Game of Thrones: Fantasyserie mit religiösen Bezügen

Den 17. Juli haben sich alle Fans von „Game of Thrones“ fett im Kalender markiert – dann startet die siebte und damit vorletzte Staffel der derzeit erfolgreichsten Fantasy-Serie weltweit in Deutschland auf dem Bezahlsender Sky. Dass Religion und Glaube in dem Jahrhundert-Epos eine zentrale Rolle spielt, ist kein Zufall.

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Es gibt eine Vielzahl an Göttern in der Welt von „Game of Thrones“. Die Mehrheit der Bevölkerung in Westeros glaubt an die Neuen Götter, die „Sieben“. An die Alten Götter, deren Gesichter in Bäume mit blutroten Blätter eingeritzt sind, glaubt nur eine Minderheit. Abseitige Gebiete haben ihre eigenen abseitigen Religionen.

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Game of Thrones hat Parallelen zur Bibel

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Atheisten reflektieren Multi-Religiösität bei Game of Thrones

weiterlesen:

[http://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/game-thrones-fantasyserie-mit-religioesen-bezuegen

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  1. #1 von Charlie am 18. Juli 2017 - 09:10

    Ich brauche weder Religion, noch diese überflüssige Serie.

  2. #2 von Veria am 18. Juli 2017 - 10:48

    In einer Fantasywelt gibt es Religionen, wow, das ist ja mal voll ungewöhnlich, das muss echtweltreligiöse Bedeutung haben.

  3. #3 von parksuender am 18. Juli 2017 - 11:58

    Ein Autor erdenkt sich eine Fantasywelt mit erdachten Religionen aus – Besser kann man der Welt die Absurdität des Glaubens nicht vor Augen führen

  4. #4 von drawingwarrior am 18. Juli 2017 - 12:19

    @charlie

    Völlig Deiner Meinung.
    Hab die erste Folge angesehen…nicht meine Wellenlänge.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 18. Juli 2017 - 12:25

    Hauptsache mal auf den Zug mitaufgesprungen und GoT in Bezug auf Religionen mit ins Spiel gebracht…. Wer hechelt hier gerade dem Zeitgeist hinterher?

    @ Veria: Wer aus dem einen Märchenbuch halt Dinge viel zu ernst nimmt, wird es höchstwahrscheinlich auch bei einem weiteren tun.

    @ Charlie & dw:

    Witzig, so ging es mir auch. Ja, sie ist lahm, aber danach nimmt die Serie Fahrt auf. Hab erst bei Freunden und in der 3.-4. Folge Geschmack gefunden.

  6. #6 von Predator am 18. Juli 2017 - 12:27

    Ein moderner Autor erfindet eine Fantasy-Welt… einige halten sie für real.
    Weit entfernte Vorfahren erfanden die Grundsteine für die heutigen großen Religionen… viele halten sie für real.
    Fast unmittelbare Vorfahren erfanden unendliches Wirtschaftswachstum, Leben in verschwenderischem Luxus als große Chance für alle, usw. … fast alle halten es für real.

    Menschen sind einerseits erstaunlich gut in ihrer Fähigkeit zur Erkenntnis (z.B. ich weiß, dass ich nicht weiß), aber auch im selben Maße für ihre Fähigkeit zur totalen Ignoranz und Flucht in irreale Fantasiewelten (z.B. Gott ist groß, Geld arbeitet für mich, Ressourcen sind unendlich), um diese dann zur Realität zu erklären und anderen aufzuzwingen.

    Definitiv bin ich dem Humanistischen zugetan, aber irgendwie mag ich Menschen auch nicht richtig… Ambivalenz ist sicherlich etwas Natürliches und Reales, wenn man ein Mensch ist, der in gewisser Weise denkt/denken kann – oder irre ich mich und bin ich einfach nur wahnsinnig geworden, weil ich zu wenig Schnitzel aß?

  7. #7 von LV am 18. Juli 2017 - 14:19

    George R.R. Martin, der Autor der Buchserie ‚Das Lied von Eis und Feuer‘, ist Ex-Katholik und Atheist. Wer die Bücher liest, stößt oft auf explizite und implizite Religionskritik. So machen sich die meisten gebildeten Leute über Religion und religiöse Gebote lustig (z.B. Tyrion Lannister). Und gleichzeitig führen uns Kapitel aus der Perspektive religöser Fanatiken wie Aeron Greyjoy und Melisandre aus Asshai vor Augen, wie debil das Weltbild von Fanatikern eigentlich ist. Der verstrahlte Glaube der Eisenmänner funktioniert sehr gut als Karikatur – die praktizieren so eine Art Wikinger-Christentum und verehren den Ertrunkenen Gott, der ihnen nach dem Tod Unsterblichkeit im Meer zusichert (wobei es gleichzeitig Andeutungen gibt, dass er Ertrunkene Gott Cthulhu oder ein ähnliches Lovecraft-Monster sein könnte).

    Und obwohl es Magie und Monstren in der dargestellten Welt gibt, hat der Autor längst klargemacht, dass weder Gottheiten persönlich auftauchen werden, noch jemals enthüllt werden wird, ob es die tatsächlich gibt – oder ob die Spinner, die glauben im Auftrag eines Gottes zu handeln, tatsächlich dessen Willen erfüllen.

    In der Fernsehserie wird diese Dimension natürlich ignoriert. Kann also wirklich nur empfehlen mal in die Vorlage reinzulesen.

  8. #8 von Elvenpath am 19. Juli 2017 - 11:41

    Die Serie versucht keinerlei Missionierung, oder stellt Religiosität irgendwie als was Positives dar.
    Ganz im Gegenteil.
    Und ich finde GOT geil. Habe mir extra das Sky-Entertainment-Paket dazugebucht, nur deswegen 😀