Jahrzehntelang Missbrauch in katholischem Internat

In einem katholischen Internat in der deutschen Eifel haben kirchliche Mitarbeiter über Jahrzehnte Buben gequält und missbraucht. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Bericht im Auftrag des Erzbistums Köln, der am Mittwoch vorgestellt wurde.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2865862/

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  1. #1 von deradmiral am 13. September 2017 - 18:47

    Über das weitere Vorgehen entscheide die Glaubenskongregation des Vatikan. Zivilrechtlich seien die Taten verjährt.

    Na so ein Pech, dass die Kirche das nicht früher „wissenschaftlich“ untersucht hat.

  2. #2 von Friedensgrenze am 14. September 2017 - 05:50

    Da musste erst der verantwortliche Vertuscher Meisner weg sein, bevor das enthüllt werden durfte. Sauber eingefädelt. Kirche ist halt für Gott da, für Menschen und ihre Rechte jedenfalls nicht.

  3. #3 von paul0f am 14. September 2017 - 13:44

    Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Bericht im Auftrag des Erzbistums Köln<

    Muhahahahahahah … und immer wieder der vorgetäuschte Schulterschluss mit der Wissenschaft.

    Ekelhaft. Diesen ekelhaften Kindserschänderverein sollte man komplett zerschlagen und die Gebäude bis auf die Grundmauern schleifen.

  4. #4 von Rene am 15. September 2017 - 10:03

    Was war gleich noch mal schlecht am Pranger?

  5. #5 von Noch ein Fragender am 16. September 2017 - 08:56

    @4 Rene

    Was war gleich noch mal schlecht am Pranger?

    Einen Straftäter den Beschimpfungen eines emotionalisierten Mobs auszusetzen, entspricht nicht aufgeklärten Straftheorien.

    Falls deine Frage ernst gemeint ist, guck hier:

    Die Strafe bestand vor allem in der öffentlichen Schande, welche der Verurteilte zu erdulden hatte und die vielfach ein „normales“ Weiterleben in der Gemeinschaft unmöglich machte oder sehr erschwerte. Auch war der Bestrafte den Schmähungen der Passanten ausgesetzt, die für ihn nicht ungefährlich waren. Auch das Bewerfen der betroffenen Person mit Gegenständen und das Prügeln (niederdeutsch „kaakstreeken“, Streek = ‚Streich‘ und entsprechend dänisch „kagstryge“) waren üblich. In vielen Städten (z. B. Lübeck) war es jedoch untersagt, mit festen Gegenständen nach der Person im Pranger (hier als Kaak bezeichnet) zu werfen.
    Einer der letzten Fälle dürfte im Jahr 1853 in Berlin zu verzeichnen sein: Auf dem Höhepunkt der Reaktion in Preußen wurde auf dem Hausvogteiplatz noch eine Frau wegen Meineids an den Pranger gestellt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pranger

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