Streitgespräch: Kann man ohne Gott glücklich sein?

Ohne Religion wäre die Welt besser dran. Davon ist der Bestsellerautor und Atheist Philipp Möller (Berlin) überzeugt. „Ich bin gottlos glücklich und verlasse mich nicht auf eine vermeintliche höhere Instanz, die über mein Schicksal entscheidet“, sagte er in einem Streitgespräch mit dem christlichen Bestsellerautor Markus Wäsch…

(…)

Wäsch zeigte sich hingegen überzeugt, dass der Mensch auf Gott angewiesen sei: „Ich brauche Gott, um glücklich zu sein, weil er mir einen Halt im Leben gibt, den ich durch Geld oder Erfolg nicht bekommen würde.“

weiterlesen:

[http://www.idea.de/glaube/detail/atheistischer-bestsellerautor-ohne-religion-waere-die-welt-besser-dran-101972.html

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  1. #1 von Yeti am 2. August 2017 - 18:14

    „Ich brauche Gott, um glücklich zu sein, weil er mir einen Halt im Leben gibt, den ich durch Geld oder Erfolg nicht bekommen würde.“

    Eine falsche Dichotomie, wie sie im Bilderbuch steht.

  2. #2 von oheinfussel am 2. August 2017 - 18:16

    Und wir dummen gottlosen Atheisten finden Halt, Freude und Sinn durch unsere Freunde und Familie und/ oder durch unseren geliebten Partner, in Hobbys und Arbeit…

  3. #3 von Rene am 2. August 2017 - 18:44

    Ganz abgesehen davon, dass der Eine einen Gott für sein Glück braucht und der Andere nicht, ich verstehe die Art Kommentare nicht. Wie kann man denn Bibelverse tippen wenn man seine Meinung kundtun möchte? Beängstigend! Haben die Leute nur noch nummerierte Schubladen im Kopf? Keine eigenen Gedanken mehr? DAS nenne ich mal Gehirnwäsche!

  4. #4 von Charlie am 2. August 2017 - 19:01

    „Ich brauche Gott, um glücklich zu sein“

    Ohne Gehirnwäsche würde man so was nie sagen!

  5. #5 von Elvenpath am 2. August 2017 - 19:09

    „Ich brauche Gott, um glücklich zu sein, weil er mir einen Halt im Leben gibt, den ich durch Geld oder Erfolg nicht bekommen würde.“

    Was Schöneres (abgesehen von seinem Gott) also Geld und Erfolg kann er sich nicht vorstellen? Wie armselig ist das denn? Macht ihn seine Gottesliebe blind für die wirklich schönen und wichtigen Dinge im Leben? Partnerschaft, Kinder, Liebe, Gesundheit, die Freude anderen helfen zu können, und noch so viele andere Dinge?

    „Ich brauche Gott, um glücklich zu sein“

    Nur, weil du eine Gehirnwäsche erhalten hast.

  6. #6 von deshan11 am 2. August 2017 - 20:55

    Kurze Frage, noch kürzere Antwort: Ja.

  7. #7 von Noch ein Fragender am 2. August 2017 - 21:41

    Für mich ist wichtiger, ob es überhaupt Belege für die Existenz eines Gottes außerhalb meines Bewusstseins gibt.

    Dass man mit phantasievollen Einbildungen (zumindest kurzfristig) glücklich sein kann, liegt in der Natur des Menschen.

  8. #8 von Deus Ex Machina am 2. August 2017 - 22:56

    Im Westen nichts neues, fällt mir nur dazu ein.
    Ein Kleingeist erzählt uns wieder, dass er zu wenig auf dem Kasten hat, um die intellektuellen Stützräder abzunehmen.
    Selbst die Kommentare bieten nichts, was ich nicht schon dutzendfach gelesen hätte: “ Ich brauche keine Religion. Ich brauche nur Jesus.“. Ja ne, ist klar. Denn Jesus in den Arsch zu kriechen, hat ja nichts mit Religion zu tun.

  9. #9 von Willie am 2. August 2017 - 23:50

    Hier bietet sich doch der Drogenvergleich geradezu an. Wobei es auch bei den Junkies bevorzugte Drogen gibt, die man zum „glücklich sein“ benötigt und all die anderen nichts taugen.

  10. #10 von deradmiral am 3. August 2017 - 10:30

    „Kann man ohne Gott glücklich sein?“
    Aus Freiburg kommt hier ein klares Ja. Nächste Frage…

  11. #11 von Torchy am 3. August 2017 - 12:15

    Selbst wenn ich mit Wunschdenken glücklicher wäre: An solchen Schwachsinn wie die Geschichten von Jesus kann ich nicht mehr glauben!

  12. #12 von ptie am 3. August 2017 - 13:07

    Erfreulich, dass solche Streitgespräche stattfinden (können)
    Antwort: Ja
    Einige Gegenargumente scheinen bei der religiösen Seite irgendwie gehört worden zu sein:
    > „Mir wurde klar, dass Gott keine Enkelkinder hat. Nur weil meine Eltern Christen sind, bin ich es nicht auch automatisch. Deshalb traf ich meine persönliche Entscheidung.“

    Er spricht sich also gegen die Säuglingstaufe aus?

    „Die Jünger Jesu hätten nicht ihr Leben riskiert, wenn ihre Weltanschauung auf einer Lüge gründen würde. Wegen einer nett zusammengereimten Geschichte wären die ersten Christen wohl kaum durch den ganzen Mittelmeerraum gezogen.“

    Einzelne Personen machen auf Grund ihrer Religionszugehörigkeit noch viel groteskere Sachen.

  13. #13 von klauswerner am 3. August 2017 - 16:37

    Ich habe mal kurz wenigstens einer der Bücher dieses „Bestsellerautors Markus Wäsch“ geprüft, „Fischbrötchen für alle“:
    Rang 6602 in Bücher > Religion & Glaube > Christentum & Theologie bei amazon

    Ich gehe mal davon aus, bei den anderen Büchern wird das nicht besser sein.

  14. #14 von kereng am 3. August 2017 - 20:55

    „Ohne Gehirnwäsche würde man so was nie sagen!“
    Unerhört, da reißt jemand Possen mit dem Namen des Religioten!

  15. #15 von Noncredist am 4. August 2017 - 17:10

    Eine einfache Antwort auf diese Frage?

    Ja.

    Mehr ist nicht notwendig.

    Wäsch zeigte sich hingegen überzeugt, dass der Mensch auf Gott angewiesen sei

    Der Mensch ist weder auf den christlichen Gott, noch auf andere Götter notwendigerweise angewiesen.
    Ich bezweifle ernsthaft, dass Gebete, Menschenopfer, Meditation oder Selbstgeißelung notwendig sein müssen, um „Glück“ zu erfahren. Jeder hat da seine eigene Methode. Und solange man nicht die Mitmenschen in Mitleidenschaft zieht, dürfte das Glück des einen vielleicht auch in das Glück des anderen einstrahlen. Aber weshalb sollte ein Gott, ein Durchfall oder eine Migräne dazu notwendig sein? 🙂

    Ich brauche Gott, um glücklich zu sein, weil er mir einen Halt im Leben gibt, den ich durch Geld oder Erfolg nicht bekommen würde.

    Und ich brauche ihn nunmal nicht 😉

  16. #16 von Dr. Elisabeth Amodi am 4. August 2017 - 19:26

    Bis auf ein einziges religiöses Ehepaar, hatten alle wie man so schön sagt „tiefreligiösen Menschen“ egal welcher Konfession, die ich kennenlernte, mindestens ein ernsthaftes (oft auch bedrohliches ) Problem, das sie mit Gebeten, Bibellesungen usw. zu lösen versuchten, was aber, soweit ich das überblicken konnte, keinem gelungen ist.
    Ich brauche nicht einen Gott ( den und sein Drumherum sich Menschen ausgedacht haben) zum glücklich sein. Ich brauche eine Familie, Kinder. Freunde und ich versuche alle Menschen so zu behandeln wie ich selbst gerne behandelt werden möchte. Wenn mehr Menschen nach diesem Grundsatz handeln würden, wäre die Erde ein Paradies. Was ich absolut nicht brauche, sind fromme Leute, welcher couleur auch immer, die mich mit Gewalt auf ihre Art selig machen wollen. Als meine Kinder noch klein waren lebten wir in Ägypten und meine Jüngste kam heulend aus der Schule. Muslimische Mädchen hatten ihr gesagt dass ihre Mutter (also ich) auf keinen Fall ins Paradies käme weil sie Christin sei. „Aha“ sagte ich, aber sie selber und ihre Eltern usw. die kommen alle dahin, oder? “ Ja“ war die Antwort. „Schau mal, glaubst du denn ich möchte in ein Paradies wo alle diese Spinatwachteln mit ihrer Sippschaft versammelt sind und ich muß mir dann bis in alle Ewigkeit ihr dummes Gerede anhören? Da wäre ja die Hölle vorzuziehen! Da musste sie dann schon wieder lachen. Heute sind sie alle erwachsen und wissen dass man das Glück in sich selber finden muß, denn niemand kann dich gücklich machen! Wer die muslimische Gesellschaft kennt, erkennt schnell dass auch dort der Glaube allein niemanden glücklich macht. auch wenn sie so tun als ob.

  17. #17 von Dr. Elisabeth Amodi am 4. August 2017 - 19:34

    Etwas habe ich noch vergessen: „Im Namen Gottes sind so viele Untaten begangen, soviele Ungerechtigkeiten gerechtfertigt worden, dass ich nur wieder den klugen Mann zitieren muß der gesagt hat:“ Es wird immer gute Menschen geben die Gutes tun und böse die Böses tun. Aber damit gute Menschen Böses tun braucht es eine Religion. Damit hat er Recht!