Kirche kritisiert FDP-Antrag zur Aufhebung des Sonntagsschutzes

Die evangelische Landeskirche hat den Vorschlag der Berliner FDP zur Abschaffung des Sonntagsschutzes scharf kritisiert.

(…)

„Kollektive Burn-out-Prophylaxe“

In diesen Zusammenhängen gewännen Sonn- und Feiertage eine ganz neue Bedeutung, etwa als „kollektive Burn-out-Prophylaxe“, als „wichtige Ressource für Besinnung“, aber auch „als nicht verhandelbare Grenze gegen die totale Verzweckung des Menschseins“.

weiterlesen:

[http://www.evangelisch.de/inhalte/148185/11-01-2018/kirche-kritisiert-fdp-antrag-zur-aufhebung-des-sonntagsschutzes

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  1. #1 von Charlie am 11. Januar 2018 - 17:00

    Nur Sonntage und christliche Feiertage gelten als Burn-out-Prophylaxe? Was für ein Blödsinn!!

  2. #2 von Gerry am 11. Januar 2018 - 17:03

    Haben die Haushälterinnen in den katholischen Pfarrhäusern eigentlich sonntags frei?

  3. #3 von Yeti am 11. Januar 2018 - 18:21

    @Gerry:
    Ja, da dürfen sie sich dann um ihre Kinder kümmern, die sie mit ihrem Arbeitgeber zusammen haben.
    Und in die Kirche gehen.
    Und Kochen.
    Und Abands fi…

  4. #4 von Yeti am 11. Januar 2018 - 18:22

    Abends

  5. #5 von Elvenpath am 11. Januar 2018 - 19:31

    „Kollektive Burn-out-Prophylaxe“

    Die funktioniert ja so was von gut …

  6. #6 von Elvenpath am 11. Januar 2018 - 19:43

    Übrigens gilt der Sabbat, laut Bibel, nicht für Frauen. Denn die Männer wollen auch am Sonntag bewirtet werden.

  7. #7 von Unechter Pole am 11. Januar 2018 - 22:11

    Generell wenn Kirche irgendwas kritisiert, deutet das der Erfahrung nach darauf hin, dass es sich um eine wert- bzw. sinnvolle Idee handelt.

  8. #8 von user unknown am 12. Januar 2018 - 03:02

    Finde ich nicht. Dass viele Leute synchron freihaben finde ich eine gute Sache. Dass es traditionell der Sonntag ist – nur weil es der Kirche zupass kommt, muss ich nicht dagegen sein. Von mir aus Sonntags.

    Viele Leute müssen sich etwa auch vom Bundesligasamstag erholen. Am Sonntag hängt der Samstag und an diesem wiederum der Discofreitag. Lasst die Kirche ruhig glauben, es ginge um sie.

  9. #9 von Friedensgrenze am 12. Januar 2018 - 08:27

    Ich arbeite oft Sonntags. Grundsätzlich find ich es aber gut, daß die meisten Leute an einem Tag in der Woche frei haben und der Rhythmus des Tages ein komplett anderer ist. Dass dieser Tag ein Sonntag ist ist für die christlichen Kirchen Privileg genug. Es sollte keine für andere geltenden Feiertage geben, das bevorzugt deren schwindende Gemeinschaften weit über das akzeptable Maß.

  10. #10 von Noncredist am 12. Januar 2018 - 12:06

    Auch ich finde es gut, dass es einen freien Tag gibt. Aber ob dieser Tag per gesetzlichem Schutz geregelt werden müsste, ist eine andere Frage. Ob es eine kollektive Freizeitphase geben muss, oder ob man den Stress der Arbeit nicht auch durch andere Formen der Entspannung vorbeugen kann, sind offen. Ich wäre mir beileibe nicht sicher, dass ein generelles Abschließen von Türen und zeremonielles Stillsein die beste aller Möglichkeiten darstellt. Ich würde es vorziehen, z.Bsp. auch nach einem „gesetzlichen Ladenschlusszeit“ die Wahl zu haben, mir einen der Anbieter von Freizeitmöglichkeiten auszusuchen und zu nutzen – egal welche Ängste sich Anbeter von transzendenten Entitäten vorstellen mögen.
    Schon heute kann man sonntags problemlos Nahrungsmittel in einen der zahlreichen Restaurants zu sich nehmen. Weshalb zieht die Verpflichtung zur kollektiven Burn-Out Prophylaxe nicht auch auf solche Bereiche? Doch nicht etwa, weil Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden und gemeinsam geregelte Gesetze, wie die der Arbeitszeiten, eine geregelte Arbeitswelt ermöglichen? Weshalb arbeitet man nicht darauf hin?

  11. #11 von Unechter Pole am 12. Januar 2018 - 12:32

    Mit der Argumentation, Sonntag sei Stressprofilaxe, müsste man vor allem die Kirchen an diesem Tage schließen lassen. Die Vorbereitung für den Kirchengang inkl. das Hemdbügeln für den Familienvater und die Diskussion, ob das Kleid der Tochter angemessen ist, gehört zu den stressigsten Angelegenheiten der katholischen Familien.

  12. #12 von mr. mister herr am 13. Januar 2018 - 12:51

    hier geht es um Arbeiterrechte und nicht um Kirchen, Leute.