Schweiz: Bistums-Sprecher vergleicht Homo-Ehe mit Selbstmord

Kaum jemand getraue sich, sich als Gegner der Homo-Ehe zu outen. Und wenn, dann sehe er sich bald einem Shitstorm ausgesetzt wie Martin Candinas (CVP) nach seinem Interview mit watson, schreibt der «Blick». Die Zeitung hat deshalb eine «Polemik» des Churer Bistums-Sprechers Giuseppe Gracia abgedruckt – und die hat es in sich.

(…)

Der Staat darf auch Selbstmord in Zeitlupe begehen, wenn es demokratisch geschieht. Frei nach Oscar Wilde ist Demokratie schliesslich die Garantie dafür, dass das Volk tatsächlich das bekommt, was es verdient.

weiterlesen:

[https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/selbstmord-in-zeitlupe-bistums-sprecher-vergleicht-im-blick-die-homo-ehe-mit-suizid-131503376

 

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  1. #1 von Skydaddy am 7. Juli 2017 - 17:58

    Sprecher einer Organisation von Zölibatären warnt vor demographischem Selbstmord durch Ehe für alle.

  2. #2 von Willie am 7. Juli 2017 - 18:03

    Kaum jemand getraue sich, sich als Gegner der Homo-Ehe zu outen.

    Das ist das Gleiche wie ein „Das wird man doch nochmal sagen dürfen“ unter Verkennung der Tatsache, dass es laufend gesagt wird.

    Und wenn, dann sehe er sich bald einem Shitstorm ausgesetzt wie Martin Candinas (CVP) nach seinem Interview mit watson, schreibt der «Blick»

    Aha, es wird also doch gesagt nur nicht geteilt. Noch so ein homophober Typ, der alle unterwürfig sehen wll, mehr nicht.

    «Selbstmord in Zeitlupe»: Bistums-Sprecher vergleicht im «Blick» die Homo-Ehe mit Suizid

    Es ist doch noch viel schlimmer. Jeder der Kinder macht und bekommt begeht „schleichende Euthanasie“, da er Kinder zum sterben, bei Gläubigen sogar zum töten durch Gott, gebirt. 😈

  3. #3 von Hypathia am 7. Juli 2017 - 18:46

    Was glauben diese Vollreligioten eigentlich? Dass jetzt alle gleichgeschlechtlich heiraten, nur weil es erlaubt ist, und dadurch keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden?
    Die „Argumente“ sind so haarsträubend blöd, dass man annehmen muss, dass der Verfasser den gleichen IQ hat, wie 100 Meter Feldweg.

  4. #4 von oheinfussel am 7. Juli 2017 - 19:01

    @Hypathia

    Woher diese Abneigung gegen Feldweg? Oo

  5. #5 von Hypathia am 7. Juli 2017 - 20:41

    @ fussel

    Oh nein, keine Abneigung gegen Feldwege. Ich entschuldige mich hiermit offiziell bei allen Feldwegen.😜

  6. #6 von oheinfussel am 7. Juli 2017 - 20:52

    @Hypathia

    🙂

  7. #7 von drawingwarrior am 7. Juli 2017 - 21:04

    Feldwege sind nicht blöd, sie sind schlicht unfähig zur Ausbildung von Intelligenz.
    Bei diesem menschlichen Feldweg ist es umgekehrt.

    Der Mann will provozieren und macht sich zum Deppen.

  8. #8 von Unechter Pole am 7. Juli 2017 - 21:07

    Wenn eine Autobahn intelligenter sein kann als ein CSU-Minister, kann ein Feldweg intelligente sein als ein Bistumsprecher.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article146053517/Die-Strasse-der-Zukunft-spricht-mit-unseren-Autos.html

  9. #9 von Willie am 7. Juli 2017 - 22:38

    @dw
    Der Mann wurde unvollständig von seinem Gott geschópft und leidet unter einer Angststörung 😉

  10. #10 von Elvenpath am 7. Juli 2017 - 23:13

    Wie immer. Seit Jahrhunderten. Kommt ein neues Menschenrecht oder Minderheitenrecht, oder Ähnliches fangen die Religioten an zu plärren, dass die Welt untergehen würde.
    Und dann stellen sie sich noch kackendreist hin und behaupten, die Menschenrechte kämen aus dem Christentum.

  11. #11 von user unknown am 9. Juli 2017 - 01:23

    In der Einleitung zum Gastartikel verweist der «Blick» darauf, dass das deutsche Ja zur «Ehe für alle» in der Schweiz überwiegend positiv bewertet worden sei. Die Gegner der Homo-Ehe getrauten sich kaum, ihre Bedenken laut zu äussern.

    Er will wohl irgendwie erklären, dass die wenigen Negativbewerter in Wahrheit eine Mehrheit sind, die sich bloß nicht traut. Aber wer will die Meinung opportunistischer Angsthasen hören? Vielleicht sind es einfach nur so wenige und die, die gegen die Ehe für alle sind haben keine guten Argumente und wissen, dass sie die nicht haben. Und die Sache ist ihnen wohl auch nicht wichtig genug, um sich die Argumente im Netz selbst zusammenzusuchen.

    Dass der Staat Kinder braucht – Gähn! – künftige Steuerzahler, Arbeitnehmer und Konsumenten. Rentenbeitragszahler fehlt noch. Wozu sollte der Staat die brauchen? Sind es dann nicht letztlich die Bürger selbst, die die brauchen?

    Auch sehr behaarte Männer mit der Befähigung, mehrere Ehefrauen zu pflegen und mit ihnen diverse Kinder zu zeugen, dürfen nicht länger diskriminiert werden.

    Wofür sind denn „sehr behaarte Männer“ ein Signalcode, den kenn ich noch gar nicht? Riecht ein wenig rassistisch.

  12. #12 von awmrkl am 9. Juli 2017 - 02:26

    @uu: Orang-Utan? Gorilla?
    Oder gar -igitt- unsere nächsten Verwandten, Schimpansen oder gar diese -gottbewahre- Bonobos, die bei jeder Gelegenheit jeder mit jedem ficken?
    Alle recht behaart.

  13. #13 von awmrkl am 9. Juli 2017 - 02:40

    Nachtrag:
    „Bonobos, die …“ – und die -gottseibeiuns- dabei auch noch die bei weitem friedlichsten Mitglieder unserer „Homo“-Familie sind!
    Sowas geht doch garnicht!?
    Welcher Teufel hat sich denn sowas ausgedacht?