Uni für befreites Beten

Immer mehr Hochschulen sollen religionsfreie Zonen sein. Der gelebte Glaube, heißt es, hat im Wissenschaftsbetrieb nichts verloren. Irrtum, erwidert der Rechtswissenschaftler Hans Michael Heinig. Der Staat muss das religiöse Bekenntnis seiner Bürger respektieren.

weiterlesen:

[http://www.zeit.de/2017/11/religion-universitaet-beten-verbot-wissenschaft

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  1. #1 von Unechter Pole am 25. Juli 2017 - 18:08

    Auch die Physiologie der Bürger ist zu respektieren. Daher soll Koten und Urinieren in den Hörsälen erlaub sein!

  2. #2 von Gerry am 25. Juli 2017 - 18:29

    Heinig ist Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Georg-August-Universität Göttingen

    Staatlich bezahlter Kirchenlobbyist!

  3. #3 von Charlie am 25. Juli 2017 - 18:35

    Der Staat muss laizistisch sein und nicht jeden religiösen Unsinn respektieren!!

  4. #4 von drawingwarrior am 25. Juli 2017 - 18:47

    Ja, er muss das religiöse Bekenntnis seiner Bürger respektieren und deshalb bauen und unterhalten wir Kirchen für die, die glauben wollen und Universitäten, für die. die wissen wollen.
    Vielleicht gehe ich mal nächsten Sonntag in eine ortsansässige Betbude und diskutiere mit den Anwesenden über fortschrittliche Heizungstechnik und den Wandel des Klempnerhandwerkes zum modernen Haustechniker.

  5. #5 von Gerry am 25. Juli 2017 - 19:04

    @ dw

    Fällt das dann unter die Gewerbefreiheit? 😉

  6. #6 von drawingwarrior am 25. Juli 2017 - 19:40

    Ich gebe meine Beruf als Religion aus!
    Meine Religion hat Milliarden Anhänger, statistisch warst Du heute zweimal in meinem Tempel.

  7. #7 von Dr Elisabeth Amodi am 26. Juli 2017 - 07:59

    Was fuer ein Bloedsinn. Religion ist Gott sei Dank Privatsache,mit der ich meine Mitmenschen die vielleicht eine andere Ueberzeugung habe nicht belaestige. Das Ziel der Muslime ist es, moeglichst viel des oeffentlichen Raumes fuer sich zu vereinnahen, daher die immer wiederkehrende Forderung nach Gebetsraeumen. Sie ist allerdings nicht berechtigt, denn im Koran ist ohnehin genau geregelt was zu tun ist wenn man nicht zur richtigen Zeit beten kann.Man kann das Gebet zu einem spaeteren Zeitpunkt nachholen. Wo ist also das Problem? Vielleicht dass die frommen Studiosi abends auch lieber ausgehen wollen als das Gebet nachzuholen?
    Man sollte bei solchen Diskussionen immer genau nachhaken, denn die Religion laesst sich trefflich instrumentalisieren und unwissenden Kuffar kann man jeden Baeren aufbinden.

  8. #8 von Skydaddy am 26. Juli 2017 - 08:16

    Ich stelle mir gerade vor, dass Wissenschaftler in Kirchen, Moscheen und Synagogen die Einrichtung von Laboren fordern …

    @dw: Ich war auch in Deinem Tempel. Und habe einiges in die Opferschale abgedrückt …

  9. #9 von Skydaddy am 26. Juli 2017 - 08:18

    Universitäten, Schulen usw. sind dazu da, zu forschen und zu lehren, nicht dazu, die anderweitigen Interessen der dort Forschenden, Lehrenden und Lernenden dort ausüben zu können.

  10. #10 von drawingwarrior am 26. Juli 2017 - 10:28

    @skydaddy
    Danke für die Information!
    Du bist ein wahrer Gläubiger des Kackotheismus!

  11. #11 von schiffmo am 26. Juli 2017 - 11:11

    Da bin ich ja mal beruhigt, dass sich eine Frau aus der besorgten Fraktion sich für uns so gut mit einer bestimmten Religion auskennt, und uns daher so gut vor ihren Gefahren warnen kann.
    Jetzt mal aber im Ernst: Noch viel besser als die Angehörigen Ihrer Lieblingsfeinde denkt die Frau Amodi aus der besorgten Fraktion, uns ihre Privatmeinung über ihren Lieblingsfeind aufbinden zu können.
    Es ist durchaus nicht harmlos, was so manche, sich organisierende Menschen so tun, die sich tatsächlich dem Islam zuordnen.
    Es ist aber weitaus weniger harmlos, was so manche, damit meine ich nicht die Frau Amodi selbst, die sich ach so besorgt geben und sich organisieren, so tun. Unter anderem mit (oder notfalls mutmaßlich auch ohne) Erlaubnis Waffen besitzen und das Faustrecht befürworten.
    Natürlich stehen die nicht im Sinne von Hierarchien in Verbindung mit bestimmten Parteien. Wer aber personelle Schnittmengen vermutet, kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt sehen, wenn sie/er sich das mal genauer anschaut.
    Ich finde es auf jeden Fall ziemlich unverschämt, Frau Amodi, dass Sie Ressentiments schüren an einem Tag, an dem der NSU-Prozess in den Nachrichten ist. Ein Prozess über die Taten einer Gruppe, die nachweislich wegen genau dieser Resentiments, verbreitet bei den Ermittlungs- und „Staatsschutz“-Behörden, so lange unbehelligt Menschen ermorden konnte, gegen die Sie hier hetzen.