Theologe verweist auf Zusammenhang von Spiritualität und Glück

„Menschen, die häufig beten und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, sind glücklicher.“ (…) Zwischen Spiritualität und Glück gebe es nachweislich einen Zusammenhang. Wenn Menschen sich verbunden fühlten mit Gott, einer höheren Macht „oder auch mit der Natur“, dann würden sie Glück erfahren. Ein wichtiger Faktor dabei sei eine Haltung der Dankbarkeit auch „für kleine und unscheinbare Dinge“, so der Theologe.

Bucher verwies dazu auf eine Studie mit zwei unterschiedlichen Versuchsgruppen: Die eine führte ein Tagebuch mit täglichen Eintragungen, wofür sie dankbar sind, die andere solle das notierten, was sie ärgerte. „Nach einigen Wochen konnte man feststellen, dass sich die Personen der ersten Gruppe besser fühlten“, berichtete Bucher.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/60506

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  1. #1 von Charlie am 5. August 2017 - 10:50

    Der Pfaffe verdreht wieder einmal die Aussage einer Studie!!

  2. #2 von Rene am 5. August 2017 - 10:59

    Ich habe dieses „glücklich“ nie verstanden. Ich bin mit meinem Leben „zufrieden“, weil ich anscheinend einiges richtig gemacht habe. Eine höhere Macht anzubeten gehörte nicht dazu.

  3. #3 von Friedensgrenze am 5. August 2017 - 11:31

  4. #4 von Yeti am 5. August 2017 - 11:52

    @Friedensgrenze: Ahh, meine Kindheit!
    Das ist übrigens der Sketch, in dem der Begriff „Schniedelwutz“ das erste Mal in der deutschen Sprache auftauchte! „Eine Christophe(o?)rus-Plakette an meiner Orgel und bin seit dem noch niemals mit einer anderen Orgel zusammengestoßen!“
    gnihihi

  5. #5 von paul0f am 5. August 2017 - 12:37

    Menschen, die häufig beten und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, sind glücklicher.“<

    (diese Behauptung stelle ich als Möchtegern-Wissenschaftler einfach mal in den Raum).^^

    Zwischen Spiritualität und Glück gebe es nachweislich einen Zusammenhang.<

    Zwischen Spiritualität und Drogenkonsum gibt es auch einen Zusammenhang. 😉

    Wenn Menschen „glauben“, sie seinen verbunden mit Gott, einer höheren Macht „oder auch mit der Natur“, dann würden sie Glück erfahren.<

    Und wenn Menschen ihre Zeit mit ihren Hobbys beschäftigen (zB. Sport, Lesen, Modelbau etc.), erfahren sich auch „Glück“.
    Also warum seine Zeit mit irrationalen Fantasiekonstrukten verschwenden?<

    Ein wichtiger Faktor dabei sei eine Haltung der Dankbarkeit auch „für kleine und unscheinbare Dinge“, so der Theologe (Möchtegern-Wissenschaftler).<

    Sicher sollte man auch für die kleinen Dingen des Lebens Dankbar sein. Aber die Dankbarkeit sollte man den Menschen zeigen, die die die Dinge möglich machen und nicht irgendwelchen Fantasiegestalten (Götter).

    So wäre es m.E. passender.^^

  6. #6 von Friedensgrenze am 5. August 2017 - 12:40

    @ Yeti

    Otto kann so bezaubernd den Zusammenhang von Spiritualität und Glück herstellen. Und ja, der blanke Sex mit Schniedelwutz…

    Tränen lach…

  7. #7 von Noch ein Fragender am 5. August 2017 - 13:41

    Wenn Theologen von Spiritualität reden, meinen sie Religion – das genaue Gegenteil von Spiritualität.

    Religion (oder ihre neuen esoterischen Konkurrenten) sind systematisches Wunschdenken, Wohlfühl-Einbildungen.

    (Säkulare) Spritualität ist demgegenüber die Kultivierung eines inneren unbestechlichen „Zeugen“, der sich selbst nichts in die Tasche lügt, …die Lauterkeit der Absicht, sich selbst gegenüber aufrichtig zu sein (Kant)

    Näheres: Metzinger, Spiritualität und intellektuelle Redlichkeit

    http://www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/files/2014/04/TheorPhil_Metzinger_SIR_2013.pdf

  8. #8 von Elvenpath am 5. August 2017 - 13:44

    Bucher verwies dazu auf eine Studie mit zwei unterschiedlichen Versuchsgruppen: Die eine führte ein Tagebuch mit täglichen Eintragungen, wofür sie dankbar sind, die andere solle das notierten, was sie ärgerte.

    Äh klar, wenn ich mich auf negative Dinge fokussiere, gezwungen bin, mich auf negative Dinge zu konzentrieren, beeinflusst das mein Denken negativ.
    Ich habe die Studie nicht gelesen, aber ich habe den Verdacht, dass hier jemand die Ergebnisse verdreht, bzw. unzulässige Schlussfolgerungen trifft.

  9. #9 von drawingwarrior am 5. August 2017 - 16:04

    Betrunkene und Drogenabhängige sind die glücklichsten Menschen, solange ihnen der Sprit und das Dope nicht ausgehen.
    Ein religiöser Mensch ist glücklich in seiner Religion, das sagt jedoch nichts über die Richtigkeit der jeweiligen Religion aus.
    Sie drückt nur die richtigen Knöpfe im Hirn des Gläubigen, ob die behaupteten Dinge wahr sind oder Unfug spielt hierbei keine Rolle.
    Währe das Christentum die einzig wahre Religion, müssten alle Nicht-Christen unglückliche und unerfüllte Leben führen.
    Da das nicht der Fall ist, ist die Aussage des Theologen eine Theolüge.

  10. #10 von oheinfussel am 6. August 2017 - 12:45

    @Friedensgrenze

    Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke, nein!
    Drum lasst uns enden mit jenen Vers 3: Das Wasser ist trüb, die Luft ist rein – Franz Josef muss ertrunken sein!