Studie zur Radikalisierung: Jugendliche basteln sich „Lego-Islam“

„Das dschihadistische Angebot liefert ihnen Sehnsuchtsorte und die Chance auf einen Neustart genau da, wo sie von der Gesellschaft nicht abgeholt werden“, sagte der Gewaltforscher Andreas Zick. Die Präventionsarbeit in den Schulen müsse möglichst schnell ausgebaut werden.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/144895/10-07-2017/studie-zur-radikalisierung-jugendliche-basteln-sich-lego-islam

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  1. #1 von dezer.de am 11. Juli 2017 - 08:57

    „Die Präventionsarbeit in den Schulen müsse möglichst schnell ausgebaut werden.“
    Easy as fuck. Wenn der Willen da wäre, Kinder zu kritischen, medienkompetenten, reflektierenden Menschen zu erziehen wären wir fast da wo wir hinwollen. Dazu noch eine wenigstens ansatzweise chancengleiche Perspektivenbildung und wir müssten uns keine Sorge um „nicht abgeholte Kinder“ machen. Weder in Sachsen noch in Neukölln.
    Ok, man müsste tatsächlich Geld in Bildung investieren und eine Reform anschieben die es auch verdient hat Reform genannt zu werden. Das werde ich wohl nicht mehr erleben.

  2. #2 von Gerry am 11. Juli 2017 - 09:00

    Jugendliche basteln sich „Lego-Islam“

    Mit sowas haben die Christen ja Erfahrung…

  3. #3 von drawingwarrior am 11. Juli 2017 - 11:10

    Die Christen haben den Lego-Glauben erfunden, bevor es überhaupt Lego gab.
    Hab ich das jetzt richtig verstanden? Radikalisierte Moslems haben etwas mit dem Islam zutun?
    Unglaublich!

  4. #4 von uwe hauptschueler am 11. Juli 2017 - 12:28

    Es ist ja nicht so, dass nur religiöse Jugendliche Gewalt ausüben. Hamburg wurde mit Gewalt zum G20 Tagungsort gemacht. Die Leute, die mit Gewalt ihren unverdienten Platz am Trog in der ersten Reihe verteidigen, sind in der Regel keine Jugendlichen. Wenn Jugendliche meinen sie müssten oder könnten ihre Ansichten mit Gewalt durchsetzen, liegt das auch an den schlechten Beispielen die von älteren gegeben werden.

  5. #5 von Gerry am 11. Juli 2017 - 12:32

    Weil’s halbwegs zum Thema passt und ein typischer „No shit, Sherlock“-Fall ist….

    Eine amerikanische Studie zeigt: Medien berichten wesentlich häufiger, wenn der Täter Muslim ist, obwohl Rechtsextremisten in den USA deutlich mehr Anschläge begehen
    [https://www.heise.de/tp/features/Wenn-der-Attentaeter-Muslim-ist-berichten-Medien-fuenfmal-so-haeufig-3764887.html

    @ uwe hauptschueler

    Sehr schön ausgedrückt. Wird bei der einen oder anderen Diskussion für Schnappatmung sorgen 🙂

  6. #6 von Skydaddy am 11. Juli 2017 - 15:22

    „Das christliche/kirchliche Angebot liefert ihnen Sehnsuchtsorte und die Chance auf einen Neustart genau da, wo sie von der Gesellschaft nicht abgeholt werden“ … ist auch eine bewährte christliche Missionierungsstrategie. (Immer wieder verdeutlicht z.B. auf jesus.ch.) Dass sie in aller Regel nicht zum Extremismus führt heißt nicht, dass es nicht genau der gleiche Mechanismus ist, der ausgenutzt wird.

  7. #7 von Michael am 11. Juli 2017 - 18:32

    Es zeigt sich einmal mehr: „Glauben“ und „sich mit den Glaubensinhalten wirklich auskennen“ ist nicht nur ein Unterschied sondern eher ein Widerspruch.