Kurs an der Uni Metz: Wie viel Religion gehört in den Alltag?

Wie viel Platz darf die Religion im Alltagsleben einnehmen? In Frankreich, wo die Trennung zwischen Kirche und Staat ziemlich streng ist, ist das immer eine heikle Angelegenheit. Was legal ist oder nicht, lernen Jurastudenten an den französischen Universitäten. Doch auch im Rahmen des Gesetzes ergeben sich Spielräume und Grauzonen.

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[https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/kurs-an-der-uni-metz-wie-viel-religion-gehoert-in-den-alltag_aid-2425694

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  1. #1 von frater mosses von lobdenberg am 7. Juli 2017 - 12:11

    Keine. So, Kurs fertig, geht ’raus und macht was Sinnvolles.

  2. #2 von Willie am 7. Juli 2017 - 18:17

    Wie viel Platz darf die Religion im Alltagsleben einnehmen?

    Die Frage ist falch gestellt, da es in Frankreich nicht darum geht den Menschen im Alltag die Religion zu nehmen. RIchtiger wäre: Wie viel Platz darf die Religion im beruflichen Arbeitssleben einnehmen? und da ist die Antwort klar: Keine (um den Arbeitsablauf nicht zusätzlich und bewußt zu stören).

  3. #3 von Willie am 7. Juli 2017 - 18:24

    Anmerkung aus der Wikiedia: „Eine Ausnahme bilden das damals zum deutschen Kaiserreich gehörende Elsass-Lothringen, in dem es noch heute Religionsunterricht an staatlichen Schulen gibt“

    Metz ist eine, an der Obermosel gelegene, lothringische Stadt und damit außerhalb dieses „Trennung von Kirche und Staat“.

  4. #4 von Friedensgrenze am 7. Juli 2017 - 23:53

    @ Willy

    Das Elsass – Lothringen die französische Trennung von Staat und Kirche nicht mitgemacht hat hab ich mit Erstaunen festgestellt.

    Aber wenn man sich das mal bildlich vorstellt war es richtig Kackdreist von der Kirche im nach dem 1. Weltkrieg mit seinen Millionen Getöteten dann für die eigene Organisation Privilegien rauszuverhandeln. Elend kümmerte die Kleriker nicht. An eigenen Privilegien waren die Interessiert. Kirche ist ekelhaft.