Wenn Moses eine Frau gehabt hätte…

Moses hatte nämlich sehr wohl eine Frau. Sie hiess Zippora und war eine so genannte «Fremdgläubige».

(…)

Zippora wird dabei nie erwähnt. Das kann darauf hindeuten, dass Zippora gar nicht dabei war. Jüdische Theologen interpretieren es aber meist anders, wenn Ehefrauen nicht erwähnt werden: Wenn Moses seine Frau verlassen oder verloren hätte, wäre das wohl erzählt worden, weil es aussergewöhnlich war. Da Zippora nicht erwähnt wird, müsse man also annehmen, dass sie natürlicherweise auch dabei gewesen sei, aber eben nie etwas zu sagen hatte, sondern ihren Mann im Hintergrund versorgte und nach aussen unsichtbar blieb.

weiterlesen:

[https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/kommentare-bz/wenn-moses-eine-frau-gehabt-haette-131557710

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  1. #1 von Hypathia am 27. Juli 2017 - 18:54

    “ Da Zippora nicht erwähnt wird, müsse man also annehmen, dass sie natürlicherweise auch dabei gewesen sei, aber eben nie etwas zu sagen hatte, sondern ihren Mann im Hintergrund versorgte und nach aussen unsichtbar blieb.

    Das ist der feuchte Traum aller Religioten für die heutigen Frauen. Unsichtbar, stumm und demutsvoll den Herrn des Hauses versorgen.

    Schnell, ich brauch einen Kübel zum Reinkotzen! 🤢

  2. #2 von Rene am 27. Juli 2017 - 19:20

    Was für ein Scheißdreck. Wenn Rumpelstilzchen eine Frau gehabt hätte…

  3. #3 von drawingwarrior am 27. Juli 2017 - 19:31

    Nein, meine lieben Theologen, Zippora wird nicht erwähnt, weil sie mit einem gutaussehenden Typen abgehauen ist und Moses eine lange Nase drehte, als er immer wieder von seinem Scheiß-Boot gefaselt hat.

  4. #4 von Yeti am 27. Juli 2017 - 21:02

    Wenn Zippora nie erwähnt wurde, woher weiß man dann von ihr? Gibt es außerbiblische Schriften über Moses und seine Geschiedene?

  5. #5 von Yeti am 27. Juli 2017 - 21:03

    @dw: Moses -> Boot?

  6. #6 von uwe hauptschueler am 27. Juli 2017 - 21:08

    2 Mose, 18:1 – Und da Jethro, der Priester in Midian, Mose’s Schwiegervater, hörte alles, was Gott getan hatte mit Mose und seinem Volk Israel, daß der HERR Israel hätte aus Ägypten geführt,
    2 Mose, 18:2 – nahm er Zippora, Mose’s Weib, die er hatte zurückgesandt,
    2 Mose, 18:3 – samt ihren zwei Söhnen, deren einer hieß Gerson (denn er sprach: Ich bin ein Gast geworden in fremdem Lande)

  7. #7 von drawingwarrior am 27. Juli 2017 - 21:24

    @yeti

    Ähm…tja…na das Bötchen aus Pech und Weide….hust, hust….Ok, ich hab Charlton Heston und Russel Crow durcheinander gebracht…Pardon!

  8. #8 von atheos am 27. Juli 2017 - 22:24

    Gibt es in der Bibel nicht auch die Geschichte, in der Gott bemerkt das Mose nicht beschnitten ist und ihn Töten will? Worauf hin Moses Frau schnell ein Stück Haut aus dem Bein eines Sohnes schneidet und so Moses „beschneidung“ belegt?

  9. #9 von Jörn Dyck am 27. Juli 2017 - 23:58

    Nirgends in der Bibel steht, dass Moses an chronischen Blähungen litt. Folglich…

  10. #10 von R.D.Nautus am 1. August 2017 - 22:56

    Ganz richtig, im zweiten Buch Mose ( Exodus 4, 25 ) tut die Zippora ihren Mann Mose “ beschneiden „, weil Mose offensichtlich nicht beschnitten war. Das zeigt auch, dass die Beschneidung für die Israeliten nicht zwingend war, wenn selbst der große Mose nicht beschnitten war; er wurde letztendlich mit seiner Vorhaut begraben, weil die Zippora nur einen Ersatzritus vornahm, sie beschnitt nämlich den Mose nicht wirklich, sondern berührte ihn nur mir der schnell abgeschnittenen Vorhaut ihres Sohnes. Auch das zeigt, dass Mose noch nicht einmal seine eigenen Söhne beschnitten hatte. Darum sollten die Juden heute kein so großes Tohuwabohu machen, wenn sie dann mal auf die Beschneidung verzichten müssten, weil sie gegen unser Grundgesetz verstößt.
    Wer mehr über die vielen Ungereimtheiten und Lügen im Alten Testament erfahren will: “ Wer weiter glaubt ist bald alleine “ lesen. Ein hochinteressantes Buch.