Katholische Theologin Rahner: Der Islam gehört an die Universität

Der säkulare Staat müsse der Radikalisierung des Glaubens vorbeugen, indem er wissenschaftlich geschulte Geistliche ausbilde, und er müsse verhindern, dass der Glaube ins Private verdrängt werde. Außerdem sollte der Staat „alle Religionsgemeinschaften in den gesellschaftlichen Diskurs einbeziehen, nur so werden sie zum Nachdenken über ihre künftige Aufgabe in der Demokratie gezwungen“, argumentiert die Tübinger Wissenschaftlerin.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/148174/10-01-2018/katholische-theologin-rahner-der-islam-gehoert-die-universitaet

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  1. #1 von K.Brückner am 10. Januar 2018 - 18:55

    Das wird teuer. Es gibt unendlich viele Religionen. Und sie sollen alle an die Universität. Eher umgekehrt ! Religionen sind keine Wissenschaft, sie haben, und zwar alle, nichts an der Universität zu suchen. Menschliche Illusionen und Märchen werden nicht dadurch besser, dass sie an der Universität angeboten werden.

    K.Brückner

  2. #2 von Charlie am 10. Januar 2018 - 19:24

    Religion wird erst dann friedlich, wenn sie homöopathisch vermittelt und praktiziert wird.

  3. #3 von drawingwarrior am 10. Januar 2018 - 20:33

    …ihre zukünftige Aufgabe in der Demokratie ist…aussterben und in Vergessenheit geraten.
    Das lehrt/lernt man nicht an einer Uni, das lehrt die Geschichte der Demokratie.
    Zauberer haben keinen Platz im wissenschaftlichen Betrieb…ausser als Forschungsobjekt.

  4. #4 von Friedensgrenze am 10. Januar 2018 - 20:54

    „Indem der König die katholische Kirche zum Wintersemester 1817/18 verpflichtete, die Ausbildung der Priester an die staatliche Universität Tübingen zu verlagern, habe er letztlich auf die Selbstreflexion der katholischen Theologie hingewirkt.“

    Frau Rahner will nicht mal mehr Kaiser Wilhelm wieder haben, sie orientiert sich noch weiter in Richtung Mittelalter. Mit viel Blut wurde 100 Jahre später diese Kack Monarchie abgesetzt. Es ist unglaublich daß ich mit meiner Arbeit so ne Tante finanziere. Und wie Großzügig sie diesen Missbrauch von Geldern an andere Lügenerzähler weitergeben will bringt mich zum kotzen. Ekelhaft die Theologin.

  5. #5 von Michael am 10. Januar 2018 - 20:58

    Ich will’s mal so formulieren: Er gehört genauso an die Universität wie die christliche Theolügie. 😛

  6. #6 von Willie am 11. Januar 2018 - 02:36

    Der säkulare Staat müsse der Radikalisierung des Glaubens vorbeugen, indem er wissenschaftlich geschulte Geistliche ausbilde, ….

    Das wäre aber nur zu gewárhleisten, wenn diese „geistige Wünschelrutengángerausbildung“ auch mit wissenschaftlichem Studium verbunden sein müsste, also einem naturwissenschaftlichem. Und nein, Theologie ist keine Wissenschaft,

  7. #7 von Noncredist am 11. Januar 2018 - 05:37

    Mal die Substitution angewendet: Der säkulare Staat müsse der Radikalisierung des Kochens vorbeugen, indem er wissenschaftlich geschulte Köche ausbilde, und er müsse verhindern, dass das Kochen ins Private verdrängt werde. Außerdem sollte der Staat „alle Restaurants in den gesellschaftlichen Diskurs einbeziehen, nur so werden sie zum Nachdenken über ihre künftige Aufgabe in der Demokratie gezwungen“, argumentiert die Tübinger Wissenschaftlerin.

    Das Problem der fundamentalistischen Radikalisierung etwaiger Hobbies, ist nicht DER MANGEL am Hobby „in der Öffentlichkeit“, sondern das Fundament an sich.

    Fundamentalistische Hobbyköche mangelt es nicht an Möglichkeiten, ihre Rezepte gegenseitig oder gar gegen den Willen der Mitmenschen zu offenbaren. Es sollte nicht das Ziel sein, das Kochen an sich durch „verstaatlichte Kochschulen“ zu steuern. Und es sollte auch nicht das Ziel sein, einige organisierte Kochschulen unter wenigen Köchen priviligiert die Lehrmöglichkeiten auszuweiten, wohlwissend dass es keine wahre Rezeptur überhaupt möglich ist, die ALLEN gefallen MUSS.

    Es ist doch ganz einfach: Wenn z.Bsp. Handys zum Bau von Bombentimern genutzt werden können, oder zu scharfes Essen zum Durchfall von Kunden führen kann, dann sollte man schlichtweg die Gesellschaft vor solchen Handlungsmöglichkeiten warnen. Sie bilden. Sie sollen selbstbewusst und freiwillig den Weg wählen, sich nicht mit zu scharfem Essen zu beschäftigen. Ein Aufkleber „Benutung auf eigene Gefahr“ reicht schon aus.

    Mit aufklärerischem Ethikunterricht, welche nicht die „eine und einzige wahre Gottesvorstellung“ vermittelt, und ein Vertrauen in das richtige Verhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern, dürfte dann alles ausgeschöpft sein. Weiteres Eingreifen führt zur Priviligierung der „staatlich-geführten und gelehrten (= kath. / ev.) Religionsvorstellung“, und damit zur Einmischung des Staates in religiöse Wahnvorstellungen ggf. schwächerer Religionspositionen, etwa der Mormonen o.ä.

    Einfach den Menschen beibringen, dass es ein Grundgesetz gibt, und dass sich selbst Götter, Geister und Dämonen sich daran zu halten haben. Kopfabhacken, Freiheitsentzug, Sprengungen und weitere gesellschaftsschädigende Wünsche, mögen sie sonst so stark in einem „Gott will es“ legitimiert werden, haben bei uns hier absolut keine Berechtigung.
    Jeder Priester und jedes religiöse Elternteil schafft die Belehrung absolut problemlos. Dazu bedarf es weder staatlicher Regelungen, noch akademisch ausgebildeter Teufelsaustreiber, die noch niemals in einem Experiment die Existenz personifizierter transzendenter Wesen nachgewiesen haben.

    Und wenn sich eine Religionsgemeinschaft nicht anpassen kann/will, so wird sie einfach hier verboten. Punkt. Egal wie sehr man heult!

  8. #8 von Elvenpath am 11. Januar 2018 - 10:28

    Es ist wirklich ein schwieriges Thema, wie man mit so vielen Menschen, die Wahnvorstellungen haben und bestialischen antiken Mythologien anhängen, umgehen muss.
    Eines ist jedenfalls sicher: Macht dürften sie nicht haben. Das hat die Geschichte wieder und immer wieder gezeigt: Im Namen ihres Glaubens tun Gläubige manchmal die abartigsten, brutalsten und irrsten Dinge.
    Vielleicht ist es eine Möglichkeit, den Gläubigen eine „entschärfte“ Version ihres Glaubens zu vermitteln. Bei den Christen funktioniert es ja einigermaßen.
    Es ist jedenfalls ein Thema für Ärzte und Psychologen, wie man am besten mit religiöser Indoktrination von Menschen umgehen muss.

  9. #9 von Noch ein Fragender am 11. Januar 2018 - 12:10

    Der säkulare Staat müsse der Radikalisierung des Glaubens vorbeugen, indem er wissenschaftlich geschulte Geistliche ausbilde,

    Schön wärs.

    Dann muss der säkulare Staat auch die Ausbildung an einer unabhängigen freien religionswissenschaftlichen Fakultät für alle Geistlichen vorschreiben.

    Das Modell konfessionsgebundener theologischer Faklutäten enthält keine freie, sondern kirchlich kontrollierte Wissenschaft. Der Kirche nicht genehme Theologen werden entfernt wie man an den Fällen Küng (kath. Fakultät Tübingen) und Lüdemann (ev. Fakultät Göttingen) sehen kann.

    Das gleiche glaubensgebundene Modell wird in Münster mit islamischer Theologie versucht und schon ist Khorchide im Schwitzkasten der Islamverbände. Sein Vorgänger Kalisch wurde bereits entfernt.

    http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-10/khorchide-muenster-islam

    [http://www.zeit.de/studium/hochschule/2013-12/khorchide-muenster-islam-universitaet

  10. #10 von Johannes am 11. Januar 2018 - 15:05

    Ohne die Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung an den Universitäten wäre ich nicht Atheist geworden. Vielleicht hilft es ja, so dass einige Muslime von ihrem Glauben abspringen.

  11. #11 von Unechter Pole am 11. Januar 2018 - 22:16

    Der Staat muss den Einbrecherbanden vorbeugen, indem er wissenschaftlich geschulte Dietrichmeister ausbildet.

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