Konfession steht als Jobkriterium bei kirchlichen Trägern in Frage

  • Damit kirchliche Träger ihren Auftrag erfüllen können, ist es nach Ansicht des Generalanwalts am EuGH nicht notwendig, dass jeder Mitarbeit auch dessen Konfession angehört.
  • Folgt der Gerichtshof seinem Schlussantrag, darf die Weltanschauung auch bei religiösen Organisationen kein Ausschlusskriterium für Bewerber mehr sein.
  • Nationale Gerichte müssten dann im Einzelfall entscheiden – mit guten Aussichten für Bewerber, die nicht der entsprechenden Kirche angehören.

Weiterlesen: [http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsrecht-kirchliche-traeger-muessen-bewerber-anderer-konfessionen-zulassen-1.3741918

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  1. #1 von diamond McNamara am 12. November 2017 - 12:51

    Christenverfolgung durch EuGH ?

  2. #2 von Willie am 13. November 2017 - 00:46

    „Die rechtlichen Ausführungen des Generalanwalts berücksichtigen nach Ansicht der Diakonie nicht hinreichend das europarechtliche Prinzip, dass die EU den Status von Kirche und Weltanschauungsgemeinschaften achtet und nicht beeinträchtigt“, sagt Vorstandsmitglied Jörg Kruttschnitt. Nicht nur die christlichen Kirchen, sondern alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften müssten die Möglichkeit haben, sich im Rahmen der allgemeinen Gesetze „gemäß ihrer eigenen Werte zu organisieren“

    Ist nicht auf dem europ. Arbreitsmarkt das Recht auf Freizügigkeit und Arbetswahl darübersetehend?