Wegen Inzest: Kinder aus US-Sekte werden mit seltener Behinderung geboren

Die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung beträgt 1:400.000.000
In der FLDS-Sekte tritt sie allerdings gehäuft auf
Die Ursache liegt darin, dass die meisten Mitglieder miteinander verwandt sind

(…)

Tarby gab 2008 gegenüber dem „Time Magazine“ an, dass die Mitglieder Inzest als Krankheitsgrund aber nicht in Betracht zögen. Sie seien davon überzeugt, dass eine Verunreinigung der Luft oder des Wassers für die Erkrankungen ihrer Kinder verantwortlich ist.

weiterlesen:

[https://www.derwesten.de/panorama/wegen-inzest-kinder-aus-us-sekte-werden-mit-seltener-behinderung-geboren-id211558979.html

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  1. #1 von Charlie am 13. August 2017 - 18:29

    In ein paar Jahren hat sich das Ding erledigt.

  2. #2 von user unknown am 13. August 2017 - 18:32

    In ein paar Generationen, und mit Nachkommen, die nichts dafür können.

  3. #3 von Hypathia am 13. August 2017 - 19:15

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf! 🙄

  4. #4 von Elvenpath am 13. August 2017 - 22:31

    Wer Inzest betreibt (und ich sehe das als Persönlichkeitsrecht), sollte verhüten.

  5. #5 von Ottaviani am 14. August 2017 - 08:06

    Manchmal wünscht man sich wirklich was Religion für Katastrophen anrichtet insbesonders in den USA bei uns wären die Leute längst besachwaltet

  6. #6 von Deus Ex Machina am 14. August 2017 - 08:51

    „dass die Mitglieder Inzest als Krankheitsgrund aber nicht in Betracht zögen. “

    –> Nein, natürlich nicht, denn das sagtja die böse, gottlose Wissenschaft, muss ja falsch sein!

    „Sie seien davon überzeugt, dass eine Verunreinigung der Luft oder des Wassers für die Erkrankungen ihrer Kinder verantwortlich ist.“

    –> Auf, auf, da hilft es nur, eine Hexe zu verbrennen.

  7. #7 von paul0f am 14. August 2017 - 09:11

    Die Kirche hält die Polygynie mit der Unterordnung der Frauen unter die Männer für notwendig, damit der Mensch die höchste ewige Erlösung erreicht: die Gottheit<

    Im Grunde habe ich ja nichts gegen offene Beziehungen (wenn alle Beteiligten damit einversanden sind), aber die einseitige Auslegung und die dahinterstehende Begründng ist m.E. komplett daneben.

    Aber was will man von verklärten Fundis gescheites erwarten? (Nichts!)

  8. #8 von Skydaddy am 14. August 2017 - 11:21

    Ich glaube, das ist ein grundsätzliches Problem von sozialen Gruppen, speziell kleinen, die darauf Wert legen, dass nur innerhalb der Gruppe geheiratet wird.

    Je kleiner die Gruppe, desto schneller und deutlicher treten natürlich die Effekte zutage.

  9. #9 von Rene am 14. August 2017 - 22:16

    Die leben in den Rocky Mountains, dort heiraten alle mit 13, vorzugsweise in der Verwandschaft. So das Klischee. Wird schon was dran sein.