Jeder Zweite besitzt eine Bibel, aber wenige lesen drin

Knapp jeder Zweite in Deutschland besitzt einer Umfrage zufolge eine Bibel. Wie aus einer vom Meinungsforschungsinstitut Insa beim Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd am Freitag präsentierten Studie hervorgeht, führt der Besitz der Heiligen Schrift aber nicht automatisch zur Lektüre. Nur sechs Prozent der Bevölkerung gäben an, regelmäßig in der Bibel zu lesen.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/148201/12-01-2018/umfrage-jeder-zweite-besitzt-eine-bibel

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  1. #1 von Hypathia am 12. Januar 2018 - 18:21

    Ich bin der Überzeugung, dass die überwiegende Mehrheit noch nicht einmal einen Blick in ihre Bibel riskiert hat, geschweige denn darin zu lesen.

  2. #2 von Charlie am 12. Januar 2018 - 18:31

    @hypathia

    Das sind dann wohl die restlichen 94%

  3. #3 von Hypathia am 12. Januar 2018 - 18:40

    @ Charlie

    So könnte man es auch ausdrücken.
    Allerdings sollte man in dem Zusammenhang hinterfragen, was die Befragten unter regelmäßig verstehen. Täglich? Wöchentlich? Jährlich? Oder so wie den regelmäßigen Kirchenbesuch zu Weihnachten und zu Ostern?
    Ich denke, wenn man täglich oder zumindest wöchentlich darunter versteht, bleiben von den 6% nicht mehr viel über.

  4. #4 von Yeti am 12. Januar 2018 - 18:53

    Wieso soll das „regelmäßig“ eigentlich so wichtig sein? Einmal (Deckel bis Deckel) reicht doch völlig.

    PS: Ich habe drei Bibeln.

  5. #5 von Veria am 12. Januar 2018 - 19:15

    Ich hab eine, sie ist fast 100 Jahre alt und ein Schmuckstück. Wenn ich was nachschlagen will, geh ich aber ins Internet, ich will Bindung und ultradünnes Papier nicht noch mehr strapazieren, da sind schon genug Risse drin. In der Hinsicht bin ich froh, dass ich sie hab und nicht einer von den ultrafrommen Verwandten, die womöglich wirklich regelmässig drin lesen würden.

  6. #6 von Yeti am 12. Januar 2018 - 19:28

    @Veria:
    Die „ultrafrommen“ lesen ja nicht in der Bibel. Die suchen Zitate, die ihren Standpunkt untermauern.

  7. #7 von ichglaubsnicht am 12. Januar 2018 - 20:07

    Wie hoch wohl der Anteil an Atheisten an den 6% ist, die die Bibel lesen, um Argumente von Christen (die die Bibel nicht gelesen haben) zu widerlegen oder diesen in Diskussionen erklären zu können, was da eigentlich drin steht in ihrer „Heiligen Schrift“?

  8. #8 von Willie am 12. Januar 2018 - 21:12

    Wurde dabei auch gefragt, wer sich diese Biben freiwillig und selbst gekauft (besorgt) hat?

    Ich finde ja dieses Ergebnis zeigt auch die Schizophrenie bei diesen Christen auf (die, die sich die Bibeln sebst besorgt haben). Man hat bereits ein „unverbindlich, göttlich inspirietes Wort Gottes“ zu Hause und besorgt sich dennoch eine weitere, so alsob es Neuigkeiten zu erfahren gäbe. Dabei kommt der alte Schrott nur im neuen Gewandt daher. L-u-t-h-e-r hätte gesagt: Ich hab mal wieder aufs Maul geschaut.

  9. #9 von Willie am 12. Januar 2018 - 21:20

    Auf einem atheistischen Weg sieht Insa-Geschäftsführer Binkert die Deutschen allerdings nicht. Drei von vier Befragten hätten gesagt, sie hielten die Existenz Gottes für möglich. Andererseits besuchten selbst an Weihnachten nur 21 Prozent einen Gottesdienst – sogar die Mehrheit der Kirchenmitglieder verzichte an den Festtagen auf den Kirchgang.

    Wäre das dann nicht ein agnostischer Weg, da eben der Bibel und auch den Messen keine Bedeutung beigemessen wird? Auch das ist erfreulich. Glückwunsch an diese Agnostiker, daraus kann was werden.

    Lars Harden von der Kommunikationsagentur Aserto betrachtet das zurückliegende 500. Reformationsjubiläum unter dem Gesichtspunkt der Medienberichterstattung als Erfolg.

    Im Staat und damit die Gemeinschaft abzocken durchaus.

    Strategisch sei es von den Veranstaltern richtig gewesen, auf „Botschafter“ und Prominenz zu setzen, etwa durch die Einladung des früheren US-Präsidenten Barack Obama zum Deutschen Evangelischen Kirchentag.

    Wie lachhaft ist das denn. Es geht nicht mehr um die Religion eines Luthers und die Reformation, sondern darum Persönlichkeien mal aus der Nähe sehen zu können, nur damit es zu einem Reformationsjubiläumserfolg wird.

  10. #10 von Rene am 13. Januar 2018 - 10:01

    Meine ist im Kaminofen gelandet, nachdem sie sich hasserfüllt aus dem Regal auf meinen Kopf stürzte. Ich habe zugesehen wie sie brannte.

  11. #11 von Elvenpath am 13. Januar 2018 - 14:14

    Ich habe versucht, die Bibel von Anfang an zu lesen. Ehrlich!
    Aber nach 10 Minuten konnte ich nicht mehr: Primitives, langweiliges, unergiebiges Geschwurbel. Den Blödsinn, der da drin steht, erträgt man wohl nur, wenn man als Kind indoktriniert wurde.
    Jede Comic-Serie hat mehr Ethik, Logik, Spannung, Faszination, Lebensgefühl. etc.
    „Donald Duck“ beinhaltet mehr Lebensweisheit,als die Bibel.

  12. #12 von monitorschornstein am 14. Januar 2018 - 07:43

    Nichts ist besser geeignet um den Atheismus zu stärken als das richtige Biebelzitat. http://bibelzitate.npage.de/startseite.html Ach jetzt hatte ich glatt den Koran vergessen!

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