Genueser Kardinal löst „Blutwunder“ in Neapel aus

Während eines Gottesdienstes verflüssigte sich laut Zeitungsbericht das in einer Glasampulle aufbewahrte eingetrocknete Blut des frühchristlichen Märtyrers Januarius

weiterlesen:

[https://www.kathpress.at/goto/meldung/1587491/genueser-kardinal-loest-blutwunder-in-neapel-aus

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  1. #1 von Charlie am 12. Januar 2018 - 18:33

    Wenn man keine Ahnung von Wissenschaft hat, ist schnell etwas ein Wunder.

  2. #2 von Elvenpath am 12. Januar 2018 - 18:37

    Billige Tricks und Scharlatanerie. Dass die Menschen im Mittelalter den Betrug geglaubt haben, kann man noch verstehen. Aber heute?

  3. #3 von dezer.de am 12. Januar 2018 - 18:38

    Echt wahr! Diesmal ist es echte Jesusmagie gewesen. Ich schwöre auf die Bibel!

  4. #4 von Gerry am 12. Januar 2018 - 19:59

    @ Elvenpath

    Markenkleidung
    Wasser in Plastikflaschen (statt Leitungswasser)
    Astrologie
    Homöopathie
    „Elektrosmog“angst

    Dummheit und „willful ignorance (1)“ haben viele Erscheinungsformen.
    Und ich befürchte, dass wir das als Menschheit nicht wirklich los werden können.

    (1)
    Mir fällt keine passende, knackige Entsprechung auf Deutsch ein. Vorschläge werden erbeten.

  5. #5 von user unknown am 12. Januar 2018 - 20:14

    Selbstgewählte Ignoranz?

    Ich habe heute in der Küche ein Ketchupwunder bewirkt. Bzw. mit der Sriracha super hot chili sause von Flying Goose. Steht sie einige Zeit wird sie zähflüssig-klebrig, aber schüttelt man sie lange genug – es muss nicht heftig, sondern beharrlich sein – wird sie ganz fließfreudig. So ist das auch mit dieser angeblichen Blutreliquie.

  6. #6 von Willie am 12. Januar 2018 - 21:03

    Die sollten sich ehr mal Gedanken über die Gesundheit ihrer Kardinäle machen, nicht dass die Parkinson oder einen authistischen Tock haben. 😉

  7. #7 von Veria am 12. Januar 2018 - 22:51

    Leute, die über solche Blutwunder staunen (nicht notwendigerweise an ein Wunder glauben, aber den Mechanismus dahinter nicht verstehen), sind auch die Leute, deretwegen Quetsch-Ketchupflaschen den Markt dominieren. Die schauen dann immer so verblüfft, wenn ich ohne wahnsinniges Quetschen nur mit sachtem Schlenkern noch den letzten Rest rauskriege.

    Also: uu macht Srirachawunder, ich mach echte Ketchupwunder.

  8. #8 von Noch ein Fragender am 13. Januar 2018 - 09:43

    @ #5 uu und #7 Veria

    Mit Ketchup kann das jeder.

    Aber mit eingetrocknetem Blut frühchristlicher Märtyrer … das kann nur der zuständige Kardinal.

    Zyn off

  9. #9 von Rene am 13. Januar 2018 - 10:04

    Genueser Kardinal hat einen Scheißdreck ausgelöst. Jeder 6jährige kann das.

  10. #10 von user unknown am 13. Januar 2018 - 10:29

    Wie bei den meisten Zauberkünstlern funktionieren die Tricks nur, wenn man die Utensilien nicht näher untersuchen darf.

  11. #11 von Noch ein Fragender am 13. Januar 2018 - 10:58

    Der Vatikan kann nicht nur eingerocknetes Märtyrerblut verflüssigen, sondern auch eingetrocknete Mafiakonten dank diskreter Geldwäsche wieder strömen lassen.

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/geldwaesche-fuer-die-mafia-vatikan-fror-2016-zwei-millionen-euro-aus-zweifelhaften-quellen-ein-a2052448.html

  12. #12 von Hans Günter Mader am 13. Januar 2018 - 13:22

    Etwas Wichtigeres: Mazedonien und Griechenland waren endlich bereit ihren alten
    Streit über den Namen beizulegen, da mischt sich jetzt die orthodoxe Kirche ein und
    will das wieder zunichte machen. Quelle: „Der Standart „ Wien vor 2 Tagen.

  13. #13 von Elvenpath am 13. Januar 2018 - 14:07

    @Gerry: Nicht alles durcheinander werfen!

    Es gibt durchaus Anzeichen, dass Elektrosmog gesundheitsschädlich sein könnte.
    Das Leitungswasser hierin Köln schmeckt gruselig und ist extrem kalkig. Ich verwende stilles Mineralwasser, weil ich sonst die Kaffemaschine bald wegschmeißen müsste.
    Markenklamotten haben was mit sozialer Stellung zu tun.
    Das alles ist kein Abrakadabra.

    Homöopathie und Astrologie gehören dagegen zur Scharlatanerie, richtig.

  14. #14 von Rene am 13. Januar 2018 - 17:29

    @Elvenpath. Aua, mein Lieber. Elektrosmog ist ein Begriff, der in den 80ern von einem selbsternannten Baubiologen erfunden wurde. Und das gehört in den Bereich Esoterik. Und, äh, Du weißt schon…

  15. #15 von Gerry am 13. Januar 2018 - 18:06

    Es gibt durchaus Anzeichen, dass Elektrosmog gesundheitsschädlich sein könnte.

    Welche?
    Die 5 Studien unter 5.000 die einen sehr schwachen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und schlechter Gesundheit nahelegen?
    Und die bei genauerem Hinsehen sich dann als methodisch schlecht erweisen.

    Von Leuten die „Elektrosmog“ als gesundheitsschädlich bezeichnen, verlange ich immer, einen Wirkmechanismus auf molekularer zu liefern.
    Da bin ich bisher leer ausgegangen…

    Und nein, der Wirkmechanismus der für die Schäden durch ionisierende Strahlung zuständig ist, ist es in diesem Fall sicherlich nicht. Denn die elektromagnetischen Felder von Mobilfunk, WLAN, … führen um Größenordnungen weniger Energie mit sich als das sichtbare Licht. (und das nochmal um Größenordnungen weniger als ionisierende Strahlung)
    Und da das nicht schädlich ist…

    Merke:
    Schaden zu verursachen ist in physikalischer Hinsicht identisch mit „Arbeit verrichten“. Und um Arbeit verrichten zu können braucht es Energie.
    Und für viel Arbeit (a.k.a. Schaden) braucht es auch viel Energie.

    @ Hans Günter Mader

    WTF?!?!

    Dass eine Einigung in Sicht sein könnte, hab ich gesehen. Aber noch nix dazu, dass die Orthodoxen dazwischen pfuschen. Gibt’s da was online das man hier verlinken könnte?

  16. #16 von Gerry am 13. Januar 2018 - 18:32

    Das Leitungswasser hierin Köln schmeckt gruselig und ist extrem kalkig. Ich verwende stilles Mineralwasser, weil ich sonst die Kaffemaschine bald wegschmeißen müsste.

    Ich bezog mich darauf, dass Menschen tatsächlich glauben, (Leitungs)Wasser aus Plastikflaschen wäre gesünder / würde besser schmecken als Leitungswasser direkt vom Hahn.

    Ich meine ja auch, das Wasser aus der Badezimmerleitung würde besser schmecken als das aus der Küchenleitung.
    Aber ich würde nicht auf den Ausgang eines sauber durchgeführten Blindtests wetten wollen, schon weil die Rohrleitungen beider Räume aus derselben Wand kommen…

    Der Kalk ist halt ein technisches Problem (wir sind hier in der Gegend noch ne Ecke „härter“ dran), gesundheitlich aber irrelevant.

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