Hausschule: Christlicher Vater appelliert an Behörden

Ein christliches Ehepaar aus Osthessen, das seit 1993 seine Kinder zu Hause unterrichtet und damit gegen die Schulpflicht verstößt, hat die Schulbehörden aufgefordert, einzulenken. „Die hessische Kultusbürokratie muss aufhören, Strafanträge gegen uns zu stellen“, sagte der Vater Thomas Schaum…

(…)

Denn die Familie sei aus Glaubens- und Gewissensgründen nicht bereit, ihre Kinder auf eine öffentliche Schule zu schicken. „Bevor wir unsere Kinder in eine zweifelhafte Umgebung geben, nehmen wir das lieber selbst in die Hand“, so der Vater. Ihm zufolge werden bereits Grundschüler im Sexualkundeunterricht mit pornografischem Material konfrontiert. Zudem lehne die Familie die Evolutionslehre im Biologieunterricht ab.

weiterlesen:

[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/hausschuelerin-schafft-abschlusszeugnis-mit-11-101696.html

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  1. #1 von Veria am 7. Juli 2017 - 09:59

    Mir ist letztens ein Teller runtergefallen und er hat das beste Ergebnis („Ganzbleiben“) geliefert. Ich werde in Zukunft also damit aufhören, Teller am Runterzufallen zu hindern, denen passiert eh nix.

  2. #2 von Gerry am 7. Juli 2017 - 10:45

    Demnächst behaupte ich, ich müsste aus Glaubens- und Gewissensgründen jeden Tag mindestens einen Religioten verprügeln….

  3. #3 von Agrippina am 7. Juli 2017 - 11:07

    Dann wollen wir mal hoffen, dass der Herrgott genug Hirn und Bildung vom Himmel wirft, so dass die Kinder später in der Berufs- und sonstigen -welt bestehen können.

  4. #4 von Rene am 7. Juli 2017 - 12:00

    Für mich ist das Kindesmissbrauch. Vater Karnickel formt seine Kindern gnadenlos nach seinen idiotischen Vorstellungen. @Gerry, gib ihm eine mit von mir.

  5. #5 von Elvenpath am 7. Juli 2017 - 12:09

    Dass die Leute nicht kapieren, dass Glaubens- und Gewissensgründe nur für einen ganz persönlich gelten und nicht auf andere Menschen (auch nicht die eigenen Kinder) ausdehnbar sind, war mit schon bei der Beschneidungsdebatte aufgefallen.

  6. #6 von frater mosses von lobdenberg am 7. Juli 2017 - 12:09

    Seit 1993, als jetzt seit 24 Jahren, verstößt dieses Ehepaar permanent plan- und regelmäßig gegen geltendes Recht? Und das im CDU-Staat Hessen, wo Schulschwänzer auch schon mal von der Polizei eingesammelt werden?

  7. #7 von oheinfussel am 7. Juli 2017 - 13:16

    Wo kämen wir denn hin, wenn sich Eltern am geltendes Recht ganz müssten?

    Die Kinder werden bewusst unwissend gehalten und ihnen wird Bildung und Wissen verwehrt. Die können einen nur leid tun

  8. #8 von Noch ein Fragender am 7. Juli 2017 - 13:29

    Religionsfreiheit ist keine Lizenz zum Kinderverblöden.

  9. #9 von uwe hauptschueler am 7. Juli 2017 - 14:24

    Die Kinder erzielten auf der Real- und Hauptschule beste Ergebnisse. Sie hätten vermutlich auch Abitur machen und Studieren können. Dank ihrer Eltern, die sich nicht an die Bibel halten,
    „Roemer, 13:1 – Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.“
    werden sie es nicht erfahren.

  10. #10 von Hypathia am 7. Juli 2017 - 16:39

    Wo ist denn jetzt Diana? Hier kann sie sehen, wie Religioten ihre Kinder indoktrinieren.

  11. #11 von uwe hauptschueler am 7. Juli 2017 - 16:41

    Diana wird in einem mobilen Gebetsteam in Hamburg sein.

  12. #12 von uwe hauptschueler am 7. Juli 2017 - 16:56

    Noch deutlicher in „Hoffnung für alle“
    1 Jeder soll sich den Behörden und Amtsträgern des Staates unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt; jede ist von Gott eingesetzt. 2 Wer sich also den Regierenden widersetzt, handelt gegen die von Gott gegebene Ordnung und wird dafür von ihm verurteilt werden. 3 Wer gut und richtig handelt, braucht die staatliche Macht ohnehin nicht zu fürchten; das muss nur, wer Böses tut.
    Wer aus dieser Bibel-Varietät Hoffnung schöpft, muß als Kind mit einem Klammerbeutel gepudert worden sein.

  13. #13 von Charlie am 7. Juli 2017 - 17:43

    Diese fundamentalistischen Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder ein eigenes Bild von der Welt machen.

  14. #14 von Willie am 7. Juli 2017 - 18:28

    „Bevor wir unsere Kinder in eine zweifelhafte Umgebung geben, nehmen wir das lieber selbst in die Hand“, so der Vater. I

    Soll er sich doch Beistand bei seinem Gott erbeten und darauf vertrauen dass diese Einbildung ihm seine Kindern schützt, denn der hat ihm doch den Auftrag zum Kinder machen gegeben.

  15. #15 von Unechter Pole am 7. Juli 2017 - 20:16

    @Elvenpath
    Laut BVerfG können sogar Institutionen eigenes Glaben und Gewissen haben.

  16. #16 von drawingwarrior am 8. Juli 2017 - 01:40

    Ich appelliere auch an die Straßenverkehrsbürokratie, sie sollen gefälligst aufhören, mich ständig mit diesen Strafmandate zu behelligen.
    Ich darf aus religiösen Gründen niemals langsamer als 100 km/h fahren.
    Ich verlange daher, das Verkehrsberuhigte Zonen abzuschaffen sind und alle Straßen, die ich befahre automatisch zu Vorfahrtstraßen werden!
    Alle in Planung befindlichen Strecken dürfen ab sofort keine Kurven mehr haben, das bestehende Straßennetz ist auf mögliche Begradigungen hin zu überprüfen, natürlich auf Kosten der Steuerzahler.

  17. #17 von Elvenpath am 8. Juli 2017 - 18:47

    @Unechter Pole: Aber auch die dürfen bei der Ausübung dieser Rechte nicht Dritte behelligen.

  18. #18 von user unknown am 9. Juli 2017 - 01:49

    Die Kinder werden bewusst unwissend gehalten und ihnen wird Bildung und Wissen verwehrt. Die können einen nur leid tun

    Und es wird ihnen verwehrt in Kontakt mit anderen Kindern zu kommen. Wie sollen die Toleranz und Teamfähigkeit lernen?

  19. #19 von Horst K. am 10. Juli 2017 - 08:19

    „Und es wird ihnen verwehrt in Kontakt mit anderen Kindern zu kommen. Wie sollen die Toleranz und Teamfähigkeit lernen?“
    #18 Na aus der Bibel, ist doch klar.

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