Rapper der behauptete „Gott hat mich kugelsicher gemacht“ erschossen

Der Rapper „Yung Mazi“, der mit bürgerlichem Namen Jibril Abdur-Rahman hieß, erklärte im vergangenen Dezember „God made me bulletproof“ nachdem bereits elf mal auf ihn geschossen wurde und er mit dem Leben davon kam. Am vergangenen Sonntag hat der göttliche Schutz versagt: „Yung Mazi“ wurde im „Urban Pie pizza shop“ in seiner Heimatstadt Atlanta erschossen. Obwohl das Restaurant weniger als 100 Meter von einer Polizeiwache entfernt liegt konnten die Täter entkommen.

cbsnews.com/news/rapper-who-once-declared-god-made-me-bulletproof-shot-and-killed/

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  1. #1 von Gerry am 9. August 2017 - 09:01

    Genauso lächerlich wie die snake handler, die mit den Christophorus Plaketten, die Waffensegner,….

  2. #2 von Deus Ex Machina am 9. August 2017 - 09:27

    Ein mahnendes Fallbeispiel, das wahrscheinlich eh wieder komplett ignoriert wird. Jeder Gläubige, den man darauf anspricht, wird schon einen Weg finden, den Rapper als eben doch Falsch-Gläubigen umzudefinieren.

  3. #3 von drawingwarrior am 9. August 2017 - 12:18

    Licence to wear god’s bullet-prooved armour was revoked!

    Rapper habe ich, wie Rockstars übrigens auch, nie wirklich verstanden.
    Beide Musikergruppen stehen für Rebellion gegen das Establishment und die herrschenden Zustände…und schmücken sich gleichzeitig mit allen Federn, die sich der konservative Otto Normal-Amerikaner für seine feuchten Träume aufbewahrt.
    Dicke Autos, massenhaft Kohle, Alkohol, Drogen und Frauen als Gebrauchsgegenstände fallen mir spontan dazu ein.
    Ich kann mich irren, aber ich denke, das Frauenbild der meisten Rapper oder Rocker ist mit anti-feministisch noch ziemlich nett umschrieben und Homophobie ist in beiden Genres verbreitet, weil dort ein Männerbild vorherrscht, bei dem mir persönlich schlecht wird.
    Das beide Gruppen ein starke Affinität zu Okkultem und Religion haben, lässt sich an beinahe jedem Platten-Cover ablesen.
    Eigentlich schlimm ist, das es sich hierbei um Vermarktungsstrategien handelt, in den meisten Fällen ist der ganze Zauber aufgesetzt, um den Verkauf anzukurbeln, was im Umkehrschluss ein gruseliges Licht auf die Gesellschaft wirft, auf die eine solche Strategie gemünzt ist.
    Wie in den meisten Fällen, lassen sich hier die Wurzel des Elends leicht ausmachen. Mangelnde Bildung, schlechte Aufstiegschancen und das religiöse Gift, das in den Köpfen dieser Kids vor sich hin köchelt.
    Wenn ich also lese, das es wieder einen Rapper erwischt hat, dann sehe ich hier keine unverständliche Handlung, sondern lediglich das Aufgehen eines Plots, in einem Drehbuch, das Konzerne und deren Manager, aber auch der Pastor in der Gemeinde gemeinsam „geschrieben“ haben, in dem sie Ideen in die Köpfe meist junger schwarzer Männer pflanzen, deren Früchte immer Gewalt und Tot bringen.

  4. #4 von Skydaddy am 9. August 2017 - 13:20

    Gott zu Yung Mazi: „Hey, ich habe dich kugelsicher gemacht!“

    Gott zum Todesschützen: „Hey, ich habe deine Kugeln unaufhaltbar gemacht!“

  5. #5 von Diamond Mcnamara am 9. August 2017 - 13:22

    Inscha-allah heißt ja auch nur: wenn gott will,der will aber nicht.

  6. #6 von manglaubtesnicht am 9. August 2017 - 14:39

    Ich schätze, dass dieser Rapper heimlich Atheist war. Genau wie Hitler. Rap-Musik ist schließlich grundsätzlich gottlos.

  7. #7 von stephancologne am 9. August 2017 - 23:33

    q.e.d.

  8. #8 von paul0f am 10. August 2017 - 08:55

    Wenn Realität und Wunschdenken aufeinander prallen .. wer zieht da wohl den Kürzeren?^^

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