God‘s Own Country – Das gibt es nur in Amerika

Seit rund sechs Monaten ist Donald Trump Präsident der USA. Hat sich das Land bereits verändert, wie es viele fürchten, und andere hoffen? pro-Autor Moritz Breckner ist durch die Südstaaten gereist und hat festgestellt: Der Spitzname „Gottes eigenes Land“ hat noch seine Berechtigung.

(…)

Welches Fazit ziehen wir nach unserer Reise? Amerika ist noch immer das Land, wo man automatisch etwas über die Bibel erfährt, wenn man durch Radio oder Fernsehen zappt. Es ist noch immer das Land, wo es in jeder Buchhandlung eine große christliche Abteilung gibt. Wo, wenn nicht in Amerika, bekommt man ein Traktat von Billy Graham in die Hand gedrückt, wenn man nach einer Runde Minigolf seine Schläger zurückbringt? Amerika macht seinem Spitznamen „God‘s Own Country“ (Gottes eigenes Land) noch immer Ehre. Das liegt vor allem an den Amerikanern selbst – wer auch immer gerade im Weißen Haus sitzt, und was seine Präsidentschaft auch bringen mag.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/panorama/2017/07/29/auf-spurensuche-im-trump-land/

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  1. #1 von F. M. am 29. Juli 2017 - 11:14

    Also mir ist das mit dem Traktat, das war allerdings nicht von Billy Graham, sondern noch viel mieser gemacht, auch schon passiert. Nicht beim Minigolf, sondern auf dem „Häckselplatz“; also dort, wo man sein Grünzeug, das beim Heckenschnitt anfällt, der Gemeinde zum Häckseln und kompostieren übergibt.
    Ich lebe allerdings auch in einer religiös verseuchten Gemeinde bei Stuttgart, nahe dem „protestantischen Rom“, der Brüdergemeinde Korntal. Das sind die Erzgläubigen, die sich bei Verbrechen gegen Kinder auf evangelischer Seite besonders hervorgetan haben und jetzt davon natürlich nix mehr wissen wollen.
    Missionierung aller Orten hierzulande und sogar den unsäglichen Gitt haben sie schon hier seinen Salbaderei gegen die Darwin-Russelsche Evolutionstheorie abspulen lassen. Das hat mir als gelerntem akademischen Blumengiesser natürlich besonders gefallen. Den in eine Falle tappen zu lassen.
    Alles in allem, ganz so schlimm wie im Bible-belt der USA ist es hier nicht, aber die Hardcorechristen machen doch recht viel Aufstand im Ländle. Auch gegen gleichgeschlechtlich Liebende. * dezent kotz *

  2. #2 von awmrkl am 30. Juli 2017 - 07:12

    Mein Beileid 😉

    So schlimm ist es in „meiner“ Gegend (Forchheim/Oberfranken) bei weitem nicht, obwohl als heftig schwarz-katholen verschrien.
    Eher so wie: Tust Du mir nix, tu ich dir auch nix.
    Heftig kann es werden, wenn in Diskussion mal die extrem unterschiedlichen Positionen aufeinander knallen. Hab ich verschiedentlich schon erlebt. Gruselig.

  3. #3 von uwe hauptschueler am 30. Juli 2017 - 21:31

    Ob Kanzler, Präsident, Ministerpräsident oder Minister Figuren ohne religiöse Ausfallerscheinungen sind auch in der BRD schwer zu finden.