Theologe erläutert „religionssensiblen Atheismus“ und „Brachialatheismus“

Salzburger Fundamentaltheologe Gregor Maria Hoff zeichnet ein erstaunliches und immer mehr in Mode kommendes Phänomen nach – Auch Provokation, Verstörung und „gehaltvolle Umstellung des biblischen Originals“ sind Teil davon

(…)

Nicht zuletzt sei es aber der „Brachialatheismus“ zum Beispiel eines Richard Dawkins, der einen anderen Diskurs über Religion herausgefordert habe. „Der grobe Strich in Sachen atheistischer Religionskritik verliert jedenfalls an Plausibilitär“, so Hoff.

weiterlesen:

[http://www.kathpress.at/goto/meldung/1528153/salzburg-disputation-erlaeutert-religionssensiblen-atheismus

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  1. #1 von Gerry am 25. Juli 2017 - 18:24

    „gehaltvolle Umstellung des biblischen Originals“

    Auch bekannt als: Wörtliches Zitieren ohne Beschönigungen

  2. #2 von drawingwarrior am 25. Juli 2017 - 18:56

    Geistliche Müllproduktion!
    Prädikat; besonders dumm!

  3. #3 von Noch ein Fragender am 25. Juli 2017 - 19:38

    Was meint Hoff mit „Brachialatheismus“?

    Meint er damit den „philosophischen Naturalismus“?

    Denn der Atheist Thomas Nagel ist aus Hofers Sicht offensichtlich kein „Brachialatheist“:

    Kritik am philosophischen Naturalismus sei aber auch von Thomas Nagel geäußert worden. Nagel habe Einspruch gegen die „naturalistische Eindimensionalität in der Philosophie des Geistes“ erhoben.

    Andererseits lobt er eine „Spiritualität ohne Gott“, die aber m. E. mit einer naturalistischen Philosophie (Metzinger) vereinbar ist.

    Hoffs Rosinenpickerei, mit der er „gute“ Atheisten von „bösen“ Atheisten trennen will, erschließt sich mir nicht.
    Für sein theistischen Weltbild jedenfalls sind nicht zu gebrauchen.

    http://www.zeit.de/2011/37/Interview-Metzinger/seite-5

  4. #4 von Noch ein Fragender am 25. Juli 2017 - 19:40

    Korrektur:

    Für sein theistisches Weltbild jedenfalls sind beide nicht zu gebrauchen.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 25. Juli 2017 - 19:46

    Was zum Geier will der Typ uns damit sagen? Geplapper, inhaltsloses Geplapper ohne jedweden geistigen Nährwert.

    Meine Antwort auf das, was ich denke, das er uns sagen wollte: Wäre ja noch schöner, wenn der Kritisierte seinem Kritiker vorschreiben könnte, was dieser kritiseren darf.

  6. #6 von Elvenpath am 25. Juli 2017 - 19:58

    Tja, früher haben sich Atheisten auf sinnloses philosophisches und theologisches Geschwätz eingelassen.
    Sehr praktisch für Religioten, denn das ist ihre Spezialität: irrelevantes Blablabla. Aber jetzt stehen sie dumm da, denn auf Fakten haben sie keine auch nur annähernd plausiblen Antworten. Statt dessen wird aufgedeckt, wie absurd ihre Weltsicht und ihr Verhalten objektiv gesehen, sind.
    Deswegen sind sie so angefressen: Sie können sich nicht mehr hinter Worten und Formulierungen verstecken, sondern stehen hilflos objektiven Fakten gegenüber.

  7. #7 von user unknown am 25. Juli 2017 - 20:33

    Vielleicht kann man uns Atheisten in theologische Zwangsschulungen zu „religionssensiblen Atheismus“ stecken, damit wir die Kirchen richtig kritisieren – so wie sie das wollen. Man erinnert sich an den Kirchentag.

  8. #8 von reclaimer8015 am 25. Juli 2017 - 20:39

    „religionssensiblen Atheismus“ = brav den Mund halten und uns machen lassen.

  9. #9 von Friedensgrenze am 25. Juli 2017 - 21:24

    Transfiguration ist Kacke. Auch die Umwandlung von Keksen in Kekse ist laaangweiiiilig.

    Wie wärs denn damit? Transformiere:

  10. #10 von Skydaddy am 26. Juli 2017 - 08:22

    Brachialatheismus: Die adäquate Reaktion auf den brachialen Unsinn, den Theologen wie Hoff verkünden.

  11. #11 von stephancologne am 26. Juli 2017 - 10:18

    Religionssensibel.

    Geschissen.

    Wer jeden Andersdenkenden nur für’s anders-denken mit ewigen Höllenqualen bestraft, ist überhaupt nicht in der Position, Sensibilität zu fordern.

    Was kommt als nächstes?
    Erwartet man Sensibilität von Juden gegenüber dem Nationalsozialismus?

  12. #12 von Noch ein Fragender am 26. Juli 2017 - 10:25

    Hoff sollte lieber vor seiner eigenen Tür kehren und sich Gedanken machen um den weltweiten „Brachialkatholizismus“.

    Kleine Anregungen für Herrn Hoff:

    Deutschland: [http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/regensburger-domspatzen-warum-aufklaerung-in-der-kirche-so-schwierig-ist-a-1159019.html

    Spanien: [https://www.welt.de/vermischtes/article5557229/Die-Qual-der-Kinder-in-spanischen-Jugendheimen.html

    Irland: [http://www.spiegel.de/spiegel/a-628939.html, [http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.irland-ein-massengrab-fuer-800-kinderleichen-hoelle-auf-erden-das-kinderheim-im-irischen-tuam.083c7c79-bac3-43d0-857a-93b1fbde5093.html

    Und von einer „vernunft- und menschenrechtssensiblen Spiritualität“ ist der Katholizismus mit seiner Erbsündenlehre und dem Exorzismus-, Wunder- und Reliquienaberglauben noch meilenweit entfernt und kann trotz seiner Anbiederei einer atheistischen, säkularen Spiritualität (Harris, Metzinger) nicht das Wasser reichen.

  13. #13 von Skydaddy am 27. Juli 2017 - 07:20

    Witzigerweise macht der Artikel im Grunde deutlich, dass die Religionen langsam atheismussensibel werden.

  14. #14 von Armadon am 1. August 2017 - 07:46

    Ein Theologe erläutert Atheismus…………………………..suche den Fehler.