Die Bibel ist realistisch

Ich bin dankbar, dass die Bibel nicht ausblendet. Sie beschreibt Welt und Menschen realistisch: Wir haben viel Gutes an uns, sind aber zu viel Bösem fähig. Gott liebt uns trotzdem. Wir sind von ihm weggelaufen – und er läuft uns in Jesus hinterher. Er gibt sich hinein in diese Welt, um uns einzuladen: „Folgt mir, lernt von mir!“ Er zeigt uns den Weg zu Gottes neuer Welt. In der wird wirklich alles gut sein. Weil Gottes Liebe im Leid des Kreuzes über das Böse im Menschen triumphiert hat. Weil Gottes Liebe nicht totzukriegen ist. Denn Jesus ist auferstanden. Ihm können wir heute noch begegnen, zum Beispiel in einem unserer Gottesdienste. Die sind zwar oft am Vormittag, haben keine Spielfilmlänge. Aber sie können eine echte Kraftquelle für die nächste Woche werden.

Von Pfarrer Reinhard Süpke

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[http://sondershausen.thueringer-allgemeine.de/web/sondershausen/startseite/detail/-/specific/Die-Bibel-ist-realistisch-71520071

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  1. #1 von Rene am 18. Februar 2018 - 14:38

    Die Sätze sind zusammenhanglos, wahllos aus dem Bullshit-Baukasten zusammengesetzt. Man kann diese 13 Sätze beliebig austauschen und zufällig neu aneinanderreihen, es ändert sich nichts! Es ist und bleibt der ultimative Scheißdreck. Rene ist geflasht.

  2. #2 von Skydaddy am 18. Februar 2018 - 15:25

    Wir haben viel Gutes an uns, sind aber zu viel Bösem fähig. Gott liebt uns trotzdem.

    Gott liebt uns TROTZDEM? Gott BEFIEHLT doch oft erst die Ausrottung anderer.

  3. #3 von Skydaddy am 18. Februar 2018 - 15:27

    Weil Gottes Liebe im Leid des Kreuzes über das Böse im Menschen triumphiert hat.

    Wie genau drückt sich dieser „Triumph“ über das Böse genau aus? Was hat sich seit 33 n.Chr. im Hinblick auf Gut und Böse geändert?

  4. #4 von Marco Krieger am 18. Februar 2018 - 16:36

    „Wir sind von ihm weggelaufen – und er läuft uns in Jesus hinterher.“

    Wenn ich die realistische Bibel richtig gelesen habe (rhetorische Frage) dann sind wir erst auf Übelste verarscht worden, weil wir für eine minderschwere Tat ohne die Möglichkeit der Schuldeinsichtigkeit von dem egomanischen Cheftyrannen zur Strafe aus seinem Landgut rausgeschmissen wurden, ohne Anwalt und ohne ein mögliches Revisionsverfahren…und als der Vogel gemerkt hat, das sich die Leute auch ohne ihn prächtig amüsieren, schickt er sich selbst als Stalker mit Endzeit-Propheten-Macke und Möchte-gern-Opferlamm-Komplex, um uns zu vergeben, was er selbst verbockt hat.

    War das jetzt Hyper-Realismus?

  5. #5 von Marco Krieger am 18. Februar 2018 - 16:39

    „Folgt mir, lernt von mir!“

    Ja, diesem Gott zu folgen und von ihm zu lernen, heißt in seinem Namen solange Leute umzubringen und zu unterdrücken, bis man seinen Namen in alle 4 Ecken dieser Welt kennt.

  6. #6 von Hypathia am 18. Februar 2018 - 17:13

    Das ist Theologie pur.
    Salbungsvoll Bullshit quatschen und dabei besonders ehrwürdig wirken und dreinschaun. 🤡

  7. #7 von Jörn Dyck am 18. Februar 2018 - 17:36

    Hier wird einfach der Eindruck der Bevölkerung ausgenutzt, dass die üblen Taten in der Bibel von den Menschen verübt worden wären, und dass es in der Bibel steht, um uns vor solchen Sünden und Sündern zu warnen. Kaum bekannt ist, dass meist Gott selbst der Übeltäter ist. Entweder greift er direkt ein oder befiehlt es den Menschen.

    Bei diesen Bibelstellen ist auch keine Spur von Bedauern, Zweifel oder moralischen Bedenken zu finden. Selbst wenn Kinder oder völlig unbeteiligte Personen massakriert werden, ist keine Rechtfertigung zu finden. Sondern solange Jahwe es befiehlt (und den eigenen Zwecken nützt), ist es in Ordnung.

    Der ganze Witz des Jahwe-Glaubens besteht doch darin, dass ein starker Held sich tatkräftig mit einem schwachen und geschundenen Volk verbündet und ihm als unbesiegbarer Feldherr zur Seite steht. Einen gütigen Gott, der im Jenseits seine Schafe streichelt, brauchte niemand.

    Ich finde es verblüffend, dass diese grausame Seite der Bibel kaum einem Gläubigen bekannt ist, obwohl es in epischer Breite und in den leuchtendsten Farben geschildert wird. Alle Gläubigen, mit denen ich bisher diskutiert habe (und das waren nicht wenige) bestehen auf dem Bild des gütigen Hirten. Selbst wenn man ihnen einige der zahlreichen grausigen Bibelstellen vorlegt, ändert sich das nicht. Gott ist die Liebe. Warum? Darum!

  8. #8 von Willie am 18. Februar 2018 - 18:43

    Ja klar láuft uns diese Jesus hinterher, aber nicht von sich aus, sondern von den Jesusfreaks ungefragt jedem aufgedrúckt. Wohlwissend, dasa wenn man dies nicht mehr macht der Jesus in die Vergessenheit láuft wie eben alle erfundnen Götter.

    Abgesehen davon, was für eine perverse und menschenverachtende Sichtweise. Der Jesus láuft uns hinter, damit er all die in ewiges Feuer stecken lassen kann, die ihm nicht folgen wollen.

  9. #9 von Charlie am 19. Februar 2018 - 01:20

    @skydaddy

    Was hat sich seit 33 n.Chr. im Hinblick auf Gut und Böse geändert?

    Nach der Christen-Propaganda kommen seitdem die Menschen, wenn sie Jesus als ihren persönlichen Herrn und Erlöser anerkennen, in den Himmel. Davor sind sie einfach nur so gestorben. Das irdische Leben ist nur ein kurzer Übergang und der menschliche Körper nur eine Hülle für die Seele.

  10. #10 von Andreas Härdter am 19. Februar 2018 - 08:42

    Manchmal frage ich mich wirklich, von wem diese Seite überhaupt betrieben wird, wenn man dazu aufgefordert wird, christlichen Schwachsinn zu lesen und dafür auch noch bezahlen soll.

  11. #11 von Elvenpath am 19. Februar 2018 - 12:07

    Ein weiteres Kapital aus dem Buch: „Religion makes me talk like an idiot“

  12. #12 von Noncredist am 19. Februar 2018 - 14:49

    @Jörn Dyck

    Ich finde es verblüffend, dass diese grausame Seite der Bibel kaum einem Gläubigen bekannt ist, obwohl es in epischer Breite und in den leuchtendsten Farben geschildert wird. Alle Gläubigen, mit denen ich bisher diskutiert habe (und das waren nicht wenige) bestehen auf dem Bild des gütigen Hirten. Selbst wenn man ihnen einige der zahlreichen grausigen Bibelstellen vorlegt, ändert sich das nicht. Gott ist die Liebe. Warum? Darum!

    Du vergisst dabei die magische Gesetzgebung im Christentum: Das ALTE TESTAMENT, als Gott sich so richtig austobte, ist einem 2018er Christgläubigen vollkommen egal. Das ist der alte Gott, ein fremder Gott.
    In den Augen der Christen hat Gott, als „perfektes“ Moralwesen mal eingesehen, dass er damals keinen „guten“ motalischen Maßstab hatte, und sich – wie ein Mensch – für was neues entschieden. Er wechselte seine Seite, wurde zu drei eigenständige – und doch gemeinsame – Wesen, und ließ sich für die Sünden der Menscheit selbst ermorden. Wie es für ein Opferkult gehört, hat man „mit dem Blut bezahlt“. Theologen werden nicht müde zu betonen, dass das „Opfern des eigenen Kindes“ das sogenannte „größte aller Opfer“ darstellt.

    Weshalb ein absolut unendlich supermachtvoller Gott Menschenblut BENÖTIGT, bleibt bis zum heutigem Tage ungeklärt. Bei jeder Gelegenheit konnte Gott Wunder tätigen, Meere teilen, Stöcke zu Schlangen werden lassen und weitere abgedrehte Sachen machen. Ein simples „Verzeihen“ war hingegen für ein Gott vollkommen unmöglich und er MUSSTE dafür Blut lassen? Verlangte ein machtvollerer Übergott etwa Blut vom,kleinen christlichem Gott? Es macht keinen Sinn 😉

    Dennoch bleiben heutige Christen bei der Behauptung, es gäbe zwei vollkommen unterschiedliche Gottheiten im Universum. Den Gott der Juden, der sich im ALTEM TESTAMENT finden lässt, und einen neuen „Menschengott“, ein sterbliches Stück Fleisch. Dieser Fleischklumpen ist das Zentrum des Christentum. Denn diese Religion namens Christentum verehrt keinen „jüdischen“ Gott, sondern einen Menschen, den man als Gott (1/3) ansah. Man machte Jesus zuerst zu einem König der Juden, nur um ihn danach gleich als (Ersatz-)Gott zu verehren.

    Das findet sich ja auch gerade im Text dieses Judengott-verneinenden Pfarrer: „Wir sind von ihm weggelaufen – und er läuft uns in Jesus hinterher.“

    Früher brannte die Luft! Dornenbüsche brannten, Donnerstimmen erzitterten den Boden. Das war die Zeit, als der (eingebildete) Gott noch so richtig „machtvoll“ war.
    Als man einsah, dass man als Jude weiterhin die Arschkarte in der Hand hielt, wurden die Endzeiterwartungen immer stärker. Bis letztenendes der charismatischte aller Endzeitpropheten so sehr verehrt und mit Hashtags zugekleistert wurde, dass man seinen Tod keinesfalls akzeptieren konnte. So wurde sein Leben, seine Existenz als Wanderprediger, soweit überhöht, bis aus dem Wanderprediger am Kreuz, ein Gottessohn mit Opfercharakter wurde. Und dies ist auch nur vorstellbar, hätte es einen Wanderprediger dieser Art gegeben! Wir haben noch nicht einmal eine Ahnung, ob es einen oder mehrere(!) solcher charismatischen Personen gegeben hat, an denen man solche Geschichten hätte aufknüpfen können. Stattdessen haben wir mehrere widersprüchtliche Geschichten, von Menschen aus einer Geschichtensammlung willkürlich ausgesucht, welche selbst 2000 Jahre später noch immer offene Frage hinterlässt.
    Da sind selbst die hellsehenden Palmblätter historisch besser belegt. Für den EINEN UND EINZIGEN WAHREN GOTT, eine unbeschreiblich dumme und blöde Form der Weitergabe seiner „Existenz“. Bis zum heutigem Tage gibt es noch immer unterschiedliche Religionen, die die Existenz eines Gottes, oder von mehreren, vollkommen anders erklären als die „wahre biblische Lehre“. Ganz einfach, weil „das beste Buch der Welt“ schlichtweg nicht überzeugend genug ist 😉

    Das das Pfarrergeschwurbel nur Schlangenöl-Balsam für die Christenseele sein soll, ist klar offensichtlich. Zu was sollten Pfarrersgeschwurbel denn sonst beitragen? 😉