Leipzig: Initiative „11. Gebot“ fordert Steuergelder von evangelischer Kirche zurück

Kritiker der öffentlichen Finanzierung des evangelischen Kirchentages im Mai in Leipzig fordern von den Veranstaltern Geld zurück. Noch nie sei die Staatsquote so hoch gewesen wie bei diesem Event, so David Farago, Initiator der Initiative „11. Gebot“.

Kritiker der öffentlichen Finanzierung des evangelischen Kirchentages im Mai in Leipzig fordern von den Veranstaltern Geld zurück. Noch nie sei die Staatsquote mit rund 60 Prozent so hoch gewesen wie bei diesem Event, stellte gestern David Farago fest, Initiator der Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen“. Zum Vergleich: Beim evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart betrug der Anteil der öffentlichen Hand 47 Prozent, zwei Jahre zuvor in Hamburg 42 Prozent, in Köln 2007 sogar nur 36 Prozent.

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[http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipzig-Initiative-11.-Gebot-fordert-Steuergelder-von-evangelischer-Kirche-zurueck

Subventionen Kirchentage 2000-2019

http://11tes-gebot.de/kosten.html

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  1. #1 von Unechter Pole am 25. Juli 2017 - 18:24

    Normalerweise müssen Betrüger nicht nur das Geld (sofern wiederauffindbar) zurückzahlen, sie müssen auch noch in den Knast.

  2. #2 von Friedensgrenze am 26. Juli 2017 - 08:14

    Vielleicht sind Kirchentage auch nur ein Mittel um den Kirchen öffentlich Geld zuzuschustern um so die öffentliche Akzeptanz der Geldverschiebung zu stärken. Seit langem hab ich mir wegen des passenden Themas ein Frerk Video dazu angesehen:

  3. #3 von Jörn Dyck am 26. Juli 2017 - 16:02

    Ich bin ehrlich dankbar, dass es wackere Leute gibt, die sich den mühsamen Streit um Kirchenfinanzen antun. Danke an David Farago und sein Team vom „11. Gebot“!