum kann Gott das Leben dann einem wieder wegnehmen?

    Geschenkt ist geschenkt,
    wiederholen ist gestohlen.