Missbrauchsopfer von Fischingen: «Die Kirche ist mir eine Antwort schuldig»

Ein ehemaliger Zögling des Kinderheims Fischingen hat sich bisher vergeblich ans Bistum Basel gewandt. Es geht um eine Genugtuung. Beide Seiten beteuern, sie hätten nichts mehr voneinander gehört.

[..] An die Diözese wandte sich Nowak, weil er vom Genugtuungsfonds für Opfer verjährter sexueller Übergriffe gehört hatte. In den eingeschriebenen Briefen an die Bischofskonferenz kritisiert er, dass die Kollekte des nationalen Kirchenopfertages im August 2015 für Missbrauchs­opfer verwendet wurde. Die Kirche solle für ihre Fehler gerade stehen und nicht die Gläubigen zur Kasse bitten, ist Nowak überzeugt. Den ersten Brief hat er im Sommer 2015 abgeschickt, den zweiten diesen Oktober. «Zumindest eine Antwort wäre mir die Kirche schuldig.»

Weiterlesen: [http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kanton/die-verschwundenen-briefe;art123841,5144332

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 20. November 2017 - 11:12

    kritisiert er, dass die Kollekte des nationalen Kirchenopfertages im August 2015 für Missbrauchs­opfer verwendet wurde. Die Kirche solle für ihre Fehler gerade stehen und nicht die Gläubigen zur Kasse bitten,

    Gläubige mussten immer schon finanziell für die Untaten der Kleriker aufkommen.