Zulehner: Kirchen nahe an „biblischem Normalfall“

Die christlichen Kirchen näherten sich wieder „dem biblischen Normalfall“ – nämlich als Minderheit in der Gesellschaft „Licht der Welt“ und „Salz der Erde“ zu sein, sagte der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner angesichts einer Studie über Religionen in Österreich.

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[http://religion.orf.at/stories/2858780/

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 4. August 2017 - 21:37

    Schafft das Papsttum, das Zölibat und die Dogmen der Konzilien ab und ihr nähert euch noch mehr dem „biblischen Normalfall“.

  2. #2 von drawingwarrior am 4. August 2017 - 23:41

    Das Licht der Welt…ein Leuchturm, dessen Wärter die Birne in einem Verschlag im Keller aufbewahren und den geringen Stromverbrauch feiern.

    Das Salz der Erde…also Steinsalz, ein Beleg für die Milliarden Jahre, die unser kleiner, blauer Dreckklumpen im unendlichen Kosmos schon auf dem Buckel hat.
    Diese Metaphern sind so…alberne!

  3. #3 von Diamond Mcnamara am 5. August 2017 - 08:46

    Schafft díe Dogmen und das Zölibat auf keinen Fall ab. Verlangt weiter absoluten Gehorsam.

  4. #4 von Diamond Mcnamara am 5. August 2017 - 08:47

    oder DER ZÖLIBAT? Who cares

  5. #5 von paul0f am 5. August 2017 - 12:55

    (Auszug aus Wikipedia):
    „Pastoraltheologie ist eine Spezialdisziplin im Fächerkanon der christlichen Theologie.

    Dadurch sollen insbesondere die Hirten („pastores“) zusammen mit ihren anderen Mitarbeitern befähigt werden, „die Lösung der menschlichen Probleme im Lichte der Offenbarung zu suchen, ihre ewige Wahrheit auf die wandelbare Welt menschlicher Dinge anzuwenden und sie in angepasster Weise den Menschen unserer Zeit mitzuteilen.“

    Also mit anderen Worten (im klassischen Sinne): Den alten Shit „auf Teufel komm raus“ immer wieder neu interpretieren und mit aller nur erdenklichen Gehirnrmastrubation zu versuchen, diese wundersame „Neu-Interpretation“ auf das aktuelle Zeitgeschehen anzuwenden bzw. diese geistigen Ergüsse dann auch noch, ohne das man danach gefragt hat, ins Ohr gedrückt bekommt.

  6. #6 von drawingwarrior am 5. August 2017 - 16:41

    Biblische Zustände?
    Die Kirchen sind Milliarden schwere Großsekten, nicht mit den biblischen Wanderhorden und auserwählten Stämmen zu vergleichen.
    Sehr schön finde ich den Vorschlag dieses Lügenbarons, künftig nicht mehr die Mitglieder-Zahlen an denen der Vergangenheit zu messen, sondern so zu tun, als ob gestern alle Gruppen bei Null angefangen haben.
    Wie sich dann der nächste Jahresbericht zusammen setzt ist allerdings eher ein Fall für die Mystiker.
    Erinnert irgendwie an die militärische Semantik, nach der es keinen Geländeverlust gibt, statt dessen spricht man von negativem Geländegewinn.

  7. #7 von Richard Dan Nautus am 6. August 2017 - 16:10

    Die tollen Exegeten, die sich am Fußende jeder Bibelseite verewigt haben, waren solche Gehirn-Masturbisten……Habe mir das alles mal angetan…..war im Resultat aber hochinteressant aber sehr entlarvend für diese Herren; was so alles im Alten Testament steht mit den zugehörigen Ergüssen von den Exegeten, ist vernichtend für den Glauben. Wer mehr wissen will, einfach in: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine “ reinlesen, es lohnt sich. Denn man kann die Herren der Kirche mit ihren eigenen gar nicht so heiligen Worten schlagen, deshalb haben sie Jahrhunderte lang nicht gerne gesehen, wenn der dumme Gläubige selber mal die Bibel zur Hand nahm, nein er sollte immer nur im Katechismus lesen, da stehen dann nur auserwählte und für die Kirchen unverfängliche Texte. Die Hammertexte die sonst überall im Alten Testament zu finden sind, bringen die Herren nämlich in äußerste Verlegenheit.