Nonne: „Ich will nur für Gott schön sein“

Johanna Adler (20) kommt aus Bannewitz bei Dresden und ist vor kurzem bei den Klarissen von der Ewigen Anbetung in Bautzen eingetreten. Als Schwester Maria Serafina vom Kreuz lebt die Novizin in dem kontemplativen Orden. Das Leben in der Abgeschiedenheit hat sie sich bewusst ausgesucht.

(…)

Ich war ziemlich traurig, dass ich meine Haare zum Noviziatsbeginn abschneiden lassen musste. Als Frau ist das ja typisch, dass man sich die Haare schön machen will. Nun sind sie weg, aber dafür war es ein schönes Erlebnis mit Gott.

Frage: Was meinen Sie damit?

Serafina: Man könnte sagen, dass die Einkleidung wie eine Verlobung ist. Ein Bräutigam sagt seiner Geliebten wie schön sie ist und was er schön an ihr findet. Für mich ist Jesus Christus der Bräutigam und ich bin seine Braut. Nur Gott schaut nicht auf das Äußere, sondern direkt ins Herz hinein. Und deshalb habe ich Gott innerlich gefragt: „Wo ist mein Herz schön?“ Ich habe dann für mich aufgeschrieben, was er Schönes an mir sehen könnte. Und das war dann doch eine längere Liste. Danach war es kein Problem mehr für mich, meine Haare bei der Einkleidungszeremonie abschneiden zu lassen. Es ist schon ein starkes Zeichen! Ein Zeichen dafür, dass ich nur für Gott schön sein möchte und ihm meine Schönheit schenke.

weiterlesen:

[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/ich-will-nur-fur-gott-schon-sein

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  1. #1 von Gerry am 8. Juli 2017 - 14:10

    Jesus ist also ein Bigamist!

  2. #2 von oheinfussel am 8. Juli 2017 - 14:56

    Oh man, ehrlich…
    Sagen die nicht immer, Gott liebt seine Kinder wie sie sind? Wozu dann das Abschneiden von Haaren gegen den Willen?

  3. #3 von Agrippina am 8. Juli 2017 - 22:30

    Polygamie!! Wenn das der Papst erfährt, wird Jesus exkommuniziert…

  4. #4 von Willie am 9. Juli 2017 - 05:54

    Klaissen in Bautze? Es heißt doch immer, dass die DDR die Christen verfolgt hat und dann sowas:
    (Auszug von deren Seite)

    Auch während der DDR-Zeit bestand das Kloster weiter. 1969/1970 wurde trotz erheblicher Widerstände die Klosterkirche erweitert.

    Gegenwärtig leben zehn Klarissen im Bautzener Kloster. Sie leben vom Hostienversand, Renten und Zuwendungen.

    Hoffentlich waschen die sich anständig die Finger und tragen Nas-mund-Schutz bevor die den zukünftigen Jesuskörper verpacken, Nicht, dass der da noch kontaminiert wird 😉

  5. #5 von Gerry am 9. Juli 2017 - 08:57

    @ Willie

    Auch die DDR-Regierung hat den Kirchen Millionen (DDR-Mark) in den Arsch geschoben.
    Ich hab grad keine Links dazu, das müsste sich aber googeln lassen. Ich meine, ich hätte es in der Wikipedia gelesen.

  6. #7 von Gerry am 10. Juli 2017 - 08:12

    @ Willie

    Danke!
    Jetzt wo ich im Hinterkopf hab, wo das steht, find ich das nächstes Mal schneller.