Alice Cooper: Gott half, meine Alkoholsucht zu besiegen

Schock-Rocker Alice Cooper (69) hätte nach eigenen Worten ohne Gebete und den Glauben an Gott seine Alkoholsucht nicht überwunden. „Es war ein Wunder“, sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

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[https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/07/25/alice-cooper-gott-half-meine-alkoholsucht-zu-besiegen/

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  1. #1 von oheinfussel am 25. Juli 2017 - 17:46

    Und mein Opa ist an den Folgen seiner Alkoholsucht gestorben – da hat kein Gott, Jesus, Frau Holle, Odin oder Rumpelstilzchen eingegriffen.

  2. #2 von t.nor am 25. Juli 2017 - 18:43

    Das heißt, er hat seine Sucht auf die Religion verlagert.

  3. #3 von drawingwarrior am 25. Juli 2017 - 18:50

    Alice Cooper als Aushängeschild für die braven Schafe der evangelischen Kirche…das is das noch erleben darf…ich bin gerührt…oder hat es mich gerade einfach nur geschüttelt.
    Von Bürgerschreck zum Jesus-Fanboy…was für ein Abstieg.

  4. #4 von user unknown am 25. Juli 2017 - 19:47

    @dw:

    Von Bürgerschreck zum Jesus-Fanboy…was für ein Abstieg.

    Für Süchtige ist es nicht leicht, ihre Abhängigkeit zu bekämpfen. Wenn es die 2 Optionen gibt, weiter zu saufen und früh ins Gras zu beißen oder in eine körperlich weniger gefährliche Abhängigkeit und Weltfremdheit umzusteigen, dann muss ich sagen, dass ich Cooper gönne, dass er weiterlebt. Ist er noch künstlerisch produktiv?

    Es gibt auch Künstler die ihren Drogen abgeschworen haben ohne sich unter den Rockzipfel von Mutter Kirche zu flüchten.

    Zu sagen, dass Drogen und Kirche nur 2 Formen der Realitätsflucht sind, ist wohl auch etwas einfach. Sucht dominiert das eigene meist täglich total, während die meisten religiösen Leute die Religion ritualisieren (Nachtgebet + Sonntagsgottesdienst) ohne die Dosis täglich zu erhöhen und sich zu ruinieren.’Das kommt allerdings auch vor.

    In der Drogenarbeit sind viele christliche Organisationen unterwegs, die Guttempler, das blaue Kreuz, die Anonymen Alkoholiker sind m.W. stark christlich geprägt, wenn auch keine ausdrücklich christliche Organisation. Als Abhängiger hat man also große Chancen einem christlichen Hilfsangebot zu begegnen und dann die eigentlich hilfreichen Aspekte, die man auch psychotherapeutisch deuten kann (Autosuggestion), fehlzuinterpretieren.

  5. #5 von Torchy am 25. Juli 2017 - 20:17

    Mein Atheismus hat mich davon abgehalten, überhaupt erst alkoholsüchtig zu werden! Wäre ich gläubig, hätte ich schon längst versucht, mir das Theodizeeproblem wegzusaufen.

    Tja, Alice, 2:1 für mich, würde ich sagen!