Wie man Gott „sehen“ kann

Vor Jahren waren sie Mode und haben manchen verblüfft: die bunten 3D-Bilder mit dem «magischen Auge». Wenn man so ein Bild anschaut, sieht man nichts als farbige Muster: schön anzusehen, aber ohne grösseren Sinn. Dann wird man aufgefordert, das Auge anders einzustellen – leicht auf Unschärfe, das Bild locker anzuschauen. Ein wenig Geduld, ein wenig Übung – und plötzlich geschieht das Magische: In dem wirren Muster ist ein echtes Bild in 3D erkennbar. Das Durcheinander macht plötzlich Sinn.

(…)

Die Logik der Schöpfung

Gott wäre eigentlich erkennbar. Die Bibel sagt, dass in der Schöpfung seine Weisheit und Grösse sichtbar ist (Die Bibel, Römerbrief, Kapitel 1, Vers 20). Seine Spuren sind überall. Aber es braucht die Bereitschaft, ihn zu erkennen – quasi die «Tiefenschärfe der Schöpfung» auszuloten. Die Logik der Natur – von der DNA bis hin zu den Planeten – deutet in allem auf jemanden hin, der sich alles ausgedacht hat. Aber er drängt sich nicht auf; der Schöpfer will offenbar nicht mit Zwang, sondern freiwillig erkannt werden.

(…)

Wer Gott liebt, der wird ihn erkennen und Dinge «sehen», die dem normalen menschlichen Denken verschlossen sind. Und wer Gott so erkennt, wird ihn erst recht lieben. Das «Instrument», mit dem Gott erkannt wird, ist also Glauben und Liebe.

(…)

Das Durcheinander bekommt Sinn

Damit wird die Linie klar: Gott öffnet sich dem, der ihn sehen will. Er zwingt sich nicht auf und will nicht unsere Nerven, sondern unser Herz. Er wurde in Jesus sichtbar und berührbar. Und wer sich für Jesus öffnet, wird Gott erkennen, wie er wirklich ist. Und das bedeutet letztlich: Das Durcheinander unserer Welt bekommt Sinn – durch den, der dahinter sichtbar wird.

weiterlesen:

[http://www.jesus.ch/information/bibel/bibelstudium/266049-wie_man_gott_sehen_kann.html

 

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  1. #1 von F. M. am 6. August 2017 - 16:40

    Ich stelle in solchen Situationen immer die Frage: Warum ausgerechnet euer Gott? Warum nicht Quetzalcoatl, Osiris oder Odin? Was ist das Alleinstellungsmerkmal eures Gottes? Und dann stellen die -meist Herren- Missionare fest, dass es eben doch auch andere Götter, mit genau diesen Eigenschaften gibt, die sie bei ihrem Exemplar für einzigartig halten. Und dann müssen die immer erst nachdenken. Und ich habe meine Ruhe.

  2. #2 von oheinfussel am 6. August 2017 - 17:52

    @F.M.

    Da sagst du was Wahres – außer dass du sowohl das FSM als auch das allflauschige Fussel vergessen hast.

  3. #3 von F. M. am 6. August 2017 - 19:38

    Ja, bei den Erzgläubigen und hardcore-Pietisten hier in Deutsch-Südwest bin ich vorsichtig. Wenn ich denen mit meinem Lieblingsgott, der den Biervulkan erschaffen hat, komme, werden die extrem böse und aggressiv. Da bin ich lieber vorsichtig, sonst muss ich nochmal einen von denen reanimieren.
    In Bayern kann ich das FSM nennen, ein Biervulkan ist dort ein Begriff. Nicht umsonst wird auf dem heiligsten Berg der Bayern eines ihrer besten Biere in einer Klosterbrauerei gebraut: Andechs. Das hat sogar mich schon zum wallfahren gebracht. Das Bier, nicht das Kloster!
    Ja uns seine Flauschigkeit das Fussel ist so unbekannt, das halten die für Staubsaugerbeute. Dass Fussrl bewahre!

  4. #4 von oheinfussel am 6. August 2017 - 19:44

    @F.M.

    In diesem Sinne: Das Fussel ist mit dir – seine flauschige Gegenwart schütze dich 🙂

  5. #5 von Rene am 6. August 2017 - 20:05

    Vielleicht liest Jahwe diesen blog und mag mich daher nicht.
    Oder meine Sinne sind aufgrund meiner westlich-zivilisierten Lebensweise so abgestumpft, dass ich den alten Jungen nicht wahrnehmen kann.
    Oder die ganze Idee ist einfach nur Scheisse.

  6. #6 von F. M. am 6. August 2017 - 20:24

    Ich fürchte letzteres, Rene. Das ganze ist ein einziger, riesiger Beschiss und alle Religionen sind nichts weiter als ein feuchter Männertraum. Um mal Hagen Rether zu zitieren.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 7. August 2017 - 00:11

    „Die Logik der Natur – von der DNA bis hin zu den Planeten – deutet in allem auf jemanden hin, der sich alles ausgedacht hat.“

    –> Das kann auch nur ein Schwafler ohne das Mindestmaß an naturwissenschaftlicher Bildung sagen.

    „Wer Gott liebt, der wird ihn erkennen und Dinge «sehen», die dem normalen menschlichen Denken verschlossen sind. Und wer Gott so erkennt, wird ihn erst recht lieben. “

    –> Wer etwas sehen will, wird das sehen, was er sehen will. Dah!

    „Gott öffnet sich dem, der ihn sehen will.“

    –> Meine Rede! Da kann ich auch Formen in den Wolken als Beweis ansehen.

    “ Er zwingt sich nicht auf und will nicht unsere Nerven, sondern unser Herz.“

    –> And your heart is dumb as fuck!

  8. #8 von Elvenpath am 7. August 2017 - 01:29

    Gott ist also eine optische Täuschung?

  9. #9 von t.nor am 7. August 2017 - 07:44

    Also ich kann machen was ich will, ich sehe auf diesen 3D Bildern nur eine durcheinander. Wahrscheinlich glaube ich deshalb nicht an Gott.

  10. #10 von Charlie am 7. August 2017 - 08:30

    @t.nor

    Nur wer wirklich glaubt, erkennt die Göttlichkeit seiner Schildkröte.

  11. #11 von paul0f am 7. August 2017 - 08:59

    #9 .. same 2 me. 😉

  12. #12 von Noch ein Fragender am 7. August 2017 - 08:59

    Typische Prediger-Analogie:

    Da wird überhaupt nicht problematisiert, geschweige denn begründet, wieso es eine Analogie von 3D-Bildern mit der Natur geben soll.

    Bei 3D-Bildern kann man nachweisen, dass mit Blickveränderung etwas zu sehen ist, was sich einer ausgedacht hat.

    Bei Naturphänomen lässt sich dieser Nachweis gerade nicht führen und die Vermutung frommer Spekulation wird (durch die angebliche „Analogie“ zu 3D-Bildern) nicht ausgeräumt.

    P.S. Ist übrigens ein neckischer Gott, der sich auf diese Weise meint verstecken zu müssen. 🙂

  13. #13 von Willie am 7. August 2017 - 09:29

    „Wer Gott liebt, der wird ihn erkennen und Dinge «sehen», die dem normalen menschlichen Denken verschlossen sind. Und wer Gott so erkennt, wird ihn erst recht lieben. “

    Ich weiß nicht, ich bin froh wenn so manche wundersame Dinge im Abwasserkanal verschwinden,

  14. #14 von Veria am 7. August 2017 - 11:38

    Mal so am Thema vorbei eine Frage an Leute, die so 3D-Zeug sehen können: Kann man in dem grünschwarzen Gekruschel was sehen und wenn ja was?

  15. #15 von ptie am 7. August 2017 - 12:25

    also beim Satz

    der Schöpfer will offenbar nicht mit Zwang, sondern freiwillig erkannt werden

    freue ich mich zunächst über die genannte Freiwilligkeit. Ich frage mich dann aber wie 5. Mose 32.27 zu erklären ist? Der Vers in dem geschildert wird, dass dreitausend Menschen wegen der Verehrung eines goldenen Kalbes getötet werden.
    Weiter frage ich mich, dass eine Stadtbibliothek einen auch nicht zwingt ihre Bücher zu lesen, sie macht es einem aber recht einfach, viel einfacher als der genannte Gott.
    Ich finde, das Gott, vorausgesetzt soetwas existiert, gar nicht erkannt werden möchte.
    Das ist äußerst kompatibel mit meinem derzeitigen Verhalten 🙂

  16. #16 von drawingwarrior am 7. August 2017 - 13:20

    Gott ist ein Stück Rasenfläche, das jemand aus der Vogelperspektive fotografiert hat?
    Das ist doch wohl nicht Euer Ernst, oder?

  17. #17 von awmrkl am 7. August 2017 - 14:44

    Veria: Kann man in dem grünschwarzen Gekruschel was sehen

    Ja, und das kann man trainieren: Die Augen auf Punkte „hinter“ dem Gekruschel fokussieren, das hat was von ein wenig schielen … und dann tauchen da 3D-Figuren auf, die vor dem Gekruschel-Hintergrund zu schweben scheinen

    und was

    Ich hab bisher 2 verschiedene Interpretationen bei mir entdeckt:
    1) Eine stilisierte Schildkröte, die nach rechts blickt
    2) mehrere hintereinander befindliche Fantasie-Figuren, die ebenfalls entfernt an Schildkröten erinnern

    Hat jemand das gleiche „gesehen“, oder gar noch mehr?

    Für mich sind diese Spielereien, eigentlich ja induzierte optische Täuschungen, so aufschlußreich, daß ich mir vor Jahrzehnten schon ein Buch mit solchen Bildern gekauft hab. Für mich sind solche „Täuschungen“ eine Möglichkeit, direkt die Funktionsweise unseres Seh-Apparats (Augen, Nerven, Gehirn) zu gucken und gleichzeitig ein Beweis/Beleg dafür, wie „fehleranfällig“ der ist 😉

  18. #18 von awmrkl am 7. August 2017 - 14:53

    jesus.ch schießt sich hier ein veritables Eigentor, bzw sich selbst ins Knie, wenn sie zu solch einer optischen Täuschung schreiben „wie man Gott sehen kann“.
    Wie @Elvenpath fragt doch jeder vernünftige Mensch sofort:

    Gott ist also eine (optische) Täuschung? – Naa klar!

  19. #19 von awmrkl am 7. August 2017 - 14:56

    @Veria

    Es gab auch Programme, die gezielt solche Bilder erzeugen konnten, mit Vorgabe des Hintergrunds und der „Figuren“, die da schweben sollten. K.A. ob es die noch gibt

  20. #20 von awmrkl am 7. August 2017 - 15:10

    Das Phänomen, das da dahintersteckt, nennt man mW Pareilodie.
    Und ist auch beteiligt, wenn zB in Wolken Gesichter oder Figuren gesehen werden.
    In Endeffekt ist es ein Beleg dafür, daß (mind.) unser Seh-Apparat eine hyperaktive Muster-Such-Maschinerie ist, die uU selbst dort Muster sieht, wo keine sind.
    Das sind natürlich beste Voraussetzungen, um sich selbst zu bescheißen, und das nicht mal zu merken. Auch Wunschdenken beruht mE zT darauf.
    Einige Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pareidolie
    http://pareidolie-tante.blogspot.de/
    http://rueckseitereeperbahn.blogspot.de/search/label/pareidolie
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/10/04/pareidolaner-ein-kleiner-hinweis-darauf-wer-wirklich-hinter-all-dem-steckt/

  21. #21 von awmrkl am 7. August 2017 - 15:11

    Verzeihung,
    „nennt man mW Pareilodie“ –> „nennt man mW Pareidolie“

  22. #22 von Yeti am 7. August 2017 - 15:57

    Soso, man muss also Fokus und Blickpunkt „entkoppeln“, dann noch ein wenig nach außen schielen und – tadaaa! – sieht man Gott.
    Klingt so logisch wie der ganze Rest.

  23. #23 von Veria am 7. August 2017 - 17:27

    @awmrkl: Ich glaub dir schon, dass „man“ da was sehen kann, drum frag ich ja, aber ich komme da auch mit Training nicht weiter – mein linkes Auge ist einfach zu schwach für solchen Kram. (Ich sehe auch das 3D im Kino gar nicht erst, und im echten Leben kann ich auch nur aus der scheinbaren Grössenänderung folgern, dass der Ball da gleich in meinem Gesicht landen wird.)

  24. #24 von Yeti am 7. August 2017 - 18:00

    @Veria: dann entgeht Dir was.
    Man sieht in diesen „3D“-Bildern keine Schildkröte an sich, sondern nur als 3D-Kontour (in Ermangelung eines besseren Begriffs). Die Schildkröte besteht aus „Rasen“ ((c) dw).
    Ich kriege aber mittlerweile nur noch das „Cross-Eyed“ hin. Für „Wall-Eyed“ muss man sehr nah rangehen und das machen meine altersweitsichtigen Augen nicht mehr mit. Deswegen sieht für mich die Schildkröte „ausgestanzt“ (invers 3D) aus und „sticht“ nicht aus dem Bild hervor.

    Es gibt auch Bilder, da ist die Textur an die 3D-Figur angepasst, da fällt es vielen Menschen leichter, wirklich eine Figur zu sehen, z.B. hier gibt es viele Beispiele:
    http://www.hidden-3d.com/index.php?id=gallery&gallery=animals

    http://www.hidden-3d.com/gallery_image.php?img=310

  25. #25 von Yeti am 7. August 2017 - 18:01

    Für die Ungeduldigen, bis mein vorheriger Kommentar freigeschaltet wird:
    [http://www.hidden-3d.com/gallery_image.php?img=310

  26. #26 von Charlie am 7. August 2017 - 18:46

    Wer oben im Bild keine Schildkröte sieht, muss als Strafe wieder in die Kirche eintreten!! So schwer kann das doch nicht sein.

  27. #27 von awmrkl am 7. August 2017 - 21:23

    @Charlie

    Also ich sehe die Schildkröte, wenn ich einen Abstand von 50-100cm einnehme und etwas schiele …
    Wenn ich allerdings ca 10-20cm ranrücke und „etwas schiele“, dann sehe ich 2 Fantasiefiguren räumlich hintereinander, die an Dinos erinnern, die hintere anscheinend 8-beinig …

  28. #28 von awmrkl am 7. August 2017 - 21:30

    Yeti

    Welche Lesebrille hast Du? Dioptrien?
    Ich hab ca Stärke 3-3,5, aber ich seh die beiden Figuren-Konfigurationen mit und ohne Lesebrille – mit allerdings leichter.
    Naja, wer es nicht hinkriegt: Soviel hat man nicht verpaßt.

  29. #29 von Noch ein Fragender am 8. August 2017 - 09:56

    Schildkröte – das tiefsinnige Symbol für den seit 2000 Jahren im Wiederkommen befindlichen Christus.

  30. #30 von Yeti am 8. August 2017 - 10:08

    @awmrkl:

    Welche Lesebrille hast Du? Dioptrien?

    Keine, Null Diptrien. Bisher hat noch kein Sehtest ergeben, dass ich für irgendwas eine Brille bräuchte, ich sehe an sich noch sehr gut, aber je nach Kreislaufstatus erst ab ca. 20-30 cm Abstand. Das hier gezeigte Bild ist aber so klein, da müsste ich dichter ran, dann wird es schlecht scharf.

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