Münchner Theologe beklagt Personenkult um Luther

Einen Personenkult um den Reformator Martin Luther hat der Münchner Theologieprofessor Jörg Lauster beklagt. Dieser Personenkult in der evangelischen Kirche komme auch dadurch zum Ausdruck, dass ein Bild Luthers das Symbol für das gesamte Reformationsjubiläum geworden sei, sagte Lauster dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dabei sei der Reformator den Menschen heute „in vielem erschreckend fremd“. Der Grund für den Personenkult sei, dass die evangelisch-lutherische Kirche als einzige Kirche den „Namen eines Menschen“ als Bezeichnung führt. Deshalb gab Lauster zu bedenken, ob die evangelischen Kirchen zum Reformationsjubiläum nicht auf den Zusatz „lutherisch“ hätten verzichten sollen.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/145096/21-07-2017/muenchner-theologe-beklagt-personenkult-um-luther

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  1. #1 von drawingwarrior am 22. Juli 2017 - 14:02

    Wie wäre es, ihr würdet das in euren eigenen 4 Wänden untereinander ausmachen und der Rest der Welt macht was er immer macht?
    Aber dafür gibts keine Knete und Sonderrechte vom Staat, oder?
    Nur damit ich den Theologen richtig verstanden habe, ihr feiert die Reformantion, aka die Abspaltung von der RKK und den Auslöser dieses historischen Ereignisses und wenn dabei der Name und das Bild eines Mannes auftaucht, der für heutigen Begriffe ein zweifelhaftes Menschen-und Weltbild pflegte, dann sollte man den Hinweis auf den Mann aus dem Titel der Feier streichen?
    Was wollt ihr dann feiern? Das schöne Wetter?

  2. #2 von kereng am 22. Juli 2017 - 21:27

    Und dieser fürchterliche Personenkult um Jesus – vom Personenkult um Gott ganz zu schweigen.

  3. #3 von Deus Ex Machina am 22. Juli 2017 - 23:35

    „Dabei sei der Reformator den Menschen heute „in vielem erschreckend fremd“. “

    –> Es geschehen noch Zeichen und Wunder: ein Satz eines Theologen ergibt mal Sinn. Wobei man auch schlichter formulieren könnte: „Dabei sei der Reformator erschreckend“

  4. #4 von Unechter Pole am 23. Juli 2017 - 09:28

    Ich beklage die Geldverschwendung um Theologen.