EKD-Sportbeauftragter: Rekordablöse für Neymar überschreitet Grenze

Der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Volker Jung, hat den Rekordwechsel des brasilianischen Fußballers Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint Germain scharf kritisiert. „Der Vorgang stößt zu Recht fast überall auf großes Unverständnis. Das sind Dimensionen, die für viele unvorstellbar sind“, sagte Jung am Freitag in Darmstadt dem Evangelischen Pressedienst.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/145371/04-08-2017/ekd-sportbeauftragter-rekordabloese-neymar-grenze

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  1. #1 von Diamond Mcnamara am 4. August 2017 - 17:54

    Was macht man, wenn ein Religiot oder ein Nazi auch mal was Richtiges äußert?

  2. #2 von Deus Ex Machina am 4. August 2017 - 18:29

    @ Diamond Mcnamara: Auch ein blindes Huhn findet halt mal ein Korn.

  3. #3 von Hypathia am 4. August 2017 - 18:54

    Erzdiözese Berlin hat Vermögen von rund 600 Millionen Euro

    Und warum regt er sich darüber nicht auf?

  4. #4 von Charlie am 4. August 2017 - 18:54

    100% Mammon!

  5. #5 von user unknown am 4. August 2017 - 19:20

    @Hypathia:
    Dahin ging auch mein Gedanke. Das Vermögen der katholischen Erzdiözese Berlin für 2015 beläuft sich auf 592,7 Millionen Euro – dafür bekommt man fast 3 Neymars – und das im eher atheistischen und protestantischen Berlin!

    Und – wo bleibt der Erlöser?

  6. #6 von Noch ein Fragender am 4. August 2017 - 21:40

    Wenn die Kirche den Zehnten der Ablösesumme bekäme. ginge das schon in Ordnung.

    Zyn off

  7. #7 von ptie am 5. August 2017 - 01:22

    Als Mitglied der evangelischen Kirche würde ich mich fragen, warum es einen
    „Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland“ überhaupt gibt. Was für eine Geldverschwendung. Aber hey – ich bin ja kein Mitglied der Ev. Kirche. Daher stört es mich nicht – der wird ja vermutlich von Kirchensteuerbeiträgen bezahlt.

    Und warum sollte es mich dann stören, was zwei Vereine mit ihrem Geld anfangen?

    Wären diese Ablösesummen ethisch gerechtfertiger, wenn sie nur ein zehntel so hoch wären?
    Oder ein hundertsel so hoch?
    Wie würde man eine solche Grenze begründen?

    Warum ist problematischer, wenn Öl-Geld in den Sport fließt als wenn es Red-Bull-Gelder wären? Ist es der Glauben des zahlenden und Scheichs?

    Die Entwicklung, dass zahlungskräftige Vereine sich Erfolge kaufen können, ist auch nicht neu. Finde ich auch kritisierenswert. Welche Forderungen leitet Jung daraus ab? Schade, dass dazu nichts steht, so ist es lediglich ein substanzloses Geschwurbel. Ein Rangeschmeiße an eine vermutete Masse, die für solche Ablösesummen kein Verständnis hat. Er wird ja zitiert mit:

    „Der Vorgang stößt zu Recht fast überall auf großes Unverständnis. Das sind Dimensionen, die für viele unvorstellbar sind

    Witzig, gegen Sachen, die für viele unvorstellbar sind, hat die Kirche doch sonst nichts einzuwenden.

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