Berliner Stiftung bereut Kreuz auf Berliner Stadtschloss

Die „Stiftung Zukunft Berlin“ hat die Entscheidung bedauert, auf der Kuppel des Berliner Schlosses wieder ein Kreuz zu errichten. „Das Humboldt Forum im Berliner Schloss soll ein Haus für alle werden“, sagte der Stiftungsvorsitzende Volker Hassemer. „Es wird die Arbeit nicht erleichtern, wenn es unter dem Symbol von nur einer Religion steht.“ Die Stiftung hatte sich im Frühjahr dafür starkgemacht, bei der Rekonstruktion der Preußenresidenz auf das Kuppelkreuz zu verzichten.

weiterlesen:

[https://www.welt.de/politik/deutschland/article167297292/Stiftung-bedauert-Kreuz-auf-Berliner-Stadtschloss.html

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  1. #1 von dirk am 7. August 2017 - 18:57

    Zitat Artikel
    „Die „Stiftung Zukunft Berlin“ hat die Entscheidung bedauert, auf der Kuppel des Berliner Schlosses wieder ein Kreuz zu errichten.

    Nach einer heftigen öffentlichen Debatte herrschte Ende Juni im Stiftungsrat der „Stiftung Humboldt Forum“ (die für die Entscheidung verantwortlich ist) allerdings Einvernehmen, es bei dem historischen Kuppelschmuck zu belassen. Die Rekonstruktion war bereits 2011 beschlossen worden.“

    Da steht doch gar nix davon das die „Stiftung Zukunft Berlin“ etwas bereut, diese Stiftung war früher gegen das Kreuz und ist heute gegen das Kreuz, jedoch hat die „Stiftung Zukunft Berlin“ keinerlei Macht auf der Baustelle irgendetwas anzuordnen.

  2. #2 von LilaGrütze am 7. August 2017 - 18:57

    Das hätte ihnen auch früher einfallen können…

  3. #3 von paul0f am 8. August 2017 - 10:23

    Nichts von Menschenhand ist für die Ewigkeit.

    Sofern das „DIng“ schon drauf ist – montiert es halt wieder ab.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 8. August 2017 - 15:03

    Passt doch:

    Das Kreuz ist Teil der Fassade des alten Schlosses, Symbol einer Politik, die Deutschland in den Ruin getrieben hat. Man studiere die 1. Weltkriegspredigten.

    So verfasste zum Beispiel der Berliner Hof- und Domprediger Bruno Doehring unzählige Flugschriften und Bücher und versuchte, sich in unzähligen Kriegspredigten an die Spitze der nationalen Kriegsbegeisterung zu setzen.
    Als Schuldige für den dann verlorenen Krieg wurden auch von Kirchenvertretern später schnell die Juden gesehen. Ein Antijudaismus habe so in Antisemitismus gemündet, so Gailus.

    http://www.deutschlandfunk.de/erster-weltkrieg-geistliche-mobilmachung-durch-die-kirchen.694.de.html?dram:article_id=292836