Schwerkrankes Baby Charlie Gard wurde schon nach der Geburt getauft

Die Eltern des sterbenden Babys vertrauen darauf, dass ihr Sohn „bald in den Händen seines liebevollen Gottes und Heilandes“ sein wird.

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[http://www.kath.net/news/60412

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  1. #1 von Deus Ex Machina am 26. Juli 2017 - 18:32

    Ihr Kind kommt mit einem tödlichen Erbschaden auf die Welt und wird nicht mal seinen ersten Geburtstag erleben, UND DIE REDEN allen Ernstes noch von einem “ liebevollen Gott und Heiland“? Naja, das Leid kann manchen Menschen halt in den Irrsinn treiben. Mein Beileid!

  2. #2 von oheinfussel am 26. Juli 2017 - 19:15

    Sehr liebevoller Gott, der todkranke Babys auf die Welt kommen lässt und die Eltern gleich mit dazu über Monate hoffen und bangen lässt.

  3. #3 von Charlie am 26. Juli 2017 - 19:18

    „bald in den Händen seines liebevollen Gottes und Heilandes“ sein wird

    Wozu dann die ganze Farce um das medizinische Hin und Her??

  4. #4 von Charlie am 26. Juli 2017 - 20:25

    Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um eine sogenannte „Nottaufe“ handelt. Ich hatte das auch (wegen einer Operation) und heute bin ich überzeugter Atheist!!

  5. #5 von reclaimer8015 am 26. Juli 2017 - 20:39

    Es tut mir leid, aber wenn die Eltern von möglichen Erbkrankheiten wussten und das Risiko trotzdem eingingen haben sie es wahrscheinlich verdient….
    Das klingt hart, aber so ist meine Meinung nun einmal.
    Schade nur dass ein unschuldiges Kind für die egoistischen Wünsche seiner Eltern leiden muss. Bei einer nachgewiesenen hohen Chance auf einen Gendefekt würde ich versuchen zu adoptieren oder auf andere moderne medizinische Mittel zurückgreifen. Und zwar um ein gutes Leben zu ermöglichen und nicht nur eine kurze Existenz voller Schmerzen o. Probleme.

    Wenn sich eine wahre Chance auf eine ,,Erlösung“ bietet ist bei den Gläubigen mit dem Spaß ja schnell vorbei.

  6. #6 von reclaimer8015 am 26. Juli 2017 - 20:51

    Ok. Konnte man wohl doch nicht vorher wissen….
    Zitiere hier mal aus der Welt:

    Charlie Gard kam im August 2016 augenscheinlich gesund zur Welt. Zwei Monate später aber wurde er immer schwächer, er nahm nicht zu und kam auf die Intensivstation. Ärzte diagnostizierten schließlich, dass das Kind an einem äußerst seltenen Gendefekt leidet, einer sogenannten mitochondrialen Erkrankung. Die Körperzellen werden unzureichend mit Energie versorgt. Das Gehirn bekommt nicht genug Sauerstoff, die Kraft zum eigenständigen Atmen reicht nicht. Laut Medizinern gibt es weltweit nur 16 bestätigte Fälle mit denselben Symptomen. Bisher gibt es keine klinisch erprobte Therapie, die die betroffenen Kinder retten kann.<

    Klingt ziemlich schrecklich, selbst ohne die schlimmen Schmerzen wäre eine Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben dahin. Warum man dann das Leben des Kindes zwangsweise verlängert ist mir ein Rätsel, bei dem Thema Sterbehilfe wird doch so gerne mit dem „natürlichen Tod“ argumentiert…..

  7. #7 von drawingwarrior am 26. Juli 2017 - 22:06

    Ich hoffe sehr, dass das Leiden des kleinen Charlie bald ein Ende findet.
    Entgegen aller Vernunft würde ich mir wünschen, dieses Kind könnte geheilt werden und ein langes Leben haben.
    Ich bin bestimmt nicht zimperlich, wenn es darum geht religiösen Schwachsinn zu benennen, aber an dieser Stelle bin ich, als Vater solidarisch mit einem Elternpaar, das um sein Kind bangt…ich würde nicht mit ihnen tauschen wollen.