Erwachsenwerden: Wie sich der Blick auf Gott verändert

epd: Sie haben die Gottesvorstellungen von evangelischen gymnasialen Sechstklässlern untersucht und sich vier Jahre später mit denselben Schülern nochmals getroffen. Was hat sich in deren Gottesbild verändert?

Maull: Im Kindesalter werden Gott durchweg positive Eigenschaften zugeschrieben, Gott ist der Schöpfer und der Starke, der immer da ist. Bei den Zehntklässlern sind die Fragen und Zweifel mit Blick auf Gott größer geworden. Viele können am naiven Bild von Gott als Garant für Glück und Sicherheit nicht mehr festhalten, weil sie andere, leidvolle Erfahrungen gemacht haben. Im Unterricht werden sie mit naturwissenschaftlichen Weltentstehungstheorien konfrontiert, was bei vielen dafür sorgt, ihren Schöpfungsglauben abzuhaken, statt ihn mit den Theorien der Wissenschaft zu verbinden.

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[https://www.jesus.de/erwachsenwerden-wie-sich-der-blick-auf-gott-veraendert/

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  1. #1 von paul0f am 11. August 2017 - 09:24

    Im Kindesalter werden Gott durchweg positive Eigenschaften zugeschrieben, <

    Klaro .. in der Phase werden den Kindern ja auch nur die eine (vermeindlich positive) Seite dargestellt.

    Gott ist der Schöpfer und der Starke, der immer da ist. <

    lol .. verklärtes Wunschdenken.

    Bei den Zehntklässlern sind die Fragen und Zweifel mit Blick auf Gott größer geworden. Viele können am naiven Bild von Gott als Garant für Glück und Sicherheit nicht mehr festhalten, weil sie andere, leidvolle Erfahrungen gemacht haben.<

    … weil sie andere, „reale“ Erfahrungen gemacht haben.

    Im Unterricht werden sie mit naturwissenschaftlichen Weltentstehungstheorien konfrontiert, was bei vielen dafür sorgt, ihren Schöpfungsglauben abzuhaken, statt ihn mit den Theorien der Wissenschaft zu verbinden.<

    Ja, warum sollte man archaische Märchen mit der Realität verbinden wollen?
    Ich sehe hier mal wieder den verzweifelten Ruf nach Anerkennung und Gleichstellung der theologischen Märchen mit der empirischen WIssenschaft.

  2. #2 von Elvenpath am 11. August 2017 - 10:47

    Ich bin da schon etwas stolz auf mich, denn ich habe schon als Kind den ganzen religiösen Humbug als Märchen erkannt.
    Ich war in meinem Leben nicht eine Sekunde gottgläubig.

  3. #3 von Rene am 11. August 2017 - 10:47

    Der Artikel bekommt etwas Würze, wenn man „Gott“ durch „Kim Jong-Un“ o.ä. ersetzt.

  4. #4 von oheinfussel am 11. August 2017 - 21:25

    Im Kindesalter werden Gott durchweg positive Eigenschaften zugeschrieben, Gott ist der Schöpfer und der Starke, der immer da ist.

    Etwa so, wie kleine Kinder ihre Eltern sehen. Unfehlbar, unzerstörbar.

    Bei den Zehntklässlern sind die Fragen und Zweifel mit Blick auf Gott größer geworden.

    Es gibt halt Menschen, deren Gehirn sich weiter entwickelt…

    Viele können am naiven Bild von Gott als Garant für Glück und Sicherheit nicht mehr festhalten, weil sie andere, leidvolle Erfahrungen gemacht haben.

    Aber Gott liebt doch alle seine Kinder!!!

    Im Unterricht werden sie mit naturwissenschaftlichen Weltentstehungstheorien konfrontiert, was bei vielen dafür sorgt, ihren Schöpfungsglauben abzuhaken, statt ihn mit den Theorien der Wissenschaft zu verbinden.

    So wie sich vegane Ernährung nicht mit einem Mettbrötchen verbinden lassen, ohne extremen Synapsendurchschuss…

  5. #5 von evildrummer666 am 11. August 2017 - 22:47

    Sie werden als Kinder mit religiösen Schwachsinn konfrontiert.
    Im Unterricht bekommen sie zum Glück naturwissenschaftliche Theorien beigebracht wie alles entstandenen ist.

  6. #6 von rootrudee am 15. August 2017 - 19:58

    Habe hier eine Fünft- und eine Siebtklässlerin — beide strenge Atheisten: „… diese Woche ist Luther dran, kannst Du noch mal wiederholen, was der so alles Fürchterliches geschrieben hat, die in meiner Klasse glauben mir nicht …?“

    Ich lass es sie selbst gugeln („probier mal »Luther« und »Juden« oder »Bauern«“), selbst die an erster Stelle aufgeführten Quellen wie Wikipedia sind da recht aufschlussreich.

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