Kirche und Kinderbetreuung: Habemus … kein Geld mehr? | quer vom BR

Mit den Kirchensteuern unterstützen die Katholiken in Bayern Kindergärten, Altenheime, Seelsorge – ganz allgemein die caritative Arbeit der Kirche. Gute Sache, finden viele. Doch ausgerechnet im Bereich der katholischen Kindergärten könnte sich daran nun etwas ändern. Seit vier Jahren gilt ein Anspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, und viele Kindergärten müssten nun ihre Gebäude sanieren und erweitern, um mehr Betreuungsplätze zu schaffen. Das Bistum Eichstätt unterstützt diese Maßnahme seit Juni nicht mehr. Obwohl die Gebäude der Kirche gehören und die Kindergärten in katholischer Trägerschaft sind.

Advertisements
  1. #1 von Charlie am 14. Juli 2017 - 19:20

    Viele bleiben nur deshalb in der Kirche. Jetzt sollten sie austreten!!

  2. #2 von drawingwarrior am 14. Juli 2017 - 19:58

    Mit den Kirchensteuern werden Personalkosten bezahlt und zwar ausweislich Pfarrer und deren Geliebte…äh Verzeihung…Haushälterin und deren gemeinsamer Hausstand.
    Für den ganzen Rest, inklusive der deutschen Bischofskonferenz und deren Lustreisen, Dome und Kathedralen sowie den ganzen Caritas-Apparat, kommt der deutsche Steuerzahler auf und zwar egal welcher Konfession, selbst Konfessionslose werden über Einnahmen aus der Mehrwert- und Einkommenssteuer zur Kasse gebeten.
    Diese Wichser erklären sich in Fällen wie dem im Video einfach zu armen Trägern und schon macht die Stadt, das Land oder der Bund die Börsen auf und zahlt für den sozialen Frieden.
    Super, diese Lizenz zum Geld erpressen!

  3. #3 von oheinfussel am 14. Juli 2017 - 20:52

    @dw

    Und wir Idioten gehen noch brav arbeiten – hätten wir auch einfacher haben können 😉

  4. #4 von Skydaddy am 15. Juli 2017 - 07:39

    Ein großer Schritt für die Kirche, aber immerhin ein kleiner Schritt für die Menschheit.

  5. #5 von Skydaddy am 15. Juli 2017 - 07:49

    Statt sich wie früher bei Renovierung, Sanierung und Neubauten zu beteiligen will die Kirche jetzt nur noch bei Renovierungen zahlen.

    Klingt für mich, als wolle die Kirche, wenn es opportun ist, einfach auf die Renovierungen verzichten, bis Sanierungsbedarf besteht.

    Zweifellos wollen die Kirchen die Situation ausnutzen, dass die Kommunen mehr Kindergartenplätze bereitstellen müssen. Aber schön, dass die Kirchenmitglieder darauf hinweisen, dass sie ihre Kirchensteuer auch im Hinblick auf die kirchlichen Kindergärten zahlen.