Kardinal Müller kehrt nach Regensburg zurück – und nicht jeder freut sich

Kardinal Müller wurde von Papst Franziskus als Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan entlassen.
Nun kehrt er ins Bistum Regensburg zurück, wo er von 2002 bis 2012 Bischof war.
Die Bistumsspitze hofiert ihn, doch Müller ist in Regensburg durchaus umstritten.

(…)

Auch Georg Bauerschmitt, 70, ist zur Messe nach Sulzbach-Rosenberg gekommen. Pensionierter Religionslehrer, Brille, Lederhose. Müller habe „die Auffassung, dass nur der Mensch Sünder ist und eine Institution kein Sünder sein kann“, sagt Bauerschmitt, „Kritik sieht er als Angriff gegen sein Amt“. Das ist es, was viele Katholiken ihrem früheren Bischof unterstellen: Dass er sich qua Amt für unantastbar hält, für unkritisierbar. Viele sehen darin auch den Grund, dass Müller in Rom gehen musste. Das habe ja nicht gut gehen können: hier Franziskus, der für eine Volkskirche steht, dort Müller, der einer Kirche der Hierarchie nachhängt.

weiterlesen:

[http://www.sueddeutsche.de/bayern/katholische-kirche-kardinal-mueller-kehrt-nach-regensburg-zurueck-und-nicht-jeder-freut-sich-1.3616174

Advertisements
  1. #1 von user unknown am 5. August 2017 - 23:25

    Viele sehen darin auch den Grund, dass Müller in Rom gehen musste. Das habe ja nicht gut gehen können: hier Franziskus, der für eine Volkskirche steht, dort Müller, der einer Kirche der Hierarchie nachhängt.

    Der antihierarchische Franziskus schasst den ihm ungenehmen Müller, habe ich das richtig verstanden? Abgesehen vom logischen Denken – wo sind Ihre größten Defizite?

  2. #2 von Lando Schmidt am 5. August 2017 - 23:31

    (…..)
    Er hat noch nicht aufgegeben, weiß daß er selbst als papabile gilt. Auch Ratzi war vom Posten des Chefinquisitors aus Papst geworden.
    Das ist nicht so ungewöhnlich, da der oberste Glaubenshüter qua Amt mit allen Papst-wahlberechtigten Kardinälen in engen Kontakt steht und perfekt Netzwerke anlegen kann. Es gibt genügend Kardinäle, die Bergoglio für ein theologisches Leichtgewicht halten und wieder einen strengen Zuchtmeister an der Spitze wollen.
    Müller ist elf Jahre jünger, an seinem radikalen Konservatismus besteht kein Zweifel und außerdem hat Bergoglio nur einen Lungenflügel.
    Da geht noch was.
    Fragt sich nur, wo man Müller so lange parkt, während der argentinische Zehenlutscher mit den schwarzen Klumpschuhen im Vatikan rumgeistert.
    Wie sein enger Freund, mein Lieblingsbischof Tebartz-van Elst, flüchtet Müller offenbar erst mal nach Bayern.
    TVE wartet mit den mächtigen Bayern Mixa, Gänsi, Müller und den Ratzi-Brothers auf ein Comeback.
    (…..)
    https://tammoxalternativ.blogspot.de/2017/08/rabiater-regensburger.html

  3. #3 von Ottaviani am 6. August 2017 - 09:55

    naja er bleibt ja nicht dort

  4. #4 von Yeti am 6. August 2017 - 10:51

    Wenn Müller Papst wird, ist die katholische Kirche em Ende!
    (ok, das habe ich auch bei Ratzinger schon gedacht, aber wird ja wohl noch träumen dürfen…)

  5. #5 von Gerry am 6. August 2017 - 12:50

    Oh ja, Müller als Papst.
    Gestern bitte!
    Damit endlich mehr Katholen klar wird in was für einem Scheißverein sie da immer noch Mitglied sind.

  6. #6 von Rene am 6. August 2017 - 17:50

    Und natürlich: santo subito.

  7. #7 von Richard Dan Nautus am 8. August 2017 - 12:02

    Kardinal Müller pocht ja so gerne auf strenge Einhaltung der Dogmen, die seine Vorgänger sich so ausgedacht haben, um ihre Macht zu zementieren. Dabei vergisst er aber gerne, sich an die Gesetze Gottes zu halten: Auf seiner Tour durch Bayern hat er in Sulzbach-Rosenberg eine Messe unter freiem Himmel gehalten. Dafür wurde ein Altar auf ein Podest aufgebaut, wo der Herr Kardinal sechs Stufen hinauf steigen konnte, um besser über seine Schäfchen herab blicken zu können. Das ist dem lieben Gott Jahwe , also seinem oberstem Chef, aber ein Graus, Jahwe hat nämlich gleich anschließend an die Zehn Gebote ein elftes Gebot erlassen, was besagt, dass ein Altar nicht auf Stufen stehen darf !! …“ Du sollst nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit deine Blöße dabei nicht zum Vorschein komme “ ( Exodus 20,26 )
    Der schlaue Herr Müller wird jetzt sagen, dass er doch immer lange Unterhosen trägt, sodass seine Eier nicht heraus hängen, aber Gesetz ist nun mal Gesetz.
    Kurz davor steht auch, dass ein Altar aus Erde gemacht sein soll, und wenn schon aus Stein, dann aus nicht behauenen Quadern, ein Meißel darf nicht zum Einsatz kommen. Auch an dieses Gebot hält sich die Kirche nicht,
    Wer mehr über die unzähligen skurilen bis unsäglichen Aussagen im Alten Testament lesen will: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine „lesen, es lohnt sich