Gloria von Thurn und Taxis ruft zu Gebeten gegen sexuelle Vielfalt auf

In der offiziellen Zeitung des Bistums Regensburg wettert die 57-Jährige gegen Schulaufklärung über LGBTI und fordert anschließend dazu auf, die „Gottesmutter im Gebet anzurufen“.

In einem Kommentar für die neueste Ausgabe der „Katholischen SonntagsZeitung“ ruft Gloria von Thurn und Taxis zu Gebeten gegen Schulaufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf. „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten, von Transgender bis Pangender und intersexuell“, beklagt sich die 57-Jährige unter der Überschrift „Maria, die Mittlerin der Gnaden“ anlässlich des bevorstehenden Festtags Mariä Himmelfahrt am 15. August. „Den Kindern soll bereits in der Vorschule spielerisch beigebracht werden, wie sich sexuelle Vielfalt angeblich positiv auswirkt.“

weiterlesen:

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29466

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 12. August 2017 - 17:32

    “ „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten, von Transgender bis Pangender und intersexuell“, “

    –> Gibt es nicht, das ist nur SJW-Geschwätz. Da ist jemand voll auf den Mist reingefallen, den die special snowflakes auf YT verbreiten.

  2. #2 von Gerry am 12. August 2017 - 17:56

    Solange sie beten können sie wenigstens keinen Scheiß machen!

  3. #3 von Rene am 12. August 2017 - 18:04

    Ist eigentlich ihr Geschlecht bekannt?

  4. #4 von Yeti am 12. August 2017 - 18:04

    @Gerry: … und wenn ich scheiße, bete[1] ich manchmal.

    [1] sind eher Flüche oder das Gegenteil.

  5. #5 von Charlie am 12. August 2017 - 18:04

    „Gottesmutter im Gebet anzurufen“

    Das klingt so primitiv!!!

  6. #6 von Hypathia am 12. August 2017 - 18:30

    Die werte Fürstin hat wohl in ihrer Jugend zu viele harte Drogen konsumiert und dadurch Hirnschäden erlitten, die sich nun in Form von religiösem Tourette-Syndrom manifestieren.

  7. #7 von Yeti am 12. August 2017 - 18:52

    @Charlie:
    Das ist nicht primitiv. Jemanden anzurufen ist zumindest mal spätes 19. Jahrhundert. Wenn nicht früher!
    🙂

  8. #8 von Noch ein Fragender am 12. August 2017 - 18:56

    Gegen 60 verschiedene Geschlechteridentitäten hilft nur noch Marathonbeten.

    Zyn off.l

  9. #9 von Diamond Mcnamara am 12. August 2017 - 19:51

    Die Mutter eines Gottes anzurufen, das ist Götzendienst.

  10. #10 von LilaGrütze am 12. August 2017 - 20:27

    Diese Frau redet einfach zu viel…

  11. #11 von Lando Schmidt am 12. August 2017 - 22:07

    Lustig, eine weltbekannte Lesbe, die ihre Milliarden daher hat, daß sie einen bekannten JetSet-Schwulen (Fürst Johannes) beerbte und dann im queeren Studio 54 rumturnte, gegen Homos hetzt.
    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Gloria-kam-mit-Principessa-Borghese-zur-Papsthaus-Einweihung;art1172,137553

  12. #12 von Elvenpath am 12. August 2017 - 22:19

    „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten, von Transgender bis Pangender und intersexuell“
    Ja. Und? Aber manche sehr primitiv gestrickte Menschen scheinen damit überfordert zu sein, obwohl sie nicht mal betroffen sind.

  13. #13 von oheinfussel am 12. August 2017 - 23:20

    „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten, von Transgender bis Pangender und intersexuell“

    Ja und?! Was geht sie das an?

    „Den Kindern soll bereits in der Vorschule spielerisch beigebracht werden, wie sich sexuelle Vielfalt angeblich positiv auswirkt.“

    Unverschämtheit, dass Kinder mehr als nur die reine unrealistische Heteronormativität kennen lernen sollen.

    Es gibt nun einmal mehr als nur Männer ODER Frauen. Es gibt Menschen, die fühlen sich geschlechtslos. Andere heißen bei der Geburt Tamara, sind aber eigentlich ein Tom – schon von Anfang an. Andere sind intersexuell, sind einem Geschlecht nicht zuteilbar – Manche wollen das auch nicht, andere schon. Manche wechseln zwischen den Geschlechtern, wechseln die Rollen und treten bewusst Mal als Mann, mal als Frau oder als geschlechtslose Person oder als für sich eigen empfundenes Geschlecht auf. Wieder andere fühlen sich mehreren Geschlechtern angehörig, entweder zeitweise oder dauerhaft, dann empfinden sich Einige als homosexuell – werden sexuell/emotional nur von Menschen des gleichen Geschlechts angezogen. Andere finden Partner und Glück mit Menschen jeden Geschlechts, und dazwischen gibt es noch so viele Zwischenformen – die kann ich gar nicht alle aufzählen.

    DAS ist die einfach Tatsache, egal, wie sie herumheult.

  14. #14 von oheinfussel am 12. August 2017 - 23:20

    „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten, von Transgender bis Pangender und intersexuell“

    Ja und?! Was geht sie das an?

    “Den Kindern soll bereits in der Vorschule spielerisch beigebracht werden, wie sich sexuelle Vielfalt angeblich positiv auswirkt.“

    Unverschämtheit, dass Kinder mehr als nur die reine unrealistische Heteronormativität kennen lernen sollen.

    Es gibt nun einmal mehr als nur Männer ODER Frauen. Es gibt Menschen, die fühlen sich geschlechtslos. Andere heißen bei der Geburt Tamara, sind aber eigentlich ein Tom – schon von Anfang an. Andere sind intersexuell, sind einem Geschlecht nicht zuteilbar – Manche wollen das auch nicht, andere schon. Manche wechseln zwischen den Geschlechtern, wechseln die Rollen und treten bewusst Mal als Mann, mal als Frau oder als geschlechtslose Person oder als für sich eigen empfundenes Geschlecht auf. Wieder andere fühlen sich mehreren Geschlechtern angehörig, entweder zeitweise oder dauerhaft, dann empfinden sich Einige als homosexuell – werden sexuell/emotional nur von Menschen des gleichen Geschlechts angezogen. Andere finden Partner und Glück mit Menschen jeden Geschlechts, und dazwischen gibt es noch so viele Zwischenformen – die kann ich gar nicht alle aufzählen.

    DAS ist die einfach Tatsache, egal, wie sie herumheult.

  15. #15 von oheinfussel am 12. August 2017 - 23:24

    Interessant aber, dass die eigene Identität und dazu gehört natürlich auch die eigene Sexualität, aber natürlich auch die Körperwahrnehmung etc – rein darauf reduziert, dass es was mit Sex zu tun hat. Nur Sex. Und Sex ist ja eh böse. Gefühle, Gedanken, Emotionen – all dies scheint nichts damit zu tun haben.

    Sie hat Angst. Angst, vor der Liebe der Menschen. Menschen, die sich und ihren Körper, ihre Emotionen so annehmen, wie sie sind – die mit sich im Reinen sind – ob sie jetzt nun einer Mehrheit angehören oder nicht.

  16. #16 von user unknown am 12. August 2017 - 23:56

    ruft Gloria von Thurn und Taxis zu Gebeten gegen Schulaufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auf.

    Da ich über die Macht der Gebete Bescheid weiß, kann ich diesen Aufruf nur unterstützen.

    „Mittlerweile gibt es offiziell 60 verschiedene Geschlechteridentitäten“

    Abhängig davon, was man so für offiziell hält.

    @oheinfussel:

    Unverschämtheit, dass Kinder mehr als nur die reine unrealistische Heteronormativität kennen lernen sollen.

    Ich bin Heterosexuell und lege Wert auf die Feststellung, dies nicht auf Grund einer Norm zu sein, der ich mich gebeugt habe. Oder habe ich da was missverstanden?

  17. #17 von Yeti am 13. August 2017 - 10:54

    @uu:

    Ich bin Heterosexuell und lege Wert auf die Feststellung, dies nicht auf Grund einer Norm zu sein, der ich mich gebeugt habe. Oder habe ich da was missverstanden?

    Nein. Bzw. ja 😉
    Du bist – im Gegensatz zur zweifachen Dodoine – heterosexuell, weil Du eben heterosexuell bist, wie ich.
    Die von Tut-und-kann-nix ist „heterosexuell“ aufgrund der ihr aufgezwungenen Heteronormativität (fast hätte ich Heteronaivität geschrieben).

  18. #18 von Unechter Pole am 13. August 2017 - 11:51

    „Katholische SonntagsZeitung“? Mit CamelCase? Ou, rielie? Ist das kein Modernismus?

  19. #19 von Yeti am 13. August 2017 - 13:30

    @Unechter Pole:

    CamelCase

    Ui, Du arbeitest aber hoffentlich nicht für SAP (Software aus Polen)?
    „Ou, rielie“ ist geil!

  20. #20 von oheinfussel am 13. August 2017 - 13:57

    @uu

    Ich meinte damit, dass es einfach blödsinnig ist, Kindern eine rein heteronormative Welt vorzuleben, und alles andere unter den Teppich zu kehren.

    Es ist von Menschen wie die Tut-und-kann-nix, einfach nur verblendet, zu denken eine Schulklasse mit 25 Schülern wäre LGBTIQ- Kinder-frei. Statistisch gesehen gibt’s in jeder Klasse 1-3 Schüler, die nicht heterosexuell und/oder cis sind. Andere Kinder haben Verwandte/Bekannte/Nachbarn, die nicht der heterosexuellen Mehrheit angehören.

    Diese Kinder, und all diese Menschen – sollen unter den Teppich gekehrt werden. Wenn man schon ihre Existenz nicht verhindern kann, sollen sie doch bitte unsichtbar und still sein.

  21. #21 von user unknown am 14. August 2017 - 04:21

    @Yeti:

    Die von Tut-und-kann-nix ist „heterosexuell“ aufgrund der ihr aufgezwungenen Heteronormativität (fast hätte ich Heteronaivität geschrieben).

    Ich weiß nicht recht was Du damit sagen willst. Dass aus Frau T&Ts Forderung nur über Heterosexualität zu unterrichten folgt, dass sie es für ein erlernbares Verhalten hält, und man daraus rückschließen kann, dass ihre eigene Heterosexualität bloß Opportunismus ist?

    @oheinfussel:

    Ich meinte damit, dass es einfach blödsinnig ist, Kindern eine rein heteronormative Welt vorzuleben, …

    Eigentlich die gleiche Frage. Ich schätze Frau T&T eher so ein, Kindern eine möglichst Sexualitätslose Welt vorzuleben, soweit es um Sexualität im engeren Sinne zweiten Grades geht, womit ich ausdrücken will: Ersten Grades wäre, dass man vor den Kindern Sex hat. Zweiten Grades wäre offenes Balzverhalten, deutliches Flirten, Zärtlichkeiten. Dritten Grades wären dann subtile, ritualisierte Zärtlichkeiten wie Abschiedsküsse (kurz) oder Umarmungen (ohne die Berührung sensibler Stellen). 4. Grad wären dann kultivierte Verhaltensweisen wie Schminken, Schmuck tragen, körperbetonte Kleidung bei Frauen, Imponiergehabe bei Jungen und Männern.

    Worauf ich hinauswill: Heterosexuellen Kindergärtnern wird man kaum abverlangen können, etwas anderes als Heterosexuelles Verhalten vorzuleben. Welt kann man eh nicht vorleben. Aber was soll „heteronormative Welt vorleben“ heißen? Dass die wie auch immer gepolten Kindergärtner den Kindern eine Scheinwelt vorleben sollen, weil die Welt heteronormativ ist, die Kinder das aber gar nicht erst lernen sollen?

    Es könnte sich natürlich ein Kindergärtner in die Rolle des Homosexuellen begeben, und die anderen steinigen ihn dann, um Heteronormativität darzustellen, oder sagen wir sie hänseln ihn. Aber die Welt soll ja auch rein sein – also Homosexualität gar nicht erst vorkommen.

  22. #22 von oheinfussel am 14. August 2017 - 10:56

    @uu

    Was ich meinte ist, die Menschen, die ihre Kinder zwanghaft von allen fernhalten und abschirmen wollen, was nicht der Heteronormativität entspricht. Homosexuelle Paare in der Öffentlichkeit etwa, oder in den Medien. Menschen, die nicht heterosexuell und/oder cis sind und sichtbar.

    Das entspricht einfach nicht der Realität – ich zum Beispiel kannte während meiner gesamten Kindheit und auch im Teenageralter keine einzige LGBTIQ – Person. Aber die muss es gegeben haben, wir hatten hunderte von Schülern an meiner Schule. Man kommt sich sehr einsam und unnormal vor, wenn man glaubt, die Einzige zu sein, die gerne Mädchen küssen möchte. Einen gewissen Anteil von den Schülern an der Schule war nicht hetero und/oder cis – aber offiziell waren es alle. Ich auch.

    Abgesehen davon bringt es sicher allen Menschen etwas, Akzeptanz und Respekt füreinander zu erfahren, auch wenn andere ihre Beziehungen anders leben, als man selbst und andere ihr Mann/Frau/ etc – sein anders auffassen und leben.

  23. #23 von user unknown am 14. August 2017 - 16:19

    @oheinfussel:
    An meiner Schule gab es gar keine offizielle Sexualausrichtung und ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Dir eine gab. Wahrscheinlich haben wir komplett unterschiedliche Vorstellungen davon, was „offiziell“ bedeutet.

    In der Pubertät gab es eine Phase massiver Beschimpfungen („bist Du schwul oder was?“ usw.) innerhalb der Schülerschaft – jeder gegen jeden. Das war eine Universalbeschimpfung die sich an gar nichts festmachte, sondern einfach an jedem ausprobiert wurde, wie Schläge im Vorbeigehen. Es gab auch Gerüchte über einen Lehrer, dass er schwul sei. Woran die Schüler das sehen wollten, wo das herkam, blieb mir bis zum Schluss unklar. Ich schätze es wurde vor allem weitergetratscht und die meisten wussten es selbst nicht; Gruppendynamik. Mir war auch unklar was daran jetzt schlecht sein soll. Die „das sieht man doch, dass der und der schwul ist“-Aussagen konnte ich auch selten nachvollziehen.

    Ich war aber auch nie ein Cliquenmensch der sich gut in Gruppen einfügen konnte. Was da für interne Diskussionen liefen weiß ich nicht. Zum Ende der Schulzeit wurde gerade AIDS bekannt, da wurde klar, dass man das Thema ernsthaft behandeln muss und es nicht einfach eine Teeniemode sein kann, das jetzt so oder so zu finden. Außerdem war ich in einer provinziellen Gegend noch in einem besonders prüden Milieu zu Hause (kleiner Großstadtkatholizismus), da wurde generell nicht über Sexualität geredet, auch nicht über Heterosexualität.

    Die Schule war erst vor kurzem für Mädchen überhaupt geöffnet worden und dummerweise hat man die alle, weil es so wenige waren, in die Parallelklasse gesteckt, d.h. in einer Klasse waren es vielleicht 5-10 von 30-35 und bei uns 0. Das änderte sich erst in der 10. Klasse, mit einem Mädchen (die nach kurzem mit einer 440er Kawasaki zur Schule kam, unerreichbar) und in der Oberstufe (11.-13.) mit Auflösung der Klassenverbände.

    Niemand musste sich offiziell als irgendwas zu erkennen geben. Das machte auch niemand, außer man unterstellt, dass Schwulenhetze ein offizielles Bekenntnis zu Heterosexualität ist.

    Als ältere Jugendliche merkten dann aber einige, dass ihre Musikidole (Queen, …) homosexuell sind. Das änderte dann die Hetzbereitschaft. Bei mir half Lindenberg mit, der zwar nicht selbst schwul war/ist, aber lautstark für deren Akzeptanz eintrat („Na und“) und immer noch eintritt.

    Mit dem Wort „Heteronormativ“ habe ich aber meine Schwierigkeiten. Wenn ein heterosexueller Autor seine Lebenserfahrungen in seine Werke einfließen lässt, und diese deswegen heterosexuelles Leben schildern, dann ist das für mich nicht heteronormativ. Das ist keine Agenda das eigene Leben als die einzig richtige Form darzustellen. Und wenn die Mehrheit heterosexuell ist, dann kann sich in der Kulturlandschaft ein recht monotoner Eindruck in der Kulturproduktionen bilden, ohne dass irgendwer oder der Kulturbetrieb in seinen Institutionen eine normative Absicht verfolgt.

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