9/11: Image no Religion

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  1. #1 von user unknown am 12. September 2017 - 00:18

    Frei übersetzt nach Klaus Kleber : Stell Dir vor, keine Fanatiker.

  2. #2 von Elvenpath am 12. September 2017 - 11:12

    Wie die Welt ohne Religion genau aussehen würde kann man natürlich nicht sagen. Alles hätte sich anders entwickelt.

  3. #3 von drawingwarrior am 12. September 2017 - 12:09

    Elfenpath, wir würden wahrscheinlich technisch gut 3 Jahrhunderte weiter sein.
    Bezüglich der gesellschaftlichen Entwicklung kann man getrost alle Themen als erledigt betrachten, die am Widerstand von religiös motivierten Regelwerken gescheitert oder vertagt sind.
    Ich denke, das die Menschheit ohne den Unfug der alten Männer mit den albernen Kopfbedeckungen besser dran wäre.
    Gleichzeitig hege ich die Hoffnung, das immer mehr Menschen das genau so sehen.

  4. #4 von Gerry am 12. September 2017 - 12:42

    @ dw

    Der Trend geht dahin

    [https://fowid.de/meldung/gottesglaube-den-niederlanden-minderheit

    Und einige weitere Artikel, u.a. zum „katholischen“ Irland.

  5. #5 von Elvenpath am 12. September 2017 - 14:20

    @Drawingwarrior: Das Christentum hat auf jeden Fall für 1000 Jahre Stillstand gesorgt.

  6. #6 von Rene am 12. September 2017 - 15:13

    Dabei sind wir den Hemmschuh noch lange nicht los.

  7. #7 von madsschlesier am 12. September 2017 - 18:05

    Nun, ohne die Entwicklung der Menschheit inkl. Religion gäbe es uns aber alle auch mit ziemlicher Sicherheit nicht. Nun kann man die menschliche Entwicklung selbst zum Sinn des Lebens machen und sich als Person lediglich in diesem Kontext sehen und die eigene Existenz damit für sinnlos erklären – ob man damit dann die Religiosität abgelegt hat, ist eine andere Frage. Ich halte es da mit dem Lagerfeld zugeschriebenen Spruch: „Es beginnt mit mir, es endet mit mir.“ Und ich lebe halt in einer Welt, zu der u.a. die Religionen und der meinetwegen jahrhundertelang aufgehaltene Fortschritt geführt haben.

  8. #8 von Willie am 12. September 2017 - 23:16

    @madsschlesier

    Nun, ohne die Entwicklung der Menschheit inkl. Religion gäbe es uns aber alle auch mit ziemlicher Sicherheit nicht.

    Worauf stützt sich diese Begründung?

    Nun kann man die menschliche Entwicklung selbst zum Sinn des Lebens machen und sich als Person lediglich in diesem Kontext sehen und die eigene Existenz damit für sinnlos erklären – ob man damit dann die Religiosität abgelegt hat, ist eine andere Frage.

    Wer tut das? Ich kenne die Aussagen, dass jeder Mensch für sich selbst ein Leben mit Sinn schaffen sollte, aber das ist ja etwas anderes als „den Mensch und/oder seine Entwicklung zum SInn machen“

  9. #9 von meteo am 14. September 2017 - 20:35

    Ich mag nicht dieses Bild und ich mag nicht das Lied „Image“ von John Lennon. Das klingt wie der französiche Kandidat bei der Präsidentwahl Benoit Hamon, der sehr unrealistische Vorschläge machte und sagte: „Wir werden so stark träumen, dass das möglich sein wird“. Träumer können wir sehr gut der Religion lassen. Atheist sein ist umgekehrt die Füße auf der Erde haben. Unabhängig davon, ob die Marktwirtschaft gut ist oder nicht, ist das blöd zu sagen: „Es gibt Probleme mit dieser Art von Wirtschaft, also schaffen wir einfach das private Eigentum ab“. Wenn John Lennon vom Ende der Religion mit der selben Naivität „träumt“, ist das kontra-produktiv und sehr peinlich. Der World Trade Center hätte auch wegen Linksextremisten verschwinden können, die dieses Symbol des Kapitalismus zerstören wollten. Natürlich ist der Inhalt der islamischen Religion nicht moralisch, aber eine schlechte Verteidigung schadet einer Idee mehr als ihre Widerlegung. In seinem „Gotteswahn“ hat Richard Dawkins eine einzige Seite versäumt: die Seite 12 in der deutschen Auflage von 2007.

  10. #10 von drawingwarrior am 14. September 2017 - 21:18

    Imagine, also quasi die Aufforderung, sich etwas vorzustellen, ist meiner Meinung nach der erste Schritt hin zu wissenschaftlichem Denken.
    Denn in der Vorstellung kann man Dinge drehen und wenden, man trainiert den wichtigsten „Muskel“ im Körper und gibt ihm Futter für den nächsten Task.
    Nach Imagine kommt für mich Try and Fail or succeed, der Rythmus von Entwicklung und Kreativität.
    Nur wenn ich mir vorher etwas vorstelle, also imaginire, kann ich mir einen Plan zu dem machen, was ich mir vorgestellt habe.
    Der Gedanke ist der erste Schritt, aus dem ich künftiges Handeln herleiten kann.
    Im Falle des 11 September kann ich mir anhand der Vorkommnisse Gedanken machen und analysieren, wie es zu diesem Ereignis kommen konnte.
    Aber ich kann nach dieser Analyse imaginieren, was wäre, wenn…
    Hierbei sind die Gedanken, was sie immer sind…frei.

  11. #11 von user unknown am 15. September 2017 - 01:58

    Mir ist Imagine auch zu naiv.

    Wenn John Lennon vom Ende der Religion mit der selben Naivität „träumt“, ist das kontra-produktiv und sehr peinlich. Der World Trade Center hätte auch wegen Linksextremisten verschwinden können, die dieses Symbol des Kapitalismus zerstören wollten.

    Der gleiche Lennon hatte aber in einem anderen Song geschrieben:

    But if you go carrying pictures of chairman Mao
    you ain’t gotta do it with anyone anyhow.