Katholischer Ferienhausbesitzer lehnt schwules Pärchen ab

Ein schwules Paar, das über Booking.com einen Urlaub im „Casa Vacanze Ciufo“ in Kalabrien buchte, wurde vom katholischen Besitzer nicht akzeptiert.

(…)

Gleichzeitig bekräftigte der Vermieter jedoch seine Ablehnung schwuler und lesbischer Gäste und begründete dies mit seinem Glauben. „Wir sind Katholiken, überzeugte Christen.“ Der Ausschluss Homosexueller sei sein gutes Recht, denn bei dem Ferienhaus handele es sich um sein privates Grundstück.

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29344

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  1. #1 von Hypathia am 27. Juli 2017 - 11:15

    Was hat es mit dem Glauben des Vermieters zu tun, ob seine Gäste schwul sind oder nicht?
    Er muss ja deswegen nicht schwul werden!
    Er kann trotzdem jeden Sonntag in die Kirche rennen!
    Er kann weiter an seinen imaginären Freund glauben!

    Es geht diesen Religioten nur darum, andere zu diskriminieren und zu schikanieren.

    Ich möchte mal sehen, was es für ein Geschrei gibt, wenn ein Vermieter sagt, ich nehme wegen meiner atheistischen Einstellung keine Christen auf. Das ist dann wieder Christenverfolgung.

  2. #2 von Friedensgrenze am 27. Juli 2017 - 11:21

    Götter haben keine Rechte !

  3. #3 von oheinfussel am 27. Juli 2017 - 11:23

    Er hat aber schon verstanden, dass ihn die Homosexualität seiner Gäste genauso wenig etwas angeht, wie Linkshändigkeit und rote Haare?

    Ich stimme Hypathia zu – wäre er als Christ von einen Vermieter abgewiesen wurden, wäre das Geheule groß und der Vermieter könne sich auf eine Klage einstellen.

    Aber mit diesen sündigen Homos, die frei herum schwuchteln können und immer noch um Sichtbarkeit und Akzeptanz kämpfen müssen, ist das offenbar immer noch ok :/

  4. #4 von klafuenf am 27. Juli 2017 - 11:39

    Fazit: Beim Katholizismus geht es ums Produzieren von Überbevölkerung

  5. #5 von Rene am 27. Juli 2017 - 12:42

    Andererseits, es geht um eine Vermietung. Da kann es schon für eine Absage reichen, wenn der Bewerber ein krumme Nase hat. Allerdings sollte der Vermieter den Grund nicht rumposaunen.

  6. #6 von user unknown am 27. Juli 2017 - 12:53

    Ich kenne das italienische Recht nicht.

    Ich meine es muss einen Unterschied machen, ob der Vermieter willkürlich oder nicht so willkürlich Personen von vorneherein ausgrenzt, oder ob er nachträglich vom Vertrag zurücktreten will, den er geschlossen hat, wenn er später von der Homosexualität erfährt oder verspätet in die AGB einbringen will.

    Für die Bucher ist es natürlich ärgerlich solche Angebote vielleicht ausgiebig zu vergleichen, vielleicht die Anreisemöglichkeit zu recherchieren und dann, wenn sie vielleicht eine Stunde Zeit in das Angebot investiert haben, bekommen sie eine lange Nase gedreht. Was, wenn er nicht an Farbige vermieten will?

    Dass ein Portal ihn nicht mehr listet muss er sich dann auch gefallen lassen, meine ich.

    Dass ein Atheist nicht an Christen vermieten will kann ich mir schlecht vorstellen. Es ist ja keine Wohltat zu vermieten, sondern ein Geschäft. Ein Wucherer, der nur an Christen vermieten will – das schon eher. 😉

  7. #7 von Hypathia am 27. Juli 2017 - 15:49

    Ich würde dien Vermieter gern fragen, ob er Heteropärchen, die sein Ferienhaus mieten wollen auch fragt:
    ► ob sie kirchlich verheiratet sind
    ► ob sie Verhütungsmittel verwenden
    ► ob sie „widernatürlichen“ Geschlechtsverkehr praktizieren

    Denn auch das kann er doch sicher nicht mit seinem Glauben vereinbaren.
    Wenn er das aber nicht fragt, ist seine Argumentation mit seinem Glauben mMn hinfällig.
    Wie seht ihr das?

  8. #8 von Gerry am 27. Juli 2017 - 16:00

    @ Hypathia

    Der Glaube ist doch nur das Feigenblatt mit dem die Homophobie verdeckt wird.

  9. #9 von Hypathia am 27. Juli 2017 - 18:46

    @ Gerry

    So seh ich das auch!
    Aber genau mit solchen Fragen könnte man diese Religioten enttarnen und aufplattln (wie man bei uns sagt).