Vatikan-Zeitung: „Zweierlei Maß“ bei Berichten über Domspatzen

Der Abschlussbericht des unabhängigen Sonderermittlers zu Gewalt bei den Regensburger Domspatzen liegt vor. Nach Ansicht der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ wird jetzt bei der Berichterstattung mit „zweierlei Maß“ gemessen.

(…)

„Quelle aller Übel“

Hinsichtlich der Übergriffe in Regensburg bezweifle niemand, dass es sich um „schändliche und beschämende Taten“ handle, die bestraft und in Zukunft verhindert werden müssten; auffällig sei aber der „Grad medialer Manipulation“, so die Autorin Lucetta Scaraffia, Historikerin und Mitglied des nationalen italienischen Bioethik-Komitees.

„Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten“, schreibt Scaraffia.

weiterlesen:

[https://www.domradio.de/themen/bistümer/2017-07-22/vatikan-zeitung-zweierlei-mass-bei-berichten-ueber-domspatzen

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  1. #1 von oheinfussel am 23. Juli 2017 - 15:11

    Mimimimiiii!!!
    Alle sind so gemein zu uns flenn

  2. #2 von Gerry am 23. Juli 2017 - 15:51

    Quelle aller Übel

    Netten Strohmann haben Sie da, wäre doch schade drum wenn sie den abfackeln!

  3. #3 von user unknown am 23. Juli 2017 - 16:06

    Während ähnliche Vorfälle etwa beim italienischen Militär in der Öffentlichkeit mit Toleranz gesehen würden, gebe es „extreme Strenge gegenüber der Institution Kirche“, heißt es in einem Leitartikel der Samstagsausgabe des Blattes.

    Stimmt, die ganzen, italienischen Kindersoldaten!

  4. #4 von Rene am 23. Juli 2017 - 16:30

    Was die unter „extreme Strenge gegenüber der Institution Kirche“ verstehen deckt sich nicht mit dem, was ich darunter verstehe.

  5. #5 von Skydaddy am 23. Juli 2017 - 17:49

    Die Kirche erzählt zwar oft und gerne von Demut, verpasst aber stets zuverlässig den Zeitpunkt, wo sie mal angebracht wäre.,

  6. #6 von Deus Ex Machina am 23. Juli 2017 - 20:09

    „die bestraft und in Zukunft verhindert werden müssten;“

    –> „müssTEN“? Wieviele der Pädo-Priester sitzen denn tatsächlich nicht nur auf anderen Dienststellen, sondern im Gefängnis für ihre Taten?

  7. #7 von Willie am 23. Juli 2017 - 20:16

    „Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten“, schreibt Scaraffia.

    Fragen wir mal anders: In welcher geschlossenen, so streng von oben herab geregelten (und kontrollierten) Organisation gibt es denn noch diese „massiven“ Vorfälle von Kindesmisshandlung mit nachträglichen Verleumdungs-, Verharmlosungs- und Vertuschungsversuchen?

    Ja, Kindesmissbrauch gibt es leider auch in anderen Bereichen, aber er wurde nicht so weitreichend gedeckt wie bei dieser (geldgeilen) Organisation. Wenn etwas daran „normal“ ist, dann dass diese Organisation sich ersteinmal nie als Schuldiger sieht und dies auch trotz anderweitiger Belege vehement von sich weist. Schuld haben immer andere und letztendlich was es gottgewollt oder man hat zu wenig gegen die Wand geredet (gebetet)

  8. #8 von Rene am 23. Juli 2017 - 21:21

    Es ist jetzt 21.20 und ich ärgere mich immer noch. Arschgeigen.

  9. #9 von Unechter Pole am 23. Juli 2017 - 21:29

    Wenn man auf ein Auge blind ist und das zweite andauernd zudrückt, eignet man sich nicht als Osservatore.

  10. #10 von t.nor am 23. Juli 2017 - 22:03

    Wie unfair. Sie sollten sich von Donald Trump beraten lassen.