Autsch! Das SRF «pilgert» direkt in die Arme der katholischen Kirche

Bei den Übertragungen auf Radio SRF 1 wurde ein kindliches Gottesbild gezeichnet.

Radio SRF 1 nervte in den letzten zwölf Tagen! Man konnte den Sender einschalten, wann immer man wollte, stets überfiel einen der Begriff «pilgern». Und zwar in allen Formen: Der Pilger, die Pilger, Pilgerweg, Pilgerreise, Pilgerstart, Pilgerziel usw.

(…)

 Da wurde einem breiten Publikum suggeriert, Gott werfe stets ein waches Auge auf die fromme Truppe und beschütze sie vor Gefahren. (Nur: vor welchen? Etwa vor Wölfen und Bären?)

Hätte sich ein schwerer Unfall ereignet, wäre die Rega schneller zur Stelle gewesen als Gott. Menschliche Hilfe – nämlich im Operationssaal – wäre dann wohl effizienter gewesen als himmlische.

Die katholische Kirche freute sich ungemein über die flächendeckende Radioaktion. Tagelange PR von morgens früh bis abends spät. Ein unbezahlbarer Werbespot. Die gebeutelte Kirche, die nach ihren Skandalen gegen Imageverlust und Exodus kämpft, konnte sich von ihrer schönen Seite zeigen. Die Nonnen und Mönche wirkten denn auch fürsorglich und sympathisch.

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[http://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/149984428-Autsch!-Das-SRF-«pilgert»-direkt-in-die-Arme-der-katholischen-Kirche

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  1. #1 von Gerry am 5. August 2017 - 19:57

    Hätte sich ein schwerer Unfall ereignet, wäre die Rega schneller zur Stelle gewesen als Gott. Menschliche Hilfe – nämlich im Operationssaal – wäre dann wohl effizienter gewesen als himmlische.

    Aber natürlich hätte man hinterher Gott gedankt!

  2. #2 von user unknown am 5. August 2017 - 23:22

    Ich zweifle ja, dass neutralen Zuschauer sich von sowas ansprechen lassen. Wer dagegen ist wird wütend, wer dafür ist fühlt sich gebauchpinselt.

    Pilgern ist so öde langweilig! Man läuft durch die Gegend, aber statt sich zu unterhalten leiert man Gebete runter. Öder geht es kaum. Nur durch schleppenden Gesang lungenkranker Greise, die sowas meist dominieren – das ist noch öder.

    Am Ziel gibt es dann überteuerten Plastikkitsch und noch teureren Holzkitsch. Kristallharte Süßwaren die nicht schmecken und in den 50ern beliegt waren, wenn man die Hungersnöte des Krieges noch in den Knochen hatte.