Volker Beck bezichtigt Kardinal Marx der Lüge

Der Chef der Bischofskonferenz rüstet zwar gegenüber Homosexuellen rhetorisch ab, lehnt aber weiterhin die Öffnung der Zivilehe als verfassungswidrig ab. Volker Beck bemängelt, dass es der Kardinal mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

(…)

„Seine Behauptung, die Kirche habe sich mit der strafrechtlichen Verfolgung der Homosexuellen nicht befasst, ist schlicht die Unwahrheit. Die Katholische Kirche hat immer und überall, wo es um ein Ende der Kriminalisierung oder Diskriminierung von Homosexuellen ging, sich dagegen gewandt und intensivst lobbyiert.“

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[http://www.queer.de/detail.php?article_id=29269

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  1. #1 von Unechter Pole am 14. Juli 2017 - 19:10

    Späte Erkenntnis.

  2. #2 von Gerry am 14. Juli 2017 - 19:54

    Vielleicht könnte der „religionspolitische Sprecher“ jetzt mal schauen dass seine Partei nicht noch weiter von Religioten unterwandert wird.

    Wegen irgendwas war ich gestern so angepisst, dass ich mal angefangen habe, religionspolitische Forderungen zu sammeln, die ich gern erfüllt sähe. Mal schauen was da so alles zusammen kommt.

  3. #3 von drawingwarrior am 14. Juli 2017 - 20:32

    Ich würde Herrn Beck der Heuchelei bezichtigen…kaum ist die Ehe für Alle durch einen Bundestagsbeschluss quasi auf dem Weg, kriecht dieser Mensch gewordene Schleimpfropf unter seinem Pult im Bundestag hervor und pinkelt einem der blamierten religiösen Vollhonks ans Bein…uuhiii wie mutig Herr Beck.
    Sonst konnte es doch gar nicht harmonisch genug zugehen zwischen Ihnen und Ihren Glaubensbrüdern.
    Wie war das noch…mit der Beschneidung von nicht einwilligungsfähigen Kindern und Säuglingen…oder einem Zuviel an Gleichstellung von Homos und Heteros…oder dem Verständnis für die Kultur der Frauenverprügler aus dem Orient…
    Volker Beck, das Synonym für Anpassung, Wegducken, Auge zudrücken, mit einem Wort ein Feigling und Opportunist.

  4. #4 von oheinfussel am 14. Juli 2017 - 20:50

    „Seine Behauptung, die Kirche habe sich mit der strafrechtlichen Verfolgung der Homosexuellen nicht befasst, ist schlicht die Unwahrheit. Die Katholische Kirche hat immer und überall, wo es um ein Ende der Kriminalisierung oder Diskriminierung von Homosexuellen ging, sich dagegen gewandt und intensivst lobbyiert.“

    Neeeeeeeeeeeein!
    Echt jetzt?!

  5. #5 von Friedensgrenze am 14. Juli 2017 - 21:48

    Ich finde das richtig vom Beck. Jetzt wo er sich nicht mehr der Wiederwahl stellt sind auch alle Mittel der Erpressung die die Kirchen bei den Abgeordneten so anwenden entwertet. Klar hätte das früher kommen können aber das Warten hat sich mit dem Topergebnis der „Ehe für Alle“ ja gelohnt.

  6. #6 von Hypathia am 15. Juli 2017 - 09:41

    Da ich in Österreich lebe, habe ich das nicht so voll umfänglich mitbekommen, ob und wie sich Volker Beck bei den Religioten wegduckt.
    Aber die Aussagen, die er jetzt dem Marx entgegen geschleudert hat, trifft voll auf den Punkt und zeigt auch mal der noch immer religiös zugeneigten Öffentlichkeit geballt die Widerwärtigkeiten, die die Glaubensverwaltungsfachangestellten so gegen Homosexuelle vom Stapel gelassen haben und noch immer lassen.