Wie ich die Bibel richtig lese

Wie und wann liest man am besten die Bibel? Der Benediktiner Thomas Quartier hat katholisch.de erklärt, wie er mit der Heiligen Schrift umgeht – und warum ihn schon einmal der Zufall überrascht hat.

(…)

Lesen Sie eine beliebige Bibelstelle langsam und laut vor, Satz für Satz, bis Sie an eine Stelle kommen, die Sie auf irgendeine Weise berührt. Vielleicht ist es nur ein Wort, vielleicht auch ein ganzer Satz. Jetzt beginnt der nächste Schritt der Bibellesung.

Die Meditatio meint das Nachdenken über den Sinn und die Bedeutung des Gelesenen. Weil dieser Vorgang wie ein wiederholtes Wiederkäuen ist, wird es in der Mönchstradition auch lateinisch als ‚Ruminatio‘ bezeichnet. Mein Tipp: Wiederholen Sie das Bibelwort oder einen Satz einer Bibelstelle immer wieder. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen das Wort in den Mund und verkosten es solange, bis sich sein Aroma entfaltet.

weiterlesen:

[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wie-ich-die-bibel-richtig-lese-funf-tipps-zum-lesen-der-bibel-von-benediktinerpater-thomas-quartier

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  1. #1 von Charlie am 16. Juli 2017 - 15:55

    Stellen Sie sich vor, Sie nehmen das Wort in den Mund und verkosten es solange, bis sich sein Aroma entfaltet.

    Die Drecksbibel mit einer Weinverkostung zu vergleichen, kann auch nur einem verdummbibelten Mönch einfallen.

    Apropos Aroma:

    Hesekiel 4:12 Gerstenkuchen sollst du essen, die du vor ihren Augen auf Menschenmist backen sollst.

  2. #2 von drawingwarrior am 16. Juli 2017 - 17:16

    …nehmen Sie das Wort in den Mund und verkosten es solange, bis es sein Aroma entfaltet.

    Schön, es schmeckt eindeutig nach Scheiße…und nun?

  3. #3 von Rene am 16. Juli 2017 - 17:43

    Wiki sagt hierzu folgendes:

    Man stelle sich ein häufig benutztes und absolut bekanntes Wort vor.
    Als Beispiel wird Ei gewählt. Nun denkt man ein wenig über das Wort und über den Gegenstand nach. Zuletzt sagt man das Wort eine Weile vor sich hin. Häufig tritt nach diesem Vorgang das Jamais-vu-Erlebnis ein.
    Das Wort Ei sowie der Gegenstand erscheinen vollkommen abstrakt und eigenartig.

    Rene sagt hierzu folgendes: Depp!

  4. #4 von oheinfussel am 16. Juli 2017 - 18:32

    Spontan fallen mir da verdammt viele Stellen ein, die ich lesen kann, so oft ich will: Scheiße bleibt scheiße. Um genau zu sein das Meiste in diesen Buch innerhalb der gesetzten Satzzeichen

  5. #5 von Agrippina am 16. Juli 2017 - 19:10

    Fehlt nur noch , dass er empfiehlt die Bibel zu rauchen und dabei langsam und tief zu inhalieren.

  6. #6 von Deus Ex Machina am 16. Juli 2017 - 23:01

    „Wie ich die Bibel richtig lese“

    –> Am besten überhaupt nicht. Die Meinungen von Narren sind Zeitverschwendung.

  7. #7 von Elvenpath am 17. Juli 2017 - 00:00

    Der einzige Bereich, in dem Religion eine echte Wirkung hat: In der Psyche.

  8. #8 von Willie am 17. Juli 2017 - 00:21

    Wie esse ich eine Hühnersuppe mit Porree, Möhre und Zwiebel richtig? Man sucht sich ein Gemüseteo aus und teilt es von der Suppe, Nun nimmt man ganz kleine Bisse nur dieses einen Gemüses, denkt darúber nach, schiebt es im mund von rechts nach links ….. Und wenn wir fertig sind schútten wir den rest der Suppe für heute weg.

  9. #9 von awmrkl am 17. Juli 2017 - 02:11

    @Rene

    „erscheinen vollkommen abstrakt und eigenartig“

    Ja, das ist Teil etlicher Gehirnwäsche-Techniken bei div Sekten. Auch zB Scientology bedient sich solcher ähnlicher Techniken.
    Und die wirken erstmal (eigene Erfahrung), da meist angewendet in mindestens 1-2-wöchigen „Seminaren“, während derer die Teilnehmer meist komplett von jeglichen anderen Einflüssen isoliert sind, und meist bis zu 16-18 Std täglich „massiert“ werden.
    Spätestens zu Beginn der 2. Woche ist jeglicher intellektuelle Widerstand erlahmt.

    Man weiß nicht mal mehr sicher, ob man Männchen oder Weibchen ist (gut, ist jetzt etwas übertrieben), aber auf ähnliche Desorientierung(!) läuft das alles raus.
    Und wichtig, dafür ist jeder anfällig, der in solche extreme Situationen gerät!

  10. #10 von stephancologne am 17. Juli 2017 - 09:50

    @awmrkl:

    Darf man fragen, wie diese eigene Erfahrung ausgesehen hat?
    Zu welchem Zeitpunkt deiner, sagen wir mal, geistigen Reife war das?

    Ich halte mich, wie wahrscheinlich die meisten hier, für Immun gegen solche Praktiken.
    Ich würde sowas mal gerne ausprobieren, wenn es denn folgenlos bleibt.

  11. #11 von Rene am 17. Juli 2017 - 12:56

    @awmrkl: Das funktioniert bei mir nicht. Ich habe schon als kleiner Junge bei den evangelischen Pfadfindern gemerkt, dass da was im Busch war. Ich werde heute noch bei geringster Witterung von religiösen oder ideologischen Überzeugungsversuchen ausgesprochen pelzig. So sehr, dass meine kluge Frau mich vorsichtig am Arm nimmt und mit mir weitergeht. In den 80ern habe ich einer 13köpfigen Gruppe von militanten links-grünen Ökonazis Prügel angedroht. Aber da war halt meine Frau…